Länderspiel· Saison 2026
France A besiegt England A mit 35:19 in Vannes. Fünf französische Versuche entscheiden das Nations-Championship-Testspiel vor 35:19-Endstand.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFrance A schlägt England A deutlich mit 35:19
Frankreichs A-Auswahl hat England am Freitag, dem 19. Juni 2026, im Stade de la Rabine in Vannes mit 35:19 (Halbzeit 14:12) besiegt. Das nicht unter dem vollen Länderspiel-Status stehende Testspiel diente beiden Teams als letzte Standortbestimmung vor dem Nations Championship, der am 4. Juli beginnt. Frankreich dominierte die zweite Hälfte mit drei weiteren Versuchen und ließ England trotz eines frühen Traumstarts keine echte Chance auf die Wende.
So verlief die Partie
England erwischte einen Bilderbuchstart. Bereits in der dritten Minute kombinierte sich der 19-jährige Flügelstürmer Noah Caluori mit Cadan Murley, der mit einem Sprint über 40 Meter den ersten Versuch legte – sein sechster Versuch im siebten Länderspiel. George Ford erhörte die Extrapunkte nicht, England führte 5:0.
Frankreich antwortete postwendend. Nach einem schnellen Passspiel über die gesamte Breite des Feldes legte Nicolas Depoortere den Ausgleich (9. Minute). Grégoire Arfeuil glitt kurz darauf ebenfalls über die Linie, Frankreich zog auf 12:5 davon. Die Offensive der Gastgeber erwies sich als extrem effizient, während Englands Angriffe immer wieder an der französischen Defensive scheiterten.
Kurz vor der Halbzeitpause schlug England zurück: Nach einem Gedrängeball kam Noah Caluori in die Linie und legte ab für Marcus Smith, der mit einem eleganten Finish zum 12:10 verkürzte. George Ford verwandelte und England lag nur noch zwei Punkte zurück (14:12).
Der Wendepunkt
Direkt nach Wiederanpfiff geriet Englands Drangperiode ins Stocken. Die englische Reserve dominierte zunächst das Gedränge, doch Frankreich konterte aus dem Nichts. Nolann Le Garrec vollendete einen weiträumigen Angriff, bei dem sich die französischen Angreifer die Bälle gegenseitig in die Hand gaben. Antoine Hastoy legte kurz darauf den nächsten Versuch nach – Frankreich zog auf 28:12 davon.
Der endgültige Dämpfer folgte, als Noah Caluori ein regulärer Versuch wegen eines vorherigen Vorwärtsfehlers aberkannt wurde. Und dann der vielleicht bitterste Moment: Benhard Janse van Rensburg, der Südafrika geborene Neuzugang, bekam in der 52. Minute sein Debüt und fand sich kurz darauf völlig frei vor der Mallinie wieder – aber der Ball rutschte ihm aus den Händen. Der sicher geglaubte Versuch blieb aus.
Schlüsselakteure
Noah Caluori (England A) – Der 19-jährige Flügelstürmer war Englands gefährlichster Angreifer. Er bereitete Murleys frühen Versuch vor, legte Smiths Finish auf und war an fast jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt. Sein aberkannter Versuch im zweiten Durchgang war der Wendepunkt. ⭐⭐⭐
Cadan Murley (England A) – Setzte mit seinem frühen Sprint den Ton. Im zweiten Durchgang jedoch von der französischen Abwehr weitgehend neutralisiert. ⭐⭐
Nolann Le Garrec (France A) – Der französische Regisseur steuerte einen eigenen Versuch bei und orchestrierte die Angriffswellen der zweiten Hälfte mit präzisen Pässen und klugem Laufweg. ⭐⭐⭐
Antoine Hastoy (France A) – Erzielte einen Versuch und war mit seinem Druck aus dem Spielmacher-Posten stets eine Bedrohung. ⭐⭐⭐
Tom Curry & George Martin (England A) – Beide sammelten jeweils 51 Minuten Spielzeit, eine wichtige Vorbereitung für den Nations-Championship-Auftakt gegen Südafrika. ⭐⭐
Spieler des Spiels: Nolann Le Garrec
Die Statistik dahinter
Frankreichs fünf Versuche zu drei für England spiegeln den Unterschied in der Effizienz wider: Die Gastgeber nutzten fast jede sich bietende Gelegenheit, während England mehrfach an eigenen Fehlern scheiterte. Der gebrochene Versuch von van Rensburg, der aberkannte Treffer von Caluori und mehrere verlorene Bälle in der Angriffszone summierten sich zu einer schmerzhaften Statistik. Frankreichs Drangperiode in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte (21:0 Punkte) entschied die Partie endgültig.
Was das Spiel bedeutet
Für England war es die Generalprobe vor dem Nations Championship, das am 4. Juli gegen Titelverteidiger Südafrika beginnt. Head Coach Steve Borthwick wird aus dem Spiel vor allem die hohe Fehlerquote und die mangelnde Konstanz über 80 Minuten mitnehmen. Positiv: Die Rückkehr von Tom Curry und George Martin in den Spielbetrieb nach längerer Pause. Frankreich startet seine Nations-Championship-Kampagne ebenfalls Anfang Juli.
Letztes Jahr gewann Frankreich das parallel ausgetragene A-Länderspiel mit 26:24 – auch diesmal setzten sich die Franzosen gegen die englische A-Auswahl durch.
Fazit
Frankreichs A-Auswahl war in Vannes das klar bessere Team. Die Franzosen präsentierten sich kohärenter, nutzten ihre Chancen eiskalt und ließen Englands Talenten trotz einzelner Glanzlichter keine ernsthafte Siegchance. England hingegen muss die hohe Fehlerquote bis zum Nations-Championship-Start drastisch reduzieren, will es gegen die Weltmeister aus Südafrika bestehen.
France A und England A trafen 1 Mal aufeinander — France A gewann 1 Mal, England A 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. France A führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 50 Tore in diesen Partien, im Schnitt 50.00 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 24 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 24–26 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 25. Juni 2026
