Denmark U20 W
Guinea U20 W
Dänemark startet mit einem dominanten 32:16-Sieg gegen Guinea in die U20-Handball-WM in Jinzhong. Hoppe (7 Tore) führt die Skandinavierinnen zum Kantersieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDänemark deklassiert Guinea zum WM-Auftakt: 32:16-Kantersieg in Jinzhong
Jinzhong – Dänemarks U20-Frauen haben ihr Auftaktspiel bei der 25. IHF U20-Handball-Weltmeisterschaft in China mit einem deutlichen 32:16 (18:11) gegen Guinea gewonnen. Die Skandinavierinnen zeigten vor allem in der zweiten Halbzeit eine überragende Defensivleistung und ließen nur fünf Gegentreffer nach der Pause zu.
So lief die Partie
Dänemark übernahm von Beginn an die Kontrolle. Kirstine Emilie Hoppe eröffnete den Torreigen bereits in der ersten Minute, und die Nordeuropäerinnen legten ein hohes Tempo vor. Guinea hielt in der Anfangsphase noch mit – Aminata Soumah und Mabinty Delmaya Camara sorgten auf Seiten Guineas für die ersten Treffer. Nach einer Viertelstunde führte Dänemark 12:10, ehe ein 4:0-Lauf der Däninnen die erste Vorentscheidung brachte.
Zur Halbzeit stand es 18:11 aus dänischer Sicht. Julie Boendorf Johansen (fünf Treffer) und Cecilie Frydendahl Norskov (fünf Tore) waren neben Hoppe die tragenden Kräfte im dänischen Angriffsspiel.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild grundlegend. Dänemarks Abwehr stand nun nahezu unüberwindbar. Guinea kam in der gesamten zweiten Halbzeit auf lediglich fünf Tore bei 16 Würfen. Dänemark nutzte die Ballgewinne konsequent zu Tempogegenstößen – am Ende standen fünf Fastbreak-Tore für Dänemark, Guinea gelang keines.
Der Wendepunkt
Die zweite Halbzeit war der entscheidende Abschnitt. Während die erste Halbzeit noch ausgeglichener verlief, war die dänische Deckung nach dem Seitenwechsel kaum zu knacken. Guinea traf in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte nur zweimal, während Dänemark auf 25:14 davonzog. Die frühen Zeitstrafen gegen Guinea – Aminata Soumah (17. Minute), Fatoumata Naby Soumah (33. Minute) und Mariama Diallo (48. Minute) – taten ihr Übriges.
Die Schlüsselspielerinnen
Kirstine Emilie Hoppe (Dänemark) – Die Rückraumspielerin war mit sieben Toren bei neun Versuchen (78 % Effizienz) die überragende Torschützin des Spiels. Sie traf aus dem Rückraum, per Durchbruch und per Siebenmeter und war kaum zu stoppen.
Julie Boendorf Johansen (Dänemark) – Fünf Tore und konstante Gefahr über die linke Außenbahn. Zudem bereitete sie mit klugen Anspielen Räume für ihre Mitspielerinnen.
Emma Hoirup Rasmussen (Dänemark) – Kam bei drei Versuchen auf drei Tore (100 %) und glänzte mit ihrem Tempo auf der rechten Außenbahn.
Aminata Soumah (Guinea) – Mit drei Toren die treffsicherste Spielerin Guineas, die sich trotz der dänischen Übermacht nicht aufgab. Auch Mabinty Delmaya Camara, Fatoumata Naby Soumah und Aissatou Diallo steuerten jeweils drei Tore bei.
Die Statistik dahinter
Dänemarks Wurfquote von 67 % (32/48) lag deutlich über der guineischen von 41 % (16/39). Der größte Unterschied zeigte sich im Tempospiel: Fünf Fastbreak-Tore für Dänemark, null für Guinea. Auch bei den Siebenmetern war Dänemark mit 3:1 überlegen. Die 14:5-Zweite-Halbzeit spricht Bände über die defensive Steigerung der Skandinavierinnen nach der Pause.
Was das Ergebnis bedeutet
In Gruppe E der 25. IHF U20-Weltmeisterschaft der Frauen liegt Dänemark nach dem Auftaktsieg punktgleich mit dem Sieger der Partie China gegen Algerien (19:00 Uhr CST). Das Turnier findet vom 24. Juni bis 5. Juli 2026 in Jinzhong, Volksrepublik China, statt. 32 Mannschaften kämpfen um den Titel, den 2024 Frankreich gewann. Dänemark trifft am 25. Juni auf Algerien, Guinea muss am selben Tag gegen Gastgeber China ran.
Für Guinea war es die Rückkehr auf die große WM-Bühne – das Team hatte sich über den IHF-Intercontinental-Trophy-Turnierweg qualifiziert. Gegen eine der Handball-Nationen mit großer Tradition war der Widerstand allerdings nur eine Halbzeit lang möglich.
Fazit
Dänemark löste seine Pflichtaufgabe souverän und untermauerte seine Ambitionen auf den Hauptrundeneinzug. Guinea zeigte in der ersten Halbzeit durchaus ansprechende Ansätze, war nach der Pause aber vor allem offensiv überfordert. Für Guinea geht es nun darum, sich gegen Algerien und China für die Hauptrunde zu empfehlen.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 24. Juni 2026