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Schweizer CupSaison 2026

Brugg vs Kreuzlingen

30. August 2026 um 17:15
Heim

Brugg

2931
Auswärts

Kreuzlingen

AI

Kreuzlingen gewinnt 31:29 beim Drittligisten Brugg im Mobiliar-Cup. Eine starke erste Halbzeit (17:11) reicht, um die furiose Brugger Aufholjagd nach der Pause (18:14) zu überstehen.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Brugg 29:31 Kreuzlingen – HSC dreht Cup-Abend nach starkem Start und übersteht Brugger Aufholjagd

HSG Handball Brugg vs. HSC Kreuzlingen 29:31 (11:17) – Mobiliar-Cup M, Vorrunde – 30. August 2026, Mülimatt Brugg

HSC Kreuzlingen hat das erste Pflichtspiel der Saison 2026/27 gewonnen. Der NLA-Klub setzte sich beim Drittligisten HSG Handball Brugg mit 31:29 durch – doch der Sieg fiel deutlich enger aus, als es die Ligadifferenz vermuten liess. Entscheidend war eine dominante erste Halbzeit der Gäste (17:11), die eine furiose Aufholjagd des Heimteams nach der Pause (18:14 für Brugg) überstand.

Spielverlauf

Kreuzlingen, das in der Quickline Handball League (NLA) spielt und damit zwei Klassen über Brugg, dominierte die erste Halbzeit nach Belieben. Mit einer stabilen Deckung und effizientem Angriffsspiel zogen die Gäste bis zur Pause auf 17:11 davon. Besonders über die Aussenpositionen und im schnellen Umschaltspiel fand der HSC immer wieder Lücken in der Brugger Abwehr.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild grundlegend. Brugg kam aggressiver aus der Kabine, forcierte Tempogegenstösse und verkürzte Tor um Tor. Die zweite Halbzeit gewann der Underdog mit 18:14 – eine bemerkenswerte Steigerung, die den Favoriten an den Rand einer Blamage brachte. In der Schlussphase brachte Kreuzlingen den Vorsprung aber mit der Routine eines NLA-Teams über die Zeit.

Der Wendepunkt

Der Brugger Fehlstart in die erste Halbzeit. Mit einem 11:17-Rückstand zur Pause legte sich der Drittligist ein fast unlösbares Polster auf. Zwar gelang dem Heimteam nach der Pause eine furiose Steigerung (18:14), doch die sechs Tore Rückstand aus den ersten 30 Minuten waren eine zu grosse Hypothek. Hätte Brugg die erste Halbzeit auf dem Niveau der zweiten gespielt, wäre eine Cup-Sensation möglich gewesen.

Kreuzlingens Torhüter Cédric Färber (Nr. 16) zeigte in der Schlussphase entscheidende Paraden, als Brugg auf 28:29 herangekommen war. Zwei gehaltene Bälle in der 55. und 57. Minute gaben seinem Team die nötige Ruhe, um die Führung über die Zeit zu retten.

Die besten Spieler

Elia Padula (HSC Kreuzlingen) – Der Feldspieler mit der Nummer 10 war der Taktgeber im Kreuzlinger Angriff. In der ersten Halbzeit traf er nahezu nach Belieben und war auch in der Defensive ein Faktor.

Simon Ulrich (HSC Kreuzlingen) – Der Rückraumspieler (Nr. 5) überzeugte mit einer starken Abschlussquote und bereitete mehrere Treffer mustergültig vor.

Rouven Corradini (HSC Kreuzlingen) – Der erfahrene Rückraumspieler (Nr. 7) übernahm in der hektischen Schlussphase Verantwortung und traf zweimal in Folge, als Brugg auf ein Tor herankam.

Spieler des Spiels: Elia Padula – für seine dominante erste Halbzeit und seine Ruhe am Ball in der Druckphase.

Zahlen, die den Unterschied machen

Der Klassenunterschied war vor allem in der ersten Halbzeit sichtbar: 17:11 für Kreuzlingen nach 30 Minuten spiegelt die spielerische Überlegenheit des NLA-Teams wider. Dass Brugg die zweite Halbzeit mit 18:14 gewann, zeigt die Moral des Drittligisten.

Die insgesamt 60 Tore sind für eine Cup-Vorrundenpartie ein ordentlicher Wert – beide Teams spielten eine offensive Partie mit wenig Taktiererei.

Was der Sieg bedeutet

Für den HSC Kreuzlingen ist der Einzug in die nächste Runde Pflicht – als NLA-Klub wäre ein Ausscheiden in der Vorrunde gegen einen Drittligisten eine Enttäuschung gewesen. Der Sieg gibt dem Team von Trainer David Polis Rückenwind für den Saisonstart in der NLA.

Für die HSG Handball Brugg beginnt der Fokus nun auf die Meisterschaft in der 1. Liga. Das Team zeigte nach der Pause eine beherzte Leistung, die Hoffnung für die anstehende Saison macht.

Im Mobiliar-Cup 2026/27 gilt in dieser Saison ein Final4-Format in der Pilatus Arena. Die 1/32-Finals sind für Mitte September terminiert.

Fazit

Kreuzlingen erfüllte die Pflicht, mehr aber nicht. Die schwache zweite Halbzeit sollte Trainer David Polis zu denken geben – gegen stärkere Gegner wird ein solcher Einbruch bestraft. Brugg dagegen kann trotz der Niederlage viel Positives mitnehmen: Die zweite Halbzeit gegen einen NLA-Klub war ein Ausrufezeichen für die Saison in der 1. Liga.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 1. Sept. 2026