H65 Höör dreht nach 18:17-Pausenrückstand auf und gewinnt das Hinspiel der Svenska-Cupen-Sextondelsfinale gegen Eslövs HK mit 40:29. Moa Larsson trifft elfmal gegen ihren Ex-Klub.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungH65 Höör dreht nach schwacher erster Hälfte auf: 40-29-Kantersieg im Skånederby
Eslövs HK führte zur Pause noch 18:17 – dann dominierte der Handbollsligist H65 Höör die zweite Halbzeit nach Belieben und fuhr einen 40:29 (17:18)-Auswärtssieg im Hinspiel der Sextondelsfinale des Svenska Cupen ein. Die Partie am Dienstagabend in der Eslövshallen war geprägt von einer herausragenden zweiten Hälfte der Gäste, allen voran Moa Larsson mit elf Treffern – ausgerechnet gegen ihren Ex-Klub.
So lief die Partie
Eslövs HK – das Team aus der Division 1 – erwischte einen Start nach Maß. Offensiv mutig und effizient zog die Mannschaft von Trainer Johan Nilsson Sandgren auf 18:17 zur Halbzeit davon. Die Höörer Abwehr fand in den ersten 30 Minuten kein Mittel gegen die bewegliche Rückraumachse um Ellen Andersson (7 Tore) und Emilia Persson (6 Tore).
Doch nach dem Seitenwechsel war H65 Höör nicht wiederzuerkennen. Das Team von Trainer Christian Håkansson steigerte die Defensivintensität massiv, forcierte Ballgewinne und schaltete schnell um. Allein 23 Tore erzielte Höör im zweiten Durchgang, während Eslövs auf nur elf Treffer kam. Was in der ersten Halbzeit noch ein offener Schlagabtausch war, wurde zur einseitigen Angelegenheit.
Der Wendepunkt
Die Umstellung in der Abwehr auf eine aggressive 6:0-Formation und das Tempospiel über die schnelle Mitte waren der Schlüssel. Nach dem 18:18-Ausgleich durch Moa Larsson zu Beginn der zweiten Halbzeit (32. Minute) zog H65 innerhalb von zehn Minuten auf 26:20 davon – eine Vorentscheidung. Eslövs fand gegen die nun deutlich kompakter stehenden Gästinnen kein Durchkommen mehr.
Die Spielerinnen des Spiels
Moa Larsson (H65 Höör): 11 Tore, darunter mehrere Tempogegenstöße und wichtige Treffer in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Die 22-jährige Rechtsaußen, die im Sommer 2025 von Eslövs zu H65 gewechselt war, avancierte zur überragenden Akteurin des Abends.
Emma Nuhanovic (H65 Höör): 7 Tore aus dem Rückraum, darunter mehrere per Siebenmeter. Die Rückraumspielerin war der zweite starke Abschlusspol neben Larsson.
Ellen Andersson (Eslövs HK): 7 Tore als beste Werferin der Gastgeberinnen. Die Rückraumspielerin war über die gesamte Spielzeit die konstanteste Torgefahr im Eslöver Angriff.
By the Numbers – interpretiert
Die zweite Halbzeit spricht Bände: 23:11 lautete das Teilergebnis nach dem Seitenwechsel. Eslövs hielt in Hälfte eins offensiv hervorragend mit (18 Treffer), doch die zweite Hälfte offenbarte den Klassenunterschied zwischen einem Handbollsligisten und einem Team aus der Division 1. Während Eslövs im zweiten Durchgang nur noch elf Treffer gelangen, steigerte sich H65 von 17 auf 23 Tore – eine Leistungssteigerung von über 35 Prozent.
Was das Ergebnis bedeutet
H65 Höör hat sich mit diesem deutlichen Sieg eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag, 22. August 2026 (14:00 Uhr, Sparbanken Skåne Arena) verschafft. Der Elfe-Tore-Vorsprung bedeutet, dass Eslövs im Rückspiel einen nahezu unmöglichen Rückstand aufholen müsste.
Der Sieger dieser Paarung trifft in der nächsten Runde (Åttondelsfinal) auf den Gewinner der Partie zwischen IF Hallby und Hammarby IF. Die Åttondelsfinale sind für das Wochenende 29./30. August und 5./6. September angesetzt.
Fazit
Ein Spiel mit zwei Gesichtern: Eslövs HK bewies in Halbzeit eins, dass man mit dem Handbollsligisten durchaus mithalten kann, doch H65 Höör zeigte nach der Pause seine Klasse und demontierte den Außenseiter. Moa Larsson war die überragende Figur eines Derbys, das nach dem Seitenwechsel seine Vorentscheidung fand – das Rückspiel ist eine Formsache.
Rivalität seit 2026
Eslovs W vs H 65 Hoor W Direkter Vergleich· 1
Eslovs W und H 65 Hoor W trafen 1 Mal aufeinander — Eslovs W gewann 0 Mal, H 65 Hoor W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. H 65 Hoor W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 62 Tore in diesen Partien, im Schnitt 62.00 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 34 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 34–28 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 22. Aug. 2026