SV Union Halle-Neustadt besiegt BSV Sachsen Zwickau mit 31:22 im Halbfinale des Nelken-Cup 2026 in Blomberg und zieht ins Finale ein.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWildcats deklassieren Zwickau im Halbfinale des Nelken-Cup
Blomberg – Der SV Union Halle-Neustadt hat das Ost-Duell gegen den BSV Sachsen Zwickau im Halbfinale des Nelken-Cup 2026 klar für sich entschieden. Die Wildcats setzten sich am Freitagabend, den 14. August 2026, in der SynFlex Arena in Blomberg mit 31:22 durch und zogen damit ins Finale des Vorbereitungsturniers ein.
Wie es lief
Das Halbfinale um 19:30 Uhr war das zweite Spiel des Abends nach dem ersten Halbfinale zwischen Gastgeber HSG Blomberg-Lippe und dem Buxtehuder SV (32:27). Halle-Neustadt unter der Leitung des neuen Cheftrainers Pether Krautmeyer erwischte den besseren Start und setzte Zwickau früh unter Druck. Die Wildcats, die eine Woche zuvor bereits beim SUN Handball Cup in Neckarsulm wertvolle Spielpraxis gesammelt hatten, zeigten sich von Beginn an dominant.
Zwickau reiste mit personellen Sorgen nach Blomberg. Wie der BSV auf Instagram bekanntgab, fehlte Julia Niewiadomska definitiv, die Einsätze von Silje Brøns Petersen und weiteren Spielerinnen waren fraglich. Halle-Neustadt zog kontinuierlich davon und ließ den Gegnerinnen keine Chance auf eine Aufholjagd.
Der Wendepunkt
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schalteten die Wildcats in der Mitte der ersten Halbzeit einen Gang hoch. Eine Serie schneller Tore über die Außenpositionen brachte Halle-Neustadt erstmals mit fünf Toren in Führung – ein Vorsprung, den Zwickau nicht mehr verkürzen konnte. Die Defensive der Wildcats erzwang zahlreiche technische Fehler des BSV, die zu einfachen Tempogegenstößen führten.
Die Schlüsselspielerinnen
Bei Halle-Neustadt überzeugte das Kollektiv, besonders die Rückraumachse setzte Akzente. Bei Zwickau fand keine Spielerin gegen die aggressive Deckung der Wildcats ein Mittel. Die Torhüterinnen von Halle-Neustadt legten mit wichtigen Paraden den Grundstein für den deutlichen Sieg.
By the Numbers
Der 31:22-Sieg (neun Tore Differenz) spiegelt die klare Überlegenheit der Wildcats wider. Halle-Neustadt schöpfte aus einem breiten Kader, während bei Zwickau die personellen Engpässe sichtbar waren. Der BSV verlor einen Tag später auch das Spiel um Platz drei mit 29:33 gegen den Buxtehuder SV.
Was es bedeutet
Halle-Neustadt traf im Finale auf den Deutschen Meister HSG Blomberg-Lippe, der das Finale am 15. August mit 29:20 (14:10) gewann. Für beide Teams beginnt der Pflichtspielbetrieb am 21. August 2026 mit der 1. Runde des DHB-Pokals. Halle-Neustadt gastiert beim Frankfurter HC.
Fazit
Der 31:22-Erfolg der Wildcats war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und unterstreicht den guten Formstand unter dem neuen Trainer Pether Krautmeyer. Zwickau muss die personellen Baustellen bis zum Pflichtspielstart in den Griff bekommen.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 20. Aug. 2026
