NCAA· Saison 2026
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPassini-Show zum Auftakt: Butler Bulldogs ringen Georgetown Tigers nieder
Butler (Indiana) – Die Butler Bulldogs haben ihre Saison 2026 in der NCAA Division I FCS mit einem knappen 27:23 (0:10, 17:10, 7:3, 3:0)-Heimsieg gegen die Georgetown College (KY) Tigers eröffnet. Quarterback Gabe Passini lieferte dabei die beste Laufleistung seiner Karriere ab und drehte die Partie im dritten Viertel endgültig.
Am 29. August 2026 im Bud & Jackie Sellick Bowl in Indianapolis gerieten die Bulldogs früh in Rückstand und lagen im zweiten Viertel bereits mit 3:17 hinten – ehe Passini und die Butler-Offense eine furiose Aufholjagd starteten. Der Junior-Quarterback erzielte 145 Yards durch die Luft mit einem Touchdown-Pass sowie einen neuen persönlichen Rekord von 176 Rushing Yards und einem weiteren Touchdown.
So lief die Partie
Das erste Viertel gehörte ganz den Gästen aus Georgetown (KY). Nach zwei gegenseitigen Turnovers on Downs eröffnete Kicker Braden Widener mit einem 24-Yard-Field-Goal den Torreigen (0:3). Nur wenige Minuten später fand Tigers-Quarterback Justice Burnam – der den Ball für 336 Yards durch die Luft warf – seinen Receiver Trace Jallick mit einem 21-Yard-Touchdown-Pass zum 0:10.
Zu Beginn des zweiten Viertels verkürzte Butler durch ein 34-Yard-Field-Goal von Beck Janki auf 3:10. Doch der folgende Kickoff brachte die Wende: Butler erzwang einen Fumble, konnte aber aus der guten Feldposition kein Kapital schlagen – ein 32-Yard-Field-Goal-Versuch wurde geblockt und von Javyn Martin 66 Yards zum Touchdown zurückgetragen (3:17).
Butler schlug zurück. Passini fand Chet Yardley mit einem 20-Yard-Touchdown-Pass (10:17). Nach einem Three-and-Out der Tigers ebnete ein 37-Yard-Lauf von Passini den Weg für Desmin Jackson, der aus einem Yard zum 17:17-Ausgleich einschob. Georgetown nutzte die verbleibenden Sekunden der ersten Hälfte zu einem Field-Goal und nahm eine 20:17-Führung mit in die Kabine.
Der Wendepunkt
Im dritten Viertel baute Georgetown mit einem 40-Yard-Field-Goal von Widener seinen Vorsprung auf 23:17 aus – die Antwort der Bulldogs kam postwendend. Passini trug den Ball zunächst 46 Yards weit und beendete den Drive sechs Spielzüge später selbst mit einem Lauf in die Endzone. Damit führte Butler erstmals an diesem Nachmittag mit 24:23.
Der entscheidende Moment folgte zu Beginn des vierten Viertels: Linebacker Will Beesley fing einen Pass von Burnam ab und gab den Bulldogs den Ball an der Georgetown-38-Yard-Linie. Janki verwandelte daraus ein 27-Yard-Field-Goal zum 27:23. Georgetown vergab im Gegenzug ein 35-Yard-Field-Goal. Der letzte Angriff der Tigers endete an der Butler-Defensive – Defensive End Luke Green sackte Burnam am vierten Versuch und besiegelte den Sieg.
Die Schlüsselspieler
Gabe Passini (Butler, QB) – 145 Passing Yards, 1 TD / 176 Rushing Yards (Karrierebestwert), 1 TD. Passini war nicht nur der beste Werfer, sondern mit Abstand auch der effektivste Läufer des Spiels. Seine 46-Yard- und 49-Yard-Läufe im dritten Viertel brachen das Rückgrat der Georgetown-Defensive.
Will Beesley (Butler, LB) – 7 Tackles, 1 Interception. Die Interception zu Beginn des vierten Viertels leitete das entscheidende Field-Goal ein.
Justice Burnam (Georgetown, QB) – 336 Passing Yards, 1 TD. Der Tigers-Quarterback zeigte eine starke Vorstellung, doch zwei verlorene Turnovers und das Scheitern in der Red Zone (nur drei Punkte bei zwei Drives innerhalb der Butler-20) kosteten seine Mannschaft den Sieg.
Chet Yardley (Butler, WR) – 59 Receiving Yards, 1 TD. Der erste Butler-Touchdown des Spiels.
Nach den Zahlen
Die nackte Statistik zeigt ein ungleiches Bild: Georgetown sammelte deutlich mehr Passing Yards (336 zu 145) und kontrollierte weite Teile des Spiels. Doch die entscheidenden Werte waren die Turnover-Bilanz (2:0 für Butler) und die Rushing-Effizienz – Passinis 176 Yards zu Lande übertrafen das gesamte Team-Rushing der Tigers. Butler gewann, obwohl die Offense im ersten Viertel zweimal an der eigenen Seitenlinie scheiterte. Head Coach Kevin Lynch: „Wir haben vieles gemacht, womit man normalerweise verliert – aber durch zwei erzwungene Turnover und keinen eigenen Ballverlust haben wir es geschafft."
Was das Ergebnis bedeutet
Butler startet die Saison 2026 mit einem hart erkämpften Sieg, der die Comeback-Fähigkeiten dieser Mannschaft unterstreicht. Die Bulldogs reisen am 5. September zum amtierenden FCS-Nationalmeister und Topgesetzten Montana State Bobcats (Anstoß 8:30 p.m. ET / 2:30 Uhr MESZ am 6. September, live auf ESPN+). Georgetown (KY) muss nach der knappen Niederlage am 5. September bei Thomas More antreten.
Fazit
Ein klassischer Saisonauftakt zwischen zwei ungleichen Teams: Georgetown dominierte phasenweise über das Passspiel, Butler über das Laufspiel und die Fehlervermeidung. Passinis Karrieretag allein reicht nicht als Prognose für die Saison der Bulldogs – die Defensive muss im Passspiel zulegen, ehe es gegen Montana State zur Bewährungsprobe kommt. Für ein Team mit Playoff-Ambitionen in der Pioneer League war der Sieg aber der einzig mögliche Auftakt.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 30. Aug. 2026