Griechenland gewinnt gegen Kosovo mit 40:20 bei den Mittelmeerspielen 2026 in Fasano und festigt damit die Tabellenführung im Frauen-Handballturnier.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFrühe Entscheidung, klare Verhältnisse
Von Beginn an dominierte Griechenland die Partie. Der von der IHF vor dem Turnier als Titelfavorit gehandelte Kader – mit weiten Teilen des Aufgebots, das sich für die Women's EHF EURO 2026 qualifiziert hatte – ließ Kosovo nie ins Spiel kommen. Bereits in der Anfangsphase erarbeitete sich Griechenland einen 5- bis 6-Tore-Vorsprung, den Kosovo zu keiner Phase verkürzen konnte.
Nach der Pause zog Griechenland weiter uneinholbar davon. Die 40 erzielten Tore bedeuteten die bislang beste Offensivleistung einer Mannschaft bei diesen Mittelmeerspielen.
Der Wendepunkt
Das Spiel war bereits in den ersten zehn Minuten entschieden. Die griechische Deckungsarbeit und das schnelle Umschalten in die Offensive erzeugten einen solchen Druck, dass Kosovos Abwehr zu keinem Zeitpunkt die notwendige Stabilität fand. Griechenland traf im Schnitt alle 90 Sekunden und ließ in der gesamten Spielzeit nur halb so viele Gegentreffer zu.
Die Schlüsselspielerinnen
Da im offiziellen Datenfeed keine Einzelstatistiken übermittelt wurden, sticht vor allem die kollektive Offensivleistung Griechenlands heraus – eine Kadertiefe, die an die Leistungsdichte einer EHF-EURO-Teilnehmerin erinnert. Genau diese Qualität hatte die IHF vor Turnierbeginn als Grund für Griechenlands Favoritenrolle genannt.
Aufseiten Kosovos zeigte das Team nach der Auftaktniederlage gegen Algerien (20:35, bei Pausenführung 15:13) erneut Defensivschwächen. Die 40 Gegentore sind der höchste Wert des bisherigen Turniers.
Was es bedeutet
Griechenland festigt mit dem zweiten Sieg – nach dem 37:29-Auftaktsieg gegen Tunesien am 22. August – seine Spitzenposition im Rundenturnier. Die beiden Erstplatzierten erreichen das Finale am 1. September, der Dritte und Vierte spielen um Bronze. Griechenland trifft am 27. August um 11:00 Uhr im letzten Vorrundenspiel auf Zypern.
Für Kosovo war es die zweite deutliche Niederlage. Nach dem 20:35 gegen Algerien zum Auftakt schwinden die Chancen auf eine Medaillenplatzierung rapide. Die abschließenden Vorrundengegner sind Italien und Nordmazedonien.
Fazit
Griechenland untermauert seine Favoritenstellung bei den Mittelmeerspielen eindrucksvoll. Der 40:20-Erfolg war eine Demonstration der Klassenunterschiede in dieser Gruppe. Für Kosovo zählen nun die letzten Gruppenspiele, um zumindest den fünften Platz zu sichern.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 25. Aug. 2026