Nationale· Saison 2026
Massy gewinnt zum Auftakt der Nationale-Saison 2026/2027 mit 25:20 bei Périgueux. Drei Versuche entscheiden das Spiel trotz Périgueux' zwischenzeitlicher Führung.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungMassy entreißt Périgueux den Auftaktsieg: 25:20-Auswärtssieg zum Saisonstart der Nationale
Perigourdin vs Massy 20:25 (7:15) – Der RC Massy Essonne hat das Eröffnungsspiel der Nationale-Saison 2026/2027 beim CA Périgueux mit 25:20 für sich entschieden. Vor den Toren des Stade Francis-Rongiéras (das Spiel wurde auf den Platz von Stade Roger-Dantou verlegt) drehten die Gäste aus der Île-de-France eine schwache Phase nach der Pause und sicherten sich durch eine entschlossene Schlussviertelstunde den Auftaktsieg. Périgueux holte immerhin einen defensiven Bonuspunkt (20:25-Endstand nach Abpfiff).
So verlief die Partie
Massy erwischte einen Start nach Maß. Bereits in der 2. Minute drückte Hakon Trassoudaine nach einem druckvollen Vorstoß den Ball im Malfeld – Hutley erhöhte (0:7). Nur sechs Minuten später legte Außen Artaud nach einem Lauf von Bontempo den zweiten Versuch nach (0:12). Die Defensive von Périgueux wirkte in den ersten zehn Minuten überfordert, besonders in der eigenen 22-Meter-Zone.
Die Wende deutete sich in der 19. Minute an: Nahum Merigan eroberte das Leder in einem Gegenruck, und kurz darauf fing Rory Scholes einen Pass von Massys Madioké Konaté ab und sprintete 40 Meter zum ersten Versuch. Raffy verwandelte (7:12, 23.). Hutley antwortete mit einem Straftritt aus 28 Metern (7:15, 28.), ehe der Halbzeitstand besiegelt war.
Nach dem Seitenwechsel schlug Périgueux zurück. Raffy verkürzte per Straftritt (10:15, 44.), dann folgte der Höhepunkt der Hausherren: Eine starke Kombination über Viallard und Sam Spring brachte Camou in Position; nach einer Druckphase in der gegnerischen 5-Meter-Zone setzte Merigan den Ball auf (17:15, 49.) – erstmals führte Périgueux.
Doch Massy bewahrte Ruhe. In der 66. Minute erzielte Einwechselspieler Poisson den entscheidenden Versuch nach einem Angriff aus der Mitte, Hutley verwandelte (17:22). Der Schlusspunkt: Bontempo erhöhte per Straftritt auf 17:25 (80.). In der Nachspielzeit (80.+4) traf Raffy noch per Strafstoß zum 20:25 – der Bonuspunkt für Périgueux war gesichert.
Der Wendepunkt
Der klare Einschnitt lag in der schwachen Anfangsphase von Périgueux. Beide Massy-Versuche in den ersten acht Minuten entsprangen defensiven Schwächen der Hausherren – drei Gedrängeverluste in Hälfte eins und fehlendes Durchsetzungsvermögen im eigenen Maul, eigentlich Périgueux' Paradedisziplin. Massy baute früh einen Polster auf, der sich nach dem zwischenzeitlichen Périgueux-Vorsprung (17:15) als goldwert erwies.
Trainer Didier Casadei wechselte zur Pause dreifach (H. Spring, Lanen, Woki für Bouthier, Amosa, Peters), doch die zweite Hälfte brachte keine vollständige Defensivstabilisierung. Der frischere Massy-Kader zog in der Schlussphase die längeren Atemzüge – insbesondere die Einwechslungen von Poisson und Pienaar wirkten.
Spieler des Spiels
Tom Raffy (Perigourdin) – Der Schlussmann erzielte 13 der 20 Punkte seiner Mannschaft (2 Erhöhungen, 3 Straftritte) und zeigte einen souveränen Fuß. Ohne seine Serie nach der Pause hätte Périgueux nicht den Bonuspunkt geholt.
Hakon Trassoudaine (Massy) – Der Hakler legte den frühen Eröffnungsversuch per Antritt aus kurzer Distanz (2.) und trieb seine Vorderreihe konsequent nach vorn.
Poisson (Massy) – Der eingewechselte Stürmer erzielte den spielentscheidenden Versuch (66.) und unterstrich Massys Bankqualität.
By the Numbers – interpretiert
Der 25:20-Endstand spiegelt zwei unterschiedliche Spielphasen: Massy dominierte die ersten 30 Minuten mit 12 Punkten Vorsprung bei nur drei echten Angriffen – eine außergewöhnliche Effizienz. Périgueux antwortete mit einer starken Phase von der 44. bis zur 55. Minute (10 Punkte, Führung gedreht), konnte aber nur einen von zwei Ausbauten im gegnerischen Fünfmeterraum verwerten. Die Schlussviertelstunde gehörte eindeutig den auswärtigen Massy mit 8:0 Punkten bis zur letzten Minute.
In der Gesamtbetrachtung – Massy erzielte drei Versuche zu zweien bei Périgueux, die Gäste verwerteten 67 % ihrer Chancen in der gegnerischen Hälfte, während Périgueux bei 40 % blieb. Die schlechte Gedrängequote (drei Strafen in Hälfte eins) blieb das Hauptproblem der Perigourdins.
Was das Ergebnis bedeutet
Perigourdin steht nach dem 1. Spieltag mit 1 Punkt (Bonusdefensiv) auf Rang 6 der Nationale-Tabelle, Massy klettert mit 4 Zählern auf Platz 5 (Quelle: all.rugby/tournament/nationale/table). Für das Team von Trainer Casadei geht es bereits am 28. August mit einem schweren Auswärtsspiel bei Chambéry weiter. Massy empfängt am 28. August CS Bourgoin-Jallieu im heimischen Stade Jules-Ladoumègue.
Fazit
Massy nutzte die frühe Périgueux-Schwäche skrupellos aus und verteidigte den Vorsprung mit Cleverness. Die Hausherren zeigten nach der Pause Moral, doch die Grundlagenprobleme in der ersten halben Stunde werden gegen stärkere Gegner bestraft werden. Massy darf sich auf eine solide Defensivstruktur und eine effiziente Chancenverwertung stützen – gute Voraussetzungen für den Aufstiegskampf in der Nationale.
Rivalität seit 2023
Perigourdin vs Massy Direkter Vergleich· 6
Perigourdin und Massy trafen 6 Mal aufeinander — Perigourdin gewann 3 Mal, Massy 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2023 zurück. Insgesamt fielen 269 Tore in diesen Partien, im Schnitt 44.83 pro Spiel (142 für die Heimmannschaft, 127 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (100%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 37–23 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 23. Aug. 2026