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World Championship U20 WomenSaison 2026

Canada U20 W vs Germany U20 W

25. Juni 2026 um 10:15
Heim

Canada U20 W

1146
Auswärts

Germany U20 W

AI

Deutschland U20 Frauen feiern 46:11-Kantersieg gegen Kanada bei der Handball-WM in Jinzhong. Zweiter Gruppensieg, am Samstag geht es gegen Rumänien um den Gruppensieg.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Deutschland U20 deklassiert Kanada mit 46:11 – Nächster Kantersieg bei der U20-WM in China

Jinzhong, China — Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Frauen hat auch ihr zweites Gruppenspiel bei der 25. IHF Women's Junior (U20) World Championship in Jinzhong souverän gewonnen. Gegen Kanada feierte das Team von Bundestrainer Christopher Nordmeyer am Donnerstag einen deutlichen 46:11 (22:7)-Erfolg und untermauerte damit seine Ambitionen auf den Gruppensieg in der Gruppe C.

Es war der zweite deutliche Sieg innerhalb von 24 Stunden: Nach dem 39:22 gegen Brasilien am Eröffnungstag steigerte sich die DHB-Auswahl sogar noch. Mit 46 Toren stellte Deutschland einen neuen Turnierhöchstwert auf und zeigte eine beeindruckende Abschlusseffizienz von 72 Prozent.

So lief die Partie

Deutschland überrollte Kanada von der ersten Minute an. Die Nordamerikanerinnen — erstmals seit 1999 wieder bei einer U20-WM dabei — kamen nach einem 0:4-Rückstand kurz auf 3:4 heran, doch dann zog die deutsche Mannschaft mit einem 6:0-Lauf auf 10:3 davon (12. Minute). Die Partie war entschieden.

Bis zur Halbzeit baute Deutschland den Vorsprung auf 22:7 aus. In der zweiten Hälfte schaltete die Mannschaft keinen Gang zurück und dominierte weiter. 15 Tempogegenstoß-Tore belegen die Überlegenheit im Umschaltspiel; Kanada blieb in dieser Kategorie ohne Treffer. Am Ende stand ein 46:11-Kantersieg.

Die Spielerinnen des Spiels

Aylin Bornhardt war mit 8 Toren aus 10 Versuchen (80 %) die erfolgreichste deutsche Torschützin. Lara Egeling (6/9) und Jana Walther (5/5, 100 %) überzeugten auf den Halbpositionen, während Farrelle Njinkeu (6/8, 75 %) und Aida Mittag (6/8, 75 %) für Gefahr von den Außenpositionen sorgten. Kim Ott und Marlene Tucholke steuerten je drei Treffer bei. Insgesamt trafen acht deutsche Feldspielerinnen mindestens dreimal — ein Beleg für die Breite des Kaders.

Auf kanadischer Seite war Mahély Lemaire mit vier Toren (4/14) die beste Werferin. Florence Boisclair, am Vortag noch sechsfache Torschützin gegen Rumänien, blieb diesmal bei 2 Treffern aus 10 Versuchen (20 %).

Die entscheidenden Statistiken

Der IHF-Matchreport offenbart die klaren Unterschiede:

  • Abschlusseffizienz: Deutschland 72 % (46/64) – Kanada 26 % (11/42)
  • Tempogegenstöße: Deutschland 15 Tore – Kanada 0
  • Nahwürfe: Deutschland 21 – Kanada 5
  • Flügeltreffer: Deutschland 8 – Kanada 1
  • 9-m-Tore: Deutschland 8 – Kanada 5

Die deutsche Trefferquote von 72 % war eine der höchsten des gesamten Turniertags. Kanada hingegen erzielte die zweitwenigsten Tore aller 32 Mannschaften am zweiten Spieltag.

Was das Ergebnis bedeutet

Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel hat Deutschland (4:0 Punkte) beste Karten auf den Gruppensieg in der Gruppe C. Auch Rumänien hat beide Spiele gewonnen (40:15 gegen Kanada) und trifft am 27. Juni um 18:30 Uhr Ortszeit (12:30 MESZ) im direkten Duell auf Deutschland. Der Sieger dieser Partie zieht als Gruppenerster in die Hauptrunde ein.

Kanada (0:4 Punkte) trifft am 27. Juni auf Brasilien und kämpft um den ersten Turniersieg. Für die Kanadierinnen, die sich als Sieger der IHF Trophy North America & Caribbean für dieses Turnier qualifiziert hatten, bleibt die WM-Teilnahme dennoch ein wertvoller Erfahrungsgewinn.

Fazit

Deutschland hat seine Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigt. Die 46:11-Gala gegen Kanada war eine klare Ansage an die Konkurrenz in der Gruppe C. Entscheidend wird nun das Duell gegen Rumänien am Samstag — erst dann lässt sich das wahre Leistungsvermögen dieser deutschen Mannschaft um Bundestrainer Christopher Nordmeyer bemessen.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 25. Juni 2026