Tunesien besiegt Griechenland mit 41:28 im Handballturnier der Mittelmeerspiele 2026 in Taranto. Ein deutlicher Auftaktsieg der Nordafrikanerinnen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungTunesien deklassiert Griechenland: 41:28-Auftaktsieg bei den Mittelmeerspielen
Tunesiens Frauen-Nationalmannschaft hat bei den XX. Mittelmeerspielen in Taranto ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen das von der IHF als Turnierfavorit eingestufte Griechenland feierte die nordafrikanische Auswahl einen unerwartet deutlichen 41:28-Erfolg in der Vorrunde des Handballturniers.
So lief die Partie
Das Spiel am 26. August um 17:30 Uhr Ortszeit in Apulien begann einseitig. Tunesien, das zwei Tage zuvor Nordmazedonien mit 43:11 deklassiert hatte (Quelle: TAP), erwischte den besseren Start und setzte sich früh ab. Griechenland – angetreten mit dem Großteil des Kaders, der die Qualifikation für die EHF EURO 2026 geschafft hatte (Quelle: IHF) – fand nie zu seinem Rhythmus. Tunesien baute den Vorsprung kontinuierlich aus und fuhr einen 13-Tore-Sieg ein. Individuelle Torschützinnen wurden von den Veranstaltern nicht veröffentlicht.
Der Wendepunkt
Bereits die erste Viertelstunde legte den Grundstein. Während Griechenland mit Abschlussproblemen kämpfte, nutzte Tunesien seine Chancen konsequent und erspielte sich einen frühen Mehr-Tore-Vorsprung, den die Griechinnen nicht mehr aufholen konnten.
Schlüsselspielerinnen
Ohne offizielle Torschützinnenliste ist eine individuelle Würdigung nicht möglich. Kollektiv überzeugte Tunesien durch eine effiziente Offensive (41 Treffer) und eine aggressive Deckung.
By the Numbers – interpretiert
Der 41:28-Endstand dokumentiert die klare Überlegenheit Tunesiens. Zum Vergleich: Im bislang einzigen Aufeinandertreffen beider Teams im Vorjahr trennten sie sich 26:26 (Quelle: Flashscore). Während Tunesien seine Offensivleistung aus dem 43:11 gegen Nordmazedonien vom 24. August bestätigte, offenbarte die griechische Defensive mit 41 Gegentreffern erhebliche Schwächen.
Was das Ergebnis bedeutet
Das Frauen-Handballturnier wird mit sechs Nationen in einer einfachen Runde ausgetragen: Griechenland, Italien, Kosovo, Nordmazedonien, Algerien und Tunesien. Die zwei Besten erreichen das Finale um Gold am 1. September, die Dritt- und Viertplatzierten spielen um Bronze (Quelle: IHF).
Nach zwei deutlichen Siegen hat Tunesien die besten Aussichten auf den Finaleinzug. Griechenland steht nach der Auftaktpleite unter Druck. Am 27. August trifft Tunesien im nächsten Gruppenspiel auf Algerien.
Fazit
Was als Duell auf Augenhöhe erwartet wurde, entpuppte sich als einseitig. Tunesien präsentierte sich in bestechender Form. Sollten die Nordafrikanerinnen dieses Niveau halten, sind sie der Topfavorit auf Gold – in einem Turnier, in dem Frankreich, Spanien und Serbien, die Siegerinnen der letzten drei Austragungen, fehlen (Quelle: IHF).
Greece W und Tunisia W trafen 1 Mal aufeinander — Greece W gewann 0 Mal, Tunisia W 0 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Insgesamt fielen 52 Tore in diesen Partien, im Schnitt 52.00 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 26 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 26–26 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 4. Sept. 2026