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6. Juni 2026 um 15:30
026
Auswärts

France 7s

AI

Frankreich 7s schlägt Australien 7s im Viertelfinale des HSBC SVNS Bordeaux 2026 klar mit 26:0. Grégoire Arfeuil mit zwei Versuchen.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Frankreich 7s wirft Australien 7s mit 26:0 aus dem Turnier

Frankreichs 7er-Nationalmannschaft der Männer hat am Samstag, dem 6. Juni 2026, im Viertelfinale des HSBC SVNS Bordeaux 2026 im Stade de Bordeaux eine Machtdemonstration abgeliefert. Vor heimischem Publikum besiegten Les Bleus den Weltranglistendritten Australien 7s mit 26:0 und zogen souverän ins Halbfinale ein.

Es war der höchste Sieg Frankreichs gegen Australien in der laufenden Saison — und einer der wichtigsten, denn das Turnier in Bordeaux war die letzte Station der HSBC SVNS World Championship Series 2026.

So lief die Partie

Frankreich legte einen Traumstart hin. Bereits nach 25 Sekunden lief Grégoire Arfeuil, der 21-jährige Flügelstürmer der Section Paloise, nach einem gebrochenen Tackling über 80 Meter zum ersten Versuch ein. Die Verwandlung brachte Frankreich mit 7:0 in Führung.

Nur zwei Minuten später war es Antoine Zeghdar, der einen australischen Verteidiger mit einem kraftvollen Lauf überspielte und den Ball zu Arfeuil weiterleitete, der am rechten Flügel seinen zweiten Versuch des Spiels legte (3. Minute).

Kurz vor der Halbzeitpause erzielte Célian Pouzelgues den dritten französischen Versuch. Mit 19:0 ging es in die Kabine — ein desaströser erster Durchgang für Australien, das über weite Strecken von der französischen Physis und Schnelligkeit überrollt wurde.

Im zweiten Durchgang ließen die Franzosen nichts anbrennen. Der eingewechselte Alivereti Raka trug sich nach einem schnellen Angriff über mehrere Phasen in die Maschen ein und besiegelte den 26:0-Endstand.

Der Wendepunkt

Der Moment, der das Spiel entschied, war Arfeuils erster Versuch nach 25 Sekunden. Australien, das vier der letzten sechs Duelle gegen Frankreich in dieser Saison gewonnen hatte, war vom Explosivstart der Franzosen völlig überrumpelt. Die Gastgeber diktierten von Minute eins an das Tempo und setzten Australien mit ihrer Überlegenheit am Rande des Spielfelds und durch physische Läufe in der Mitte unter Druck.

Die Schlüsselspieler

  • Grégoire Arfeuil (Frankreich): Zwei Versuche, darunter der spektakuläre 80-Meter-Lauf zum Auftakt nach nur 25 Sekunden. Arfeuil war der überragende Mann auf dem Platz. (Quelle: RugbyPass.fr)
  • Antoine Zeghdar (Frankreich): Der ehemalige Castres-Spieler bereitete Arfeuils zweiten Versuch mit einem überragenden Break vor und war im Kontaktspiel kaum zu bändigen.
  • Célian Pouzelgues (Frankreich): Erzielte den dritten Versuch vor der Pause und war defensiv stark.
  • Alivereti Raka (Frankreich): Kam von der Bank und markierte den vierten Versuch im zweiten Durchgang.

Auf australischer Seite kehrte James Turner nach einer Sperre (Valladolid, letzte Woche) ins Team zurück, blieb aber blass — Australien fand kein Mittel gegen die französische Defensive und blieb erstmals in diesem Turnier ohne Punkt.

Spielstatistiken — interpretiert

Frankreich zeigte 17 Offloads allein in der ersten Halbzeit — die zweitmeisten aller Teams im Turnier in Bordeaux. Die Mannschaft setzte konsequent auf schnelle Ballbewegung und physische Läufe in engen Kanälen. Australien kam nie in die Gänge: null Versuche, null Punkte, keine echte Torchance. Die Abwehr der Franzosen blieb über die gesamte Spieldauer ohne Makel.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit dem Sieg zog Frankreich 7s ins Halbfinale des Bordeaux-Turniers ein, wo es am Sonntag, dem 7. Juni, auf Südafrika (Blitzboks) traf — und später gegen Neuseeland im Finale den Turniersieg holte (14:5).

Für Australien bedeutete die 0:26-Niederlage das Aus im Viertelfinale. Die Mannschaft, die eine Woche zuvor noch das Turnier in Valladolid gewonnen hatte, verpasste damit die Chance auf den dritten Turniersieg in Folge.

Südafrika sicherte sich zeitgleich durch das Erreichen des Halbfinals den Gesamtsieg der HSBC SVNS World Championship Series 2026.

Fazit

Frankreich 7s lieferte eine nahezu perfekte Leistung ab und zeigte, wozu die Mannschaft vor heimischem Publikum fähig ist. Grégoire Arfeuil und Antoine Zeghdar waren die Architekten eines Viertelfinal-Sieges, der an Deutlichkeit nicht zu übertreffen war. Australien hingegen muss nach dieser Klatsche die defensive Stabilität wiederfinden, um in der nächsten Saison wieder an die Spitzenleistungen anzuknüpfen.

Rivalität seit 2012

Australia 7s vs France 7s Direkter Vergleich· 44

Australia 7s und France 7s trafen 44 Mal aufeinander — Australia 7s gewann 22 Mal, France 7s 20 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Australia 7s führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 44 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1492 Tore in diesen Partien, im Schnitt 33.91 pro Spiel (790 für die Heimmannschaft, 702 für die Gäste). Beide Teams trafen in 39 Spielen (89%). In 44 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Australia 7s ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 31–24 im Jahr 2019.

Unentschieden
2
·
20
Siege
Tore gesamt
1492 · 33.9/Spiel
Beide getroffen
39/44 · 89%
Über 2,5
44/44 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 26. Juni 2026