Kosovo besiegt Zypern 31:27 im Spiel um Platz 7 der Mittelmeerspiele 2026 in Fasano und sichert sich den siebten Rang. Zypern wird Achter.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Kosovo erwischte den deutlich besseren Start. Zur Halbzeit führte das Team mit 17:12 – ein Fünf-Tore-Vorsprung, der auf eine konsequente Abwehrarbeit und effiziente Abschlüsse im Rückraum zurückging. Zypern mühte sich im zweiten Durchgang, den Rückstand zu verkürzen, kam mehrfach auf drei Tore heran, doch Kosovo ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Die Partie war das zweite Aufeinandertreffen beider Nationen im Handball. Das erste Duell datiert aus dem Jahr 2017 und endete 32:25 für Kosovo.
Der Wendepunkt
Die erste Halbzeit entschied die Partie. Kosovo legte ein frühes 6:3 vor (10. Minute) und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 17:12 aus. Zypern fand in der zweiten Halbzeit zwar besser ins Spiel und erzielte 15 Tore nach Wiederanpfiff, doch der Fünf-Tore-Rückstand aus der ersten Hälfte erwies sich als unüberbrückbar.
Beste Spieler
Die detaillierte Torschützenliste der Partie lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor. In den vorangegangenen Partien des Turniers zeigten sich jedoch wiederkehrende Leistungsträger: Für Kosovo traf Egzon Gjuka in der Vorrunde gegen Italien siebenmal und im 5./8.-Platz-Spiel gegen Tunesien zehnmal. Bei Zypern waren Charalambous Alexandros (sieben Tore gegen Italien im Platzierungsspiel) und Christoforos Hadjipetrou (sechs Tore gegen Griechenland in der Vorrunde) die herausragenden Offensivkräfte im Turnierverlauf.
Zahlen, die den Unterschied machen
Beide Teams gingen mit negativen Torverhältnissen aus der Vorrunde in die Platzierungsspiele. Kosovo kassierte in der Gruppenphase 114 Gegentore in drei Spielen (Schnitt 38,0), Zypern 67 (Schnitt 22,3). Während Zypern in der gesamten Vorrunde nur 51 Tore erzielte (Schnitt 17,0), traf Kosovo in jedem Turnierspiel mindestens 21-mal – in der Platzierungsrunde gegen Tunesien sogar 35-mal. Die Halbzeitführung von 17:12 war Kosovos höchster Pausenvorsprung im gesamten Turnier.
Was der Sieg bedeutet
Kosovo beendet die Mittelmeerspiele 2026 auf dem 7. Platz – angesichts von drei deutlichen Niederlagen in der Vorrunde (23:39 gegen Italien, 21:42 gegen Ägypten, 25:33 gegen Portugal) ein versöhnlicher Abschluss. Zypern bleibt nach fünf Niederlagen in fünf Turnierspielen ohne eigenen Sieg. Der 8. Platz spiegelt die Rolle als Gruppenletzter der Gruppe B wider.
Für beide Mannschaften stehen im September zunächst keine weiteren Turniere an. Der Fokus richtet sich auf die anstehenden Qualifikationsspiele zur EHF EURO und zur Weltmeisterschaft.
Fazit
Kosovo verdiente sich den 7. Platz durch eine starke erste Halbzeit und effizientere Offensive. Zypern zeigte Moral, konnte aber in keiner der fünf Partien ernsthaft um den Sieg mitspielen. Das Leistungsgefälle zu den Halbfinalisten des Turniers – Ägypten, Griechenland und Portugal – war bei beiden Teams deutlich sichtbar.
Cyprus und Kosovo trafen 1 Mal aufeinander — Cyprus gewann 0 Mal, Kosovo 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. Kosovo führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 57.00 pro Spiel (25 für die Heimmannschaft, 32 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 25–32 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 5. Sept. 2026