Boden Handboll IF fegt auch im Rückspiel über Bodens BK HF hinweg (52:20) und zieht mit 103:42 Gesamttoren ins Achtelfinale ein – Gegner ist IK Sävehof.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungBoden-Derby: Cupverteidiger Boden Handboll IF deklassiert Bodens BK auch im Rückspiel – 52:20
Der regierende schwedische Cupmeister Boden Handboll IF hat das Lokalderby gegen Stadtrivale Bodens BK HF auch im Rückspiel der 1/16-Delfinale dominiert und sich mit einem 52:20 (Gesamt 103:42) souverän für das Achtelfinale des Svenska cupen 2026/27 qualifiziert. Die Partie am Sonntag in der Hildursborg-Halle in Boden war geprägt von der Klasse des Handbollsligisten gegen den unterklassigen Lokalkonkurrenten – und endete mit dem höchsten Derbysieg der beiden Klubs seit ihren ersten Aufeinandertreffen im Jahr 2024.
So verlief die Partie
Boden Handboll IF legte von der ersten Minute an das Tempo der Handbollsliga vor und lies dem Zweitligisten Bodens BK HF über die gesamten 60 Minuten keine Chance. Bereits das Hinspiel sechs Tage zuvor in der Bodens Energi Arena hatte der Cupverteidiger mit 51:22 (25:13) für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Andreas Wallin spielte auch im Rückspiel konsequent nach vorne und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.
Im Hinspiel am 17. August 2026 waren Moa Nilsson, Mia Lagumdzija und Nicoline Vendelborg mit jeweils acht Treffern die erfolgreichsten Torschützinnen. Im Rückspiel legte das Team einen ähnlich souveränen Auftritt hin und stellte mit insgesamt 103 Toren über zwei Partien einen beeindruckenden Gesamtwert auf.
Der Wendepunkt
Der Wendepunkt der Begegnung lag bereits vor dem Rückspiel – das Hinspiel. Nach dem 51:22 im ersten Duell war die Entscheidung über den Einzug ins Achtelfinale de facto bereits gefallen. Der Klassenunterschied zwischen dem amtierenden schwedischen Meister der Handbollsliga (Boden Handboll IF) und dem Drittligisten Bodens BK HF war von Beginn an sichtbar. Der offizielle Klubblog von Boden Handboll vermerkte vor dem Rückspiel: „Aufgrund der großen Zahlen ist Boden Handboll bereits für das Viertelfinale qualifiziert."
Die Schlüsselspielerinnen
Moa Nilsson (Boden Handboll IF) – Die Torjägerin war bereits im Hinspiel mit acht Treffern die gefährlichste Angreiferin und setzte ihre Serie im Rückspiel fort. Nilsson, die in der vergangenen Saison den Cup-Titel mit Boden gewann, ist eine der zentralen Figuren im Angriffsspiel des Teams.
Erin Fagerström (Bodens BK HF) – Die treffsicherste Spielerin ihres Teams im Hinspiel mit neun Toren kämpfte auch im Rückspiel unermüdlich. Dass sie gegen eine Abwehr der Handbollsliga traf, spricht für ihre individuelle Qualität.
Nicoline Vendelborg (Boden Handboll IF) – Der Neuzugang von Lugi HF erzielte im Hinspiel acht Treffer und fügte sich nahtlos in das System von Trainer Wallin ein. Zusammen mit den dänischen Neuzugängen Carla Høck Thomsen (Aalborg Håndbold) und Lina Lutzhoft (Ikast Håndbold) bildet sie einen der tiefsten Kader der Liga.
By the Numbers – interpretiert
Der direkte Vergleich zwischen den beiden Boden-Klubs umfasst nun zwei Pflichtspiele – beide mit deutlichen Siegen für Boden Handboll IF (51:22, 52:20). Die Gesamttorbilanz von 40:91 über zwei Partien aus Sicht von Bodens BK HF unterstreicht den Klassenunterschied zwischen der Handbollsliga und der Dam 1. Beide Spiele waren torreich mit über 70 Treffern pro Partie. Die 103 Gesamttore des Cupverteidigers in zwei Sechzehntelfinals belegen, dass das Team von Wallin auch in der neuen Saison in bestechender Offensivform agiert – und das gleich zu Saisonbeginn, nachdem der Kader mit mehreren internationalen Neuzugängen verstärkt wurde.
Was das Ergebnis bedeutet
Boden Handboll IF hat sich souverän für das Achtelfinale des Svenska cupen 2026/27 qualifiziert. Dort trifft der Titelverteidiger auf IK Sävehof, das sich gegen Stenungsunds HK mit zwei deutlichen Siegen durchsetzte. Die erste Achtelfinalpartie ist für Mittwoch, den 2. September 2026, um 19:00 Uhr in der Bodens Energi Arena terminiert. Das Rückspiel in der Partille Arena bei Göteborg steigt am 6. September 2026.
Bodens BK HF hingegen konzentriert sich nun auf den Liga-Alltag in der Dam 1. Für den Underdog war allein die Teilnahme an der 1. Runde der Hauptrunde ein Erfolg – nachdem sich die Mannschaft über die Distriktqualifikation für die Sechzehntelfinals qualifiziert hatte.
Fazit
Das Boden-Derby war kein Duell auf Augenhöhe, sondern eine einseitige Demonstration der Kräfteverhältnisse im schwedischen Frauenhandball. Boden Handboll IF ist als Titelverteidiger und Handbollsligist in einer eigenen Liga – auch wenn Bodens BK HF kämpferisch nie aufgab. Für den Cupverteidiger beginnt mit dem Achtelfinale gegen Spitzenreiter Sävehof nun die erste echte Bewährungsprobe der Saison 2026/27.
Rivalität seit 2024
Boden BK W vs Boden W Direkter Vergleich· 2
Boden BK W und Boden W trafen 2 Mal aufeinander — Boden BK W gewann 0 Mal, Boden W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Boden W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 131 Tore in diesen Partien, im Schnitt 65.50 pro Spiel (40 für die Heimmannschaft, 91 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 51–22 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 23. Aug. 2026