Top 12· Saison 2026
Newman besiegt Alumni im URBA Top 14 mit 29:19 und stellt mit 15 Siegen in Folge einen neuen Vereinsrekord auf. Entscheidend war eine starke zweite Halbzeit.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungNewman baut Führung im URBA Top 14 aus – 29:19 gegen Alumni trotz Gedränge-Problemen
Newman hat seine historische Siegesserie im URBA Top 14 (bei Betmana als Top 12 geführt) auf 15 Siege in Folge ausgebaut. Der Meister besiegte Alumni am Samstagabend in Benavídez mit 29:19 (19:19) und stellte damit einen neuen Vereinsrekord auf.
Der Tabellenführer (75 Punkte aus 18 Spielen, 17 Siege, 1 Niederlage) liegt nun 19 Zähler vor den Verfolgern SIC und Alumni auf dem vierten Platz – und das, obwohl Newman im Gedränge an diesem Abend klar unterlegen war. Sieben Gedränge-Strafen und zwei Freistöße kassierte der Meister in 80 Minuten, zwei Versuche von Alumni resultierten aus Strafversuchen nach Gedränge-Dominanz.
„Wir waren im Gedränge sehr unangenehm und haben da keinen Zugang gefunden", gab Second Row Paul Cardinal nach dem Spiel gegenüber La Nacion zu. „Aber wenn man leidet, genießt man mehr."
So lief das Spiel
Newman startete furios. Bereits in der 5. Minute eröffnete Paul Cardinal den Torreigen: Ein Pass von Gonzalo Gutiérrez Taboada auf Juan Bautista Daireaux leitete den Angriff ein, Lucas Marguery legte quer und Cardinal drückte über die Linie. Gutiérrez Taboada verwandelte zum 7:0.
Alumni schlug zurück. In der 11. Minute erzielte Tomás Bivort per Maul den ersten Versuch der Gäste (7:5). Newman konterte – Beltrán Salese, der Versuchskönig des Teams mit 16 Saisontrys, legte in der 15. Minute nach (14:7).
Dann übernahm Alumni mit seinem Gedränge die Kontrolle. In der 29. und 35. Minute sprach Schiedsrichter Nehuén Jauri Rivero zwei Strafversuche für Alumni zu, nachdem die Gäste Newman im Gedränge dominierten – 14:19 aus Sicht der Gastgeber. Doch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (42. Minute) erzielte Beltrán Salese seinen zweiten Versuch und stellte den 19:19-Halbzeitstand her.
Die Wende nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel änderte Newman seine Taktik. Statt sich auf das Gedränge zu verlassen, setzte der Tabellenführer auf Raumgewinne durch Tritte und drängte Alumni in dessen Hälfte. In der 6. Minute der zweiten Halbzeit traf Gonzalo Gutiérrez Taboada einen Straftritt zum 22:19 – Newmans erste Führung seit der 15. Minute.
„Im ersten Halbzeit haben wir mit den festen Formationen dominiert, in der zweiten Hälfte haben sie besser mit dem Fuß gespielt. Da lag der Unterschied", analysierte Alumni-Spieler Santiago Montagner gegenüber La Nacion.
Den entscheidenden Schlag setzte Rodrigo Díaz de Vivar in der 33. Minute der zweiten Hälfte. Der Nummer 8, der nach dem Spiel zum Mann des Spiels gekürt wurde, erzielte den fünften Versuch für Newman. Gutiérrez Taboada verwandelte zum 29:19-Endstand.
In der Schlussphase flog Francisco Bottoni (Alumni) nach einem Schlag gegen Santiago Marolda vom Platz – die Rote Karte war der Schlusspunkt einer intensiven, aber fairen Partie.
Der Wendepunkt
Die zweite Halbzeit. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang, den Alumni trotz klarer Gedränge-Überlegenheit nicht für eine entscheidende Führung nutzen konnte, drehte Newman taktisch auf. Der Meister gewann die Territorialschlacht (10:0 im zweiten Durchgang) und ließ Alumni kaum noch über die Mittellinie.
Die Schlüsselspieler
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Rodrigo Díaz de Vivar (Newman): Der Nummer 8 erzielte den entscheidenden Versuch in der zweiten Halbzeit und wurde als Spieler des Spiels ausgezeichnet. Seine Balleroberungen und Läufe waren zentral für Newmans Wende.
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Beltrán Salese (Newman): Der Versuchskönig des Teams (16 Saisontrys) legte zwei Versuche im ersten Durchgang, darunter den wichtigen Ausgleich kurz vor der Pause.
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Gonzalo Gutiérrez Taboada (Newman): Der Schlussmann traf zwei Erhöhungen, einen Straftritt und lenkte das Spiel mit seinen intelligenten Kicks.
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Paul Cardinal (Newman): Der Second Row eröffnete den Torreigen in der 5. Minute und war defensiv ein Fels.
By the Numbers – interpretiert
15 Siege in Folge – das ist neuer Vereinsrekord für Newman. Der Meister hat nach 18 Spieltagen bereits 17 Siege eingefahren, mehr als in der gesamten regulären Saison seines Meisterjahres. Das zweite Halbzeitresultat von 10:0 spricht Bände: Nach der Pause fand Newman die richtige Antwort auf Alumnis Gedränge-Übermacht.
Was es bedeutet
Newman führt die Tabelle mit 75 Punkten aus 18 Spielen an – zehn Zähler vor CASI (65) und 19 vor SIC und Alumni (je 56). Es sind noch acht Spieltage zu absolvieren. Die nächste Aufgabe: Auswärts gegen Schlusslicht Champagnat (22./23. August 2026).
Alumni (56 Punkte) bleibt nach der ersten Niederlage seit dem 18. Juli (zuvor acht Siege in neun Spielen) auf dem vierten Tabellenplatz, punktgleich mit SIC, einen Zähler hinter Hindú (57). Das Team wartet auf die Rückkehr der Pumas-Spieler Tobías Wade und Santiago Pernas.
Fazit
Newman gewann durch eine überragende zweite Halbzeit gegen einen starken Gegner, den es im Gedränge klar dominierte. Die 15. Siegesserie ist ein Vereinsrekord – und ein deutliches Signal: Selbst wenn Newman nicht sein bestes Rugby spielt, findet der Meister Mittel zum Sieg. Alumni enttäuschte nicht, konnte die Gedränge-Überlegenheit aber nicht in einen Sieg ummünzen.
Newman und Alumni trafen 12 Mal aufeinander — Newman gewann 7 Mal, Alumni 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2021 zurück. Newman führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 12 Begegnungen an. Insgesamt fielen 577 Tore in diesen Partien, im Schnitt 48.08 pro Spiel (327 für die Heimmannschaft, 250 für die Gäste). Beide Teams trafen in 12 Spielen (100%). In 12 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Newman ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 37–26 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 22. Aug. 2026