Superpokal· Saison 2026
Sporting CP gewinnt die Supertaça Kempa 2026 mit einem dominanten 31:24 gegen Benfica. Bereits zur Halbzeit führten die Löwen 15:6.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie es lief
Sporting erwischte den deutlich besseren Start. Bereits nach einer Minute parierte Torhüter Mohamed Ali den ersten Abschluss von Benficas Kapitän Ander Izquierdo und leitete den schnellen Gegenstoß zum 1:0 ein (Quelle: slbenfica.pt, Spieldaten).
In der 3. Minute glich Mikita Vailupau per Siebenmeter zum 1:1 aus, doch es blieb die einzige Führung der Adler an diesem Abend. Sporting setzte sich mit einer aggressiven Abwehr und eiskalten Kontern auf 6:2 ab (10. Minute). Benfica tat sich gegen die grün-weiße Defensivwand schwer.
William Bogojevic verkürzte in der 14. Minute auf 8:3, aber die Löwen kontrollierten das Geschehen. Joaquim Nazaré und Bernardo Pegas trafen zum 9:5 (18.), ehe ein Sturmlauf der Hausherren die Partie vor der Pause vorentschied: Mit 15:6 ging es in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Sporting erhöhte bis zur 44. Minute auf 23:11 – zwölf Tore Unterschied. Benfica kam in der Schlussphase durch Tobias Thulin, der einige Paraden zeigte, und Tore von Mikita Vailupau etwas heran, blieb aber ohne echte Chance auf die Wende. Der 24:31-Endstand aus Benfica-Sicht war das Ergebnis einer klaren Angelegenheit.
Der Wendepunkt
Die erste Halbzeit war der Schlüssel. Sporting führte nach zehn Minuten 6:2 und legte ein Tempo vor, das Benfica nicht mitgehen konnte. Besonders die 15:6-Pausenführung – ein Resultat aus einer herausragenden Defensivleistung und schwacher Chancenverwertung der Águias – gab den Ton für den gesamten Abend vor. Zwischen der 18. und 24. Minute blieb Benfica torlos.
Die Schlüsselspieler
Mohamed Ali (Sporting): Der Torhüter der Löwen war mit zahlreichen Paraden – darunter ein gehaltener Siebenmeter in der ersten Minute – der Rückhalt seiner Mannschaft und entschärfte mehrere aussichtsreiche Benfica-Angriffe.
Salvador Salvador (Sporting): Der Flügelspieler war im schnellen Umschaltspiel eine Bank und traf mehrfach aus dem Gegenstoß.
Mikita Vailupau (Benfica): Der Rückraumspieler war mit seinen Siebenmetertoren und Treffern aus dem Spiel heraus der auffälligste Angreifer der Encarnados.
Spieler des Spiels: Mohamed Ali (Sporting) – seine Paraden in der Anfangsphase legten den Grundstein.
By the Numbers – interpretiert
Der Endstand von 31:24 spiegelt den Spielverlauf nur bedingt wider. Benfica verbesserte sich in der zweiten Hälfte offensiv, war aber bis zur 52. Minute (26:18) nie ernsthaft in Schlagdistanz. Der Direktvergleich mit 36 Siegen aus 50 Partien für Sporting – seit 2012 – zeigt die Dominanz der Löwen im portugiesischen Handball-Klassiker. Die letzten acht Duelle gingen allesamt an Sporting.
Was es bedeutet
Sporting gewinnt die Supertaça Kempa zum vierten Mal in Folge und unterstreicht seine Vormachtstellung im portugiesischen Handball. Nach dem dritten Meistertitel in Serie und dem dritten Pokalsieg in Folge (38:37 nach Verlängerung gegen Benfica im Juni 2026) ist der Supercup der nächste Titel. Für Benfica unter Neu-Trainer Anders Hallberg – der sein Pflichtspieldebüt gab – war es ein gebrauchter Einstand. Der Schwede hatte vor dem Spiel betont: „Wir sehen dies als große Chance, ihnen ein sehr schweres Spiel zu liefern“ (Quelle: slbenfica.pt, 20.08.2026).
Beide Teams starten in Kürze in die neue Saison der Andebol 1 – die Liga beginnt am 29. August 2026.
Fazit
Sporting ließ von Beginn an keinen Zweifel an der Titelverteidigung aufkommen. Die 15:6-Pausenführung war ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz. Benfica zeigte nach der Pause mehr Offensivdrang, der Rückstand aus Hälfte eins war jedoch zu groß. Der erste Titel der Saison geht verdient nach Lissabon – nach Alvalade.
Sporting und Benfica trafen 50 Mal aufeinander — Sporting gewann 36 Mal, Benfica 9 Mal, dazu kamen 5 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Sporting führt den Direktvergleich mit 36 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 2965 Tore in diesen Partien, im Schnitt 59.30 pro Spiel (1574 für die Heimmannschaft, 1391 für die Gäste). Beide Teams trafen in 50 Spielen (100%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Sporting ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 39–41 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Sept. 2026