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NationaleSaison 2026

Chambery vs Perigourdin

28. August 2026 um 19:30
5124
Auswärts

Perigourdin

AI

Chambéry besiegte Périgueux mit 51:24 in der Nationale – sieben Versuche, eine rote Karte und eine klare Ansage im zweiten Saisonspiel.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Chambéry deklassiert Périgueux: 51-24-Kantersieg zum ersten Heimspiel der Nationale-Saison

Chambéry hat am Freitagabend im Chambéry Savoie Stadium ein Ausrufezeichen gesetzt. Der SO Chambéry besiegte CA Périgueux Dordogne (Périgourdin) mit 51:24 (32:10) und feierte damit den ersten Saisonsieg in der Nationale – mit einer offensiven Gala, die bereits zur Pause vorentschieden war.

Wie es lief

Die Partie begann ausgeglichen. Thibault Moreno brachte Chambéry in der 5. Minute mit einem Straftritt in Führung (3:0), doch Tom Raffy glich für Périgueux in der 12. Minute per Penalty aus (3:3).

Was dann folgte, war eine machtvolle Antwort der Hausherren. Rokoua Rasaku (15.) und Hinckley Vaovasa (17.) legten binnen zwei Minuten zwei Versuche nach – beide von Moreno erhöht – und rissen die Partie an sich (17:3). Mit einem dritten Versuch durch Ramiha Tarrel Tia Smiler (28.) schien die Partie bereits früh entschieden (22:3).

Périgueux stemmte sich gegen die drohende Demontage: Victor Lebas erzielte in der 34. Minute einen Versuch, den Raffy verwandelte (22:10). Doch Chambéry konterte postwendend. Moreno erhöhte per Straftritt (37.) auf 25:10, ehe Meli Turagaca in der 39. Minute den vierten Versuch der ersten Hälfte legte – Moreno traf erneut zum 32:10-Pausenstand.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Vaovasa erzielte in der 44. Minute seinen zweiten Versuch des Abends (37:10). Yvan David (Chambéry) kassierte in der 49. Minute die Gelbe Karte, doch ausgerechnet in Unterzahl schlug Périgueux zurück: Kito Falatea, von der Bank gekommen, erzielte in der 50. Minute seinen ersten Versuch. Raffys Erhöhung brachte die Gäste auf 37:17 heran.

In der 58. Minute sah Antoine Bouthier (Périgueux) Gelb, doch selbst in numerischer Unterzahl schlug Falatea erneut zu: sein zweiter Versuch in der 64. Minute, erneut erhöht von Raffy, ließ Périgueux auf 37:24 herankommen.

Der Hoffnungsschimmer erlosch schnell. Colin Lebian legte in der 66. Minute den sechsten Chambéry-Versuch, Emile Dayral erhöhte auf 44:24. Die Entscheidung fiel endgültig in der 69. Minute: Bouthier sah nach einem erneuten Vergehen die Rote Karte, Périgueux musste die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Quentin Beaudaux nutzte das Überzahlspiel in der 78. Minute zum siebten Versuch, Dayral verwandelte zum 51:24-Endstand.

Schiedsrichter der Partie war M. Bouzac (Auvergne-Rhône-Alpes).

Der Wendepunkt

Der Doppelschlag in der 15. und 17. Minute – Rasakus und Vaovasas Versuche binnen 120 Sekunden – zerstörte Périgueux' Spielplan. Nach dem 3:3-Ausgleich hatte Périgueux noch gehofft, die Partie offenhalten zu können. Die zwei Blitzversuche zwangen die Gäste zu einem Offensivrisiko, das Chambéry mit seiner Pack-Dominanz konsequent bestrafte.

Die Schlüsselspieler

Hinckley Vaovasa (Chambéry) – Der Schlussmann war mit zwei Versuchen (17., 44.) der herausragende Angreifer auf dem Platz. Seine Tempoläufe und sein gutes Stellungsspiel brachten die Périgueuxer Abwehr immer wieder in Verlegenheit.

Thibault Moreno (Chambéry) – Der 12-Punkte-Mann (zwei Straftritte, drei Erhöhungen) dirigierte das Spiel von der 10-Position aus sicher und war der beste Punktesammler der Partie.

Kito Falatea (Périgueux) – Der von der Bank gekommene Stürmer erzielte zwei Versuche (50., 64.) und war die einzige echte Offensivwaffe der Gäste in der zweiten Halbzeit. Ohne seine Energieleistung wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen.

Matteo Amigorena (Chambéry) – Der Innenangreifer war als Vorbereiter an mehreren Versuchen beteiligt und sorgte mit klugen Läufen in der Mitte für die Durchbrüche, aus denen die Flügelversuche entstanden.

Spieler des Spiels: Hinckley Vaovasa (Chambéry)

By the Numbers – Interpretiert

Chambérys 51 Punkte sind das Ergebnis einer effizienten Offensive: sieben Versuche bei nur einer Gelben Karte. Zum Vergleich: In der ersten Runde bei Rennes erzielte Chambéry 28 Punkte – eine Steigerung um 23 Zähler. Périgueux wiederum kassierte in Runde 1 gegen Massy nur 25 Gegentreffer, diesmal waren es mehr als doppelt so viele (51). Das 19:14 der zweiten Halbzeit täuscht über die tatsächliche Dominanz hinweg – erst die Rote Karte gegen Bouthier (69.) öffnete Périgueux' Deckung endgültig.

Bemerkenswert: Chambéry erzielte 22 der 32 Punkte vor der Pause aus dem laufenden Spiel heraus, ohne auf Straftritte angewiesen zu sein – ein Zeichen für die Überlegenheit im geordneten Angriff. Die 15:3-Punkte aus Erhöhungen (5 von 7) unterstreichen die Effizienz vor dem Pfosten.

Was es bedeutet

Chambéry (5 Punkte) hat nach der Auftaktniederlage in Rennes (28:35) den ersten Saisonsieg eingefahren und sich dank des Offensivbonus in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Für Périgueux (1 Punkt aus bisher zwei Spielen) ist es nach der 20:25-Heimniederlage gegen Massy die zweite Pleite in Folge – ein Fehlstart, den die Mannschaft von Trainer Didier Casadéi am 4. September bei Suresnes korrigieren muss. Chambéry reist am selben Wochenende zu Albi.

Fazit

Chambéry hat die richtige Antwort auf die Auftaktniederlage gegeben. Die Offensive um Vaovasa und Moreno spielte sich in einen Rausch, der Périgueux schlicht überrollte. Die Gäste aus der Dordogne müssen dringend an der Defensivstabilität arbeiten – zwei Spiele, 76 Gegentreffer. Ohne eine grundlegende Verbesserung droht eine lange Saison im Tabellenkeller.

Rivalität seit 2023

Chambery vs Perigourdin Direkter Vergleich· 7

Chambery und Perigourdin trafen 7 Mal aufeinander — Chambery gewann 4 Mal, Perigourdin 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2023 zurück. Chambery führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 7 Begegnungen an. Insgesamt fielen 286 Tore in diesen Partien, im Schnitt 40.86 pro Spiel (162 für die Heimmannschaft, 124 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (86%). In 7 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 30–24 im Jahr 2026.

4
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
286 · 40.9/Spiel
Beide getroffen
6/7 · 86%
Über 2,5
7/7 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 29. Aug. 2026