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NationaleSaison 2026

Carcassonne vs Albi

21. August 2026 um 19:30
3214
Auswärts

Albi

AI

Carcassonne startet mit einem deutlichen 32:14-Heimsieg gegen Albi in die Nationale-Saison und sichert sich den Offensiv-Bonuspunkt. Doppelpack von Tabarot und Quattrin entscheidet die Partie.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Carcassonne deklassiert Albi mit 32:14 und sichert sich Bonuspunkt zum Nationale-Auftakt

Carcassonne hat am Freitagabend zum Auftakt der Nationale-Saison 2026/2027 ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der Absteiger aus der Pro D2 besiegte den SC Albi im Stade Albert-Domec verdient mit 32:14 (20:14) und sicherte sich neben dem Sieg auch den wichtigen Offensiv-Bonuspunkt.

Gegen den Tabellenersten der vergangenen Hauptrunde zeigten die Hausherren vor heimischer Kulisse eine reife Leistung und knüpften an den deutlichen Testspielsieg eine Woche zuvor (45:19) an. Diesmal jedoch ging es um Punkte – und Carcassonne ließ nichts anbrennen.

So verlief die Partie

Die Partie begann denkbar günstig für die Gastgeber. Bereits in der 3. Minute legte Hakler Yan Tabarot nach einem mustergültigen Ballvortrag den ersten Versuch – Jérôme Bosviel erhöhte zum 7:0. Albi zeigte sich jedoch unbeeindruckt und schlug postwendend zurück: Romain Uruty glich in der 9. Minute per Versuch aus (7:7).

Carcassonne setzte weiter auf seine Stärke im Gedränge und bei den Ballvorträgen. Tabarot war es erneut, der in der 15. Minute nach einem weiteren Maul seinen zweiten Versuch des Abends legte (12:7). Samuel Marques erhöhte per Straftritt in der 20. Minute auf 15:7, ehe Außenstürmer Maxime Gianet – eigentlich Schlussmann, für dieses Spiel aber überraschend auf den Flügel beordert – in der 33. Minute den dritten Versuch der Hausherren legte (20:7).

Albi kämpfte sich zurück. In der 36. Minute verkürzte Hakler Florian Lamothe per Versuch – Uruty verwandelte zum 20:14-Pausenstand.

Nach der Pause ließ die Intensität spürbar nach, doch Carcassonne behielt die Kontrolle. Der entscheidende Schlag gelang in der 65. Minute: Kanadas Nationalspieler Andrew Quattrin, der eingewechselte Hakler, stemmte sich nach einem Maul über die Linie – 25:14. Den Schlusspunkt setzte Quattrin in der 76. Minute, als er einen missglückten Einwurf der Tarnais an der eigenen 10-Meter-Linie abfing und zum 32:14 ins Ziel legte. Bosviel verwandelte und besiegelte damit den Bonuspunkt.

Der Wendepunkt

Die Schwelle zur Entscheidung lag in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit. Albi kam mit viel Schwung aus der Kabine, hatte in der 45. Minute sogar einen Versuch am Boden – doch der Schiedsrichter erkannte ihn nicht an, da ein Carcassonne-Spieler die Hand unter dem Ball hatte. Statt des möglichen Ausgleichs blieb es beim 20:14 – und Carcassonne überstand die Druckphase unbeschadet. Als Quattrin in der 65. Minute den ersten seiner zwei Versuche legte, war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen.

Die Schlüsselspieler

Yan Tabarot (Carcassonne) – Der Hakler legte mit zwei frühen Versuchen den Grundstein und wurde zurecht zum Mann des Spiels gewählt. Seine Ballvorträge aus dem Gedränge waren kaum zu stoppen.

Andrew Quattrin (Carcassonne) – Der eingewechselte kanadische Nationalspieler krönte eine starke zweite Halbzeit mit einem Doppelpack, darunter der entscheidende Bonuspunkt-Versuch.

Maxime Gianet (Carcassonne) – Eigentlich Schlussmann, diesmal überraschend als Außenstürmer aufgestellt, rechtfertigte die Entscheidung des Trainerstabs mit einem sehenswerten Versuch kurz vor der Pause.

Romain Uruty (Albi) – Der Verbinder der Gäste war an beiden Albigeois-Versuchen beteiligt und hielt sein Team mit seiner Spielübersicht in der ersten Halbzeit im Spiel.

By the Numbers

Der 32:14-Endstand spiegelte die Überlegenheit der Hausherren vor allem in der zweiten Halbzeit wider. Carcassonne erzielte fünf Versuche (Tabarot 2, Gianet, Quattrin 2) gegen zwei von Albi (Uruty, Lamothe) und sicherte sich damit den Offensiv-Bonuspunkt. Während Albi in der ersten Halbzeit noch gut mithielt, ließen in Durchgang zwei die Kräfte nach – Carcassonne dominierte zunehmend den Ballbesitz und das Gedränge.

Auffällig: Carcassonnes Trainer Joël Rey hatte überraschend Jérôme Bosviel auf die Schlussposition und Gianet auf den Flügel gestellt – ein Schachzug, der aufging und dem Team mehr Stabilität in der Offensive verlieh.

Was das Ergebnis bedeutet

Carcassonne startet mit fünf Punkten (Sieg + Offensivbonus) in die Nationale-Saison und untermauert seine Ambitionen auf den direkten Wiederaufstieg. Für den Absteiger aus der Pro D2 zählt nur der Aufstieg – und der Auftakt gegen einen Titelfavoriten war vielversprechend.

Albi hingegen steht nach der Auftaktniederlage bereits unter Zugzwang. Das Team von Trainer Bernard Goutta reist am 28. August zu Bourg-en-Bresse. Carcassonne reist am selben Tag zu Union Sportive Bressane.

Fazit

Carcassonne hat seine Favoritenrolle bestätigt und gezeigt, dass mit dem Pro-D2-Absteiger in dieser Saison zu rechnen ist. Die Breite des Kaders und die Gedränge-Stärke waren die entscheidenden Faktoren. Albi hingegen muss in den kommenden Wochen nachlegen, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren.

Rivalität seit 2013

Carcassonne vs Albi Direkter Vergleich· 13

Carcassonne und Albi trafen 13 Mal aufeinander — Carcassonne gewann 6 Mal, Albi 6 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Insgesamt fielen 574 Tore in diesen Partien, im Schnitt 44.15 pro Spiel (282 für die Heimmannschaft, 292 für die Gäste). Beide Teams trafen in 12 Spielen (92%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Carcassonne ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 36–41 im Jahr 2017.

Unentschieden
1
·
6
Siege
Tore gesamt
574 · 44.2/Spiel
Beide getroffen
12/13 · 92%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 22. Aug. 2026