Italien besiegt Zypern mit 37:20 (18:9) im Platzierungsround der Mittelmeerspiele Taranto 2026 und zieht ins Spiel um Platz 5 ein. Giacomo Savini wird mit acht Toren zum Matchwinner.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFrühe Entscheidung
Italien bestimmte das Geschehen von Beginn an. Die Defensive um Abwehrchef Davide Bulzamini (1. VfL Potsdam) ließ in der ersten Halbzeit nur neun Gegentreffer zu, während Rückraumspieler Giacomo Savini und Filippo Angiolini im Angriff für die Durchschlagskraft sorgten. Zur Halbzeit führte Italien bereits mit 18:9 – eine Vorentscheidung.
Nach dem Seitenwechsel hielt der Druck der Azzurri an. Hanning wechselte früh durch und gab auch den bislang weniger eingesetzten Spielern Einsatzzeit. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an und erreichte am Ende 17 Tore Differenz. Savini avancierte mit acht Treffern zum erfolgreichsten Werfer der Partie, Angiolini steuerte sieben Tore bei.
Zypern auch im vierten Spiel chancenlos
Für Zypern war es die vierte klare Niederlage im Turnier. Der Außenseiter aus Gruppe B hatte zuvor gegen Algerien (24:33), Tunesien (27:34) und Griechenland (24:39) jeweils deutlich verloren und blieb auch im Placement Round ohne Punktgewinn. Die Tordifferenz von 95:143 nach vier Spielen zeigt das Leistungsgefälle innerhalb des Teilnehmerfeldes.
Die Mannschaft aus Zypern bestreitet am 31. August das Spiel um Platz 7 gegen den Verlierer der Partie zwischen Tunesien und Kosovo.
Nächste Station: Platz 5 oder 6
Durch den Sieg steht Italien am 31. August im Spiel um Platz 5. Gegner wird der Sieger des Duells zwischen Tunesien und Kosovo sein. Für den Gastgeber geht es darum, das Turnier auf einem respektablen fünften Platz abzuschließen – ein Ergebnis, das nach dem verpassten Halbfinale nur bedingt zufriedenstellt.
Die Halbfinals am Samstag bestreiten Ägypten gegen Algerien sowie Griechenland gegen Portugal. Die Finalspiele finden am 31. August statt.
Fazit
Italien erledigte seine Pflichtaufgabe gegen einen hoffnungslos unterlegenen Gegner mit der notwendigen Deutlichkeit. Aussagekraft für das tatsächliche Leistungsniveau hat der 37:20-Erfolg indes kaum – die entscheidenden Prüfungen gegen Portugal und Ägypten hatte die Mannschaft von Bob Hanning bereits in der Vorrunde verloren.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 5. Sept. 2026