NLA· Saison 2026
Wacker Thun besiegte RTV Basel zum Saisonauftakt der QHL 2026/27 mit 38:29 in der Lachenhalle und feierte unter Neu-Trainer Oscar Carreno einen deutlichen Heimerfolg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWacker Thun startet mit 38:29-Kantersieg gegen RTV Basel in die QHL-Saison 2026/27
Wacker Thun hat den Saisonauftakt in der Quickline Handball League 2026/27 eindrucksvoll gewonnen. Vor heimischer Kulisse in der Lachenhalle besiegte die Mannschaft von Neu-Trainer Oscar Carreno den RTV 1879 Basel am Mittwochabend mit 38:29 und sicherte sich damit die ersten beiden Punkte der neuen Spielzeit.
Wie es lief
Der Start in die Partie verlief ausgeglichen. Der RTV Basel, der mit einem nahezu unveränderten Kader aus der Vorsaison antrat und sich mit den Neuzugängen Sergi Franco i Miro (von Granollers), Arthur Jund und Mathis Niederberger verstärkt hatte, hielt in der Anfangsphase gut mit. Wacker Thun fand unter der Regie des neuen spanischen Trainers Carreno jedoch zunehmend besser in die Partie.
Nach der Pause setzte sich Wacker Thun entscheidend ab. Die Thuner steigerten die Aggressivität in der Abwehr und nutzten ihre Chancen im Angriff konsequent. Am Ende stand ein deutliches 38:29.
Der Wendepunkt
Den entscheidenden Impuls lieferte die zweite Halbzeit. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte fand die Carreno-Elf nach dem Seitenwechsel besser in ihren Rhythmus. Die Basler, die in der Vorbereitung zuletzt einen souveränen 36:29-Testsieg gegen Dijon Métropole gefeiert hatten (Quelle: rtv1879basel.ch), konnten das steigende Tempo der Thuner nicht mehr mitgehen. Ein früher Lauf nach dem Wiederanpfiff brachte Wacker Thun mit vier bis fünf Toren in Führung – ein Vorsprung, den die Hausherren bis zum Schluss souverän verwalteten und weiter ausbauten.
Die Schlüsselspieler
Für Wacker Thun überzeugte die gesamte Mannschaft mit einer geschlossenen Teamleistung. Die Flügelspieler kamen immer wieder zu einfachen Toren aus der zweiten Welle. In der Defensive zeigte sich Wacker Thun kompakter als in der Vorsaison – eine direkte Handschrift des neuen Trainers Carreno.
Auf Seiten des RTV Basel hielt vor allem der wiedergenesene Rückkehrer Robin Heinis dagegen, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab (Quelle: rtv1879basel.ch). Der RTV tat sich jedoch schwer, die offensive Deckung von Wacker Thun zu durchbrechen.
By the Numbers – interpretiert
Die 38 erzielten Tore von Wacker Thun sind ein deutliches Statement zum Auftakt. In der Vorsaison lag der Durchschnitt der Thuner bei rund 28 bis 30 Toren pro Spiel – die Offensive präsentierte sich gegen Basel also deutlich effizienter. Die 29 Gegentreffer waren für den RTV Basel offensiv ein versöhnlicher Wert, doch defensiv fehlte die Abstimmung, um die Thuner in Schach zu halten. Die neun Tore Differenz spiegeln die Überlegenheit der Hausherren in der zweiten Halbzeit wider.
Was es bedeutet
Wacker Thun startet mit zwei Punkten in die neue Saison und setzt ein erstes Ausrufezeichen im Kampf um die Finalrunde der besten sechs Teams. Der RTV Basel, der sich in dieser Saison mindestens den sechsten Platz zum Ziel gesetzt hat (Quelle: rtv1879basel.ch), muss bereits am Samstag, den 29. August 2026, im ersten Heimspiel gegen GC Amicitia Zürich reagieren. Für Wacker Thun geht es ebenfalls am Samstag auswärts bei den Kadetten Schaffhausen weiter.
Dank des neuen QHL-Modus mit einer Doppelrunde bis Weihnachten und anschliessender Teilung in Final- und Abstiegsrunde kommt jedem Punkt von Beginn an besondere Bedeutung zu.
Verdict
Wacker Thun präsentierte sich zum Saisonstart in bestechender Form und nutzte den Heimvorteil in der Lachenhalle zu einem ungefährdeten 38:29-Erfolg. Der RTV Basel muss in den kommenden Partien zulegen, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Der Auftakt unter Neu-Trainer Oscar Carreno ist den Thunern geglückt – die Messlatte liegt nun hoch.
Rivalität seit 2010
Wacker Thun vs RTV Basel Direkter Vergleich· 25
Wacker Thun und RTV Basel trafen 25 Mal aufeinander — Wacker Thun gewann 20 Mal, RTV Basel 4 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Wacker Thun führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 25 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1415 Tore in diesen Partien, im Schnitt 56.60 pro Spiel (779 für die Heimmannschaft, 636 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (100%). In 25 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 36–38 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Sept. 2026