Super Rugby· Saison 2026
Hurricanes besiegen Blues mit 57:21 im Super-Rugby-Pacific-Halbfinale und ziehen erstmals seit 2016 ins Grand Final ein. Neun Versuche, 100-Saison-Tore-Meilenstein.
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Spielzusammenfassung
Hurricanes besiegte Blues 57:21. Das Spiel fand in der Super Rugby 2026 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungHurricanes demolieren Blues 57:21 und ziehen ins Grand Final ein
Die Hurricanes haben sich mit einem dominanten 57:21-Sieg gegen die Blues den Einzug in das Grand Final des Super Rugby Pacific 2026 gesichert. Vor heimischer Kulisse im Hnry Stadium in Wellington setzte sich der Tabellenführer verdient gegen den viertplatzierten Rivalen durch und trifft nun im Finale auf die Chiefs.
Furioser Start der Hurricanes
Die Hausherren erwischten einen Traumstart. Bereits in der ersten Minute enteilte Cam Roigard nach einem schnellen Straftritt den Blues-Verteidigern – eindrucksvoll abgeschlossen mit einem Versuch. Beauden Barrett, der nach über zwölf Monaten wieder auf der Fullback-Position startete, kam bei dem Tacklingversuch zu spät.
Kurz darauf legte Jordie Barrett aus kurzer Distanz nach, um die Führung auszubauen. Doch die Blues kämpften sich zurück. Zunächst durchbrach Caleb Clarke die Abwehrreihen, dann tauchte Kapitän Patrick Tuipulotu zum Versuch ab – plötzlich führten die Gäste.
Hin und Her in der ersten Hälfte
Die Hurricanes antworteten postwendend. Der dynamische Flanker Du'Plessis Kirifi nutzte einen Gedränge-Versuch, um sein Team wieder in Führung zu bringen. Die Blues mussten derweil zwei HIA-bedingte Ausfälle verkraften: AJ Lam und Caleb Clarke konnten nicht weitermachen.
Doch Ersatzmann Payton Spencer nutzte seine Chance. Er trat den Ball geschickt frei für Cole Forbes, setzte nach und erzielte den Versuch – die Blues lagen erneut vorn. Die Führung hielt bis zur 30. Minute, als Xavier Numia aus kurzer Distanz zum 19:14-Pausenstand für die Hurricanes einschob.
Zweite Halbzeit: Die Hurricanes-Show
Was nach der Pause folgte, war eine Machtdemonstration der Extraklasse. Die Hurricanes schalteten in den höchsten Gang und ließen den Blues keine Chance.
Den Auftakt machte Roigard mit seinem zweiten Versuch des Abends, nachdem die Hurricanes den Ball am gegnerischen Fünfmeter-Raum spektakulär zurückerobert hatten. Kurz darauf sprintete Josh Moorby davon – und legte wenig später sogar seinen zweiten Versuch nach.
Als Asafo Aumua durch drei Verteidiger brach und den Ball ablegte, war die Entscheidung gefallen. Drei Versuche in zehn Minuten: Der Finaleinzug war so gut wie besiegelt.
Jubelstimmung und ein historischer Meilenstein
Ere Enari ließ die Feierlichkeiten weiter ansteigen, bevor Kini Naholo in der 71. Minute die 50-Punkte-Marke durchbrach. Den Schlusspunkt setzte Josh Moorby mit seinem zweiten Versuch nach geschickter Ballstaffette.
Mit diesem Sieg gelang den Hurricanes gleich mehrere historische Marken: Sie sind das erste Team in der Geschichte des Super Rugby, das in einer Saison die 100-Versuche-Marke knackte. Zudem erreichten sie zum ersten Mal seit ihrem Titelgewinn 2016 wieder das Grand Final – ihrem bisher einzigen Meistertitel.
Die Ausgangslage: Verletzungspech auf beiden Seiten
Die Blues waren mit großen Personalsorgen nach Wellington gereist. Neben den Langzeitverletzten (Dalton Papali'i mit Kieferbruch, Cameron Christie, Hemopo Cunningham, Sam Matenga) fehlten auch Sam Nock (Handbruch), Zarn Sullivan (Fußverletzung) und der gesperrte Malachi Wrampling. Beauden Barrett kehrte zwar nach einer Quad-Verletzung zurück, spielte aber auf der für ihn ungewohnten Fullback-Position statt als Zehner.
Die Hurricanes hingegen konnten auf Fehi Fineanganofo zurückgreifen, der nach einer Oberschenkelverletzung sein Comeback feierte – und prompt für Gefahr auf dem Flügel sorgte.
Die entscheidenden Faktoren
Das schnelle Umschaltspiel der Hurricanes nach Balleroberungen war der Schlüssel zum Erfolg. Immer wieder schlugen sie aus der Defensive blitzschnell in die Offensive um und überrumpelten die gestaffelte Blues-Abwehr.
Dazu kam die Überlegenheit im Gedränge und beim Ballbesitz. Die Hurricanes kontrollierten die entscheidenden Phasen und ließen den Blues kaum Luft zum Atmen. Die zweite Halbzeit war eine einzige Demonstration der spielerischen und physischen Dominanz.
Ausblick: Grand Final gegen die Chiefs
Nachdem die Chiefs am Freitagabend die Crusaders mit einer klaren Leistung ausgeschaltet hatten, kommt es nun zum großen Finale zwischen den beiden besten Teams der regulären Saison. Die Hurricanes gehen als Tabellenerster und dank des Halbfinalsiegs als Favorit in das Endspiel.
Head Coach Clark Laidlaw kann aus dem Vollen schöpfen – die Bank um Tyrel Lomax, Brayden Iose und Ere Enari erwies sich einmal mehr als extrem wertvoll. Die Frage wird sein, ob die Hurricanes ihre beeindruckende Form bis zum Finale konservieren können.
Für die Blues endet eine durchwachsene Saison. Das Team aus Auckland zeigte Phasenweise starke Leistungen, kämpfte aber stets mit einem langen Verletzungsausfall. Die Rückkehr von Leistungsträgern wie Dalton Papali'i und Zarn Sullivan gibt Hoffnung für die kommende Saison.
Spielstatistik
Hurricanes 57 (Tries: Moorby 2, J. Barrett, Numia, Kirifi, Aumua, Enari, Naholo, Roigard; Conversions: Love 3, J. Barrett 3) Blues 21 (Tries: Tuipulotu, Spencer, Oudenryn; Conversions: B. Barrett 3)
Halbzeitstand: 19:14
Aufstellungen:
Hurricanes: 15 Callum Harkin, 14 Josh Moorby, 13 Billy Proctor, 12 Jordie Barrett (co-c), 11 Fehi Fineanganofo, 10 Ruben Love, 9 Cam Roigard, 8 Peter Lakai, 7 Du'Plessis Kirifi, 6 Brad Shields, 5 Warner Dearns, 4 Caleb Delany, 3 Pasilio Tosi, 2 Asafo Aumua, 1 Xavier Numia
Blues: 15 Beauden Barrett, 14 Cole Forbes, 13 AJ Lam, 12 Xavi Taele, 11 Caleb Clarke, 10 Stephen Perofeta, 9 Finlay Christie, 8 Hoskins Sotutu, 7 Anton Segner, 6 Torian Barnes, 5 Sam Darry, 4 Patrick Tuipulotu (c), 3 Marcel Renata, 2 Bradley Slater, 1 Ofa Tu'ungafasi
Rivalität seit 2009
Hurricanes vs Blues Direkter Vergleich· 29
Hurricanes und Blues trafen 29 Mal aufeinander — Hurricanes gewann 17 Mal, Blues 12 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Hurricanes führt den Direktvergleich mit 17 Siegen aus 29 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1521 Tore in diesen Partien, im Schnitt 52.45 pro Spiel (806 für die Heimmannschaft, 715 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (100%). In 29 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 45–27 im Jahr 2009.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 14. Juni 2026
