Supersevens 2· Saison 2026
Monaco 7s gewinnt 26:21 gegen Aviron Bayonnais 7s in Pau – der Sieg fällt erst in der Schlusssekunde, nachdem Bayonne bis zur 14. Minute mit 21:19 geführt hatte.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Die Begegnung in der Poule A des Stade du Hameau in Pau war der Auftakt der zweiten Sommeretappe der Saison 2026/27. Die erste Hälfte war von intensivem Tempo auf beiden Seiten geprägt, wie es für Siebener-Rugby typisch ist. Monaco, das eine Woche zuvor in Biarritz den Turniersieg geholt hatte, startete mit viel Ballbesitz und erspielte sich früh eine Führung.
Bayonne zeigte sich jedoch unbeeindruckt. Die Mannschaft aus dem Baskenland konterte immer wieder gefährlich und übernahm im Laufe der zweiten Hälfte die Kontrolle. Zurückhaltend in der Defensive, aber effizient im Angriff, setzten sich die Bayonnais Punkt um Punkt ab.
Laut dem Live-Ticker von Rugbyrama führte Bayonne 14 Minuten vor Spielende mit 21:19 – eine Führung, die sie bis in die Schlussphase zu verwalten suchten. Monaco drückte jedoch unermüdlich, und in der letzten Spielsekunde fiel der entscheidende Versuch zum 26:21-Endstand.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Moment war die letzte Spielminute. Bayonne führte 21:19 und wollte die Uhr herunterlaufen lassen, anstatt noch einmal Angriffsrisiko zu gehen. Monaco nutzte das Quäntchen Ballbesitz, das ihm blieb, und schlug in der 14. Minute zu. Der späte Versuch machte aus einem knappen Rückstand einen 26:21-Sieg und war ein harter Schlag für Bayonne, das bis dahin die moralische Überlegenheit auf seiner Seite hatte.
Die Schlüsselspieler
Da der offizielle Spielbericht keine detaillierten Scorer-Angaben enthält, lassen sich Versuche und Conversion-Treter nicht individuell zuordnen. Klar ist jedoch, dass Monacos Kollektiv in der entscheidenden Phase die nötige Ruhe bewahrte – ein Merkmal, das schon beim Turniersieg in Biarritz eine Woche zuvor sichtbar war. Kapitän Gaspard Lalli, der in Biarritz im Finale die Binde trug und zwei Versuche erzielte, dürfte auch in Pau eine zentrale Rolle gespielt haben.
Auf Seiten Bayonnes war die Mannschaftsleistung über weite Strecken stark genug, um den favorisierten Gegner an den Rand einer Niederlage zu bringen. Die Führung bis zur Schlussminute spricht für die defensive Organisation der Basken, die letztlich aber nicht belohnt wurde.
Die Zahlen – interpretiert
Das Ergebnis von 26:21 (fünf Versuche zu drei bei einer Conversion-Differenz von 3:3) spiegelt ein enges Spiel mit mehreren Führungswechseln wider. Monaco, das in Biarritz noch eine beeindruckende Defensive (21:0 gegen Pau im Viertelfinale) gezeigt hatte, offenbarte diesmal defensive Lücken, die Bayonne konsequent bestrafte. Die Offensive Monacos bewies jedoch erneut ihre Durchschlagskraft in Drucksituationen.
Was das Ergebnis bedeutet
Monaco festigt mit dem Auftaktsieg in Pau seine Spitzenposition in der Poule A. Nach dem Erfolg in Biarritz und dem damit verbundenen vorzeitigen Ticket für das Grand Final 2027 in der Paris La Défense Arena geht das Team von Trainer Fabien Camin als eines der Teams, das es zu schlagen gilt, in den Rest der Etappe. Am Samstag, den 29. August, geht es in den K.o.-Runden weiter.
Aviron Bayonnais 7s verpasst dagegen einen Überraschungscoup, der die Ausgangslage in der Gruppe deutlich verbessert hätte. Das Team muss am zweiten Tag in Pau nachlegen, um den Einzug in die Finalrunde zu schaffen.
Fazit
Monaco siegte, aber nicht souverän. Bayonne war über 13 Minuten die bessere Mannschaft und ließ den Favoriten alt aussehen – bis zur letzten verbliebenen Sekunde. Für neutrale Zuschauer war es ein packender Auftakt der Pau-Etappe, für Monaco eine kostbare Lektion, für Bayonne eine verpasste Gelegenheit.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 10. Sept. 2026