Neuseeland 7s besiegte Großbritannien 7s im Viertelfinale des HSBC SVNS Bordeaux 2026 mit 24:5. Brady Rush (2 Versuche) und Roderick Solo führten die All Blacks Sevens ins Halbfinale.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Neuseeland übernahm von Beginn an die Kontrolle. Nach einem frühen Ballverlust Großbritanniens schalteten die All Blacks Sevens blitzschnell um. Roderick Solo tankte sich über die linke Seite an Lloyd Gilmour vorbei und erzielte den ersten Versuch – sein 40. Versuch in der SVNS-Serie. Die erfolgreiche Erhöhung brachte Neuseeland mit 7:0 in Führung.
Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Brady Rush von der Gedrängebasis aus. Der Scrum-Half schlüpfte zwischen zwei gegnerischen Verteidigern hindurch und lief zum 50. Versuch seiner Karriere – ein bedeutender Meilenstein für den Neuseeländer. Mit 12:0 ging es in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit blieb Neuseeland das dominierende Team. Kitiona Vai erzielte den dritten Versuch, nachdem Brady Rush mit einem präzisen Pass die Verteidigung Großbritanniens auseinandergerissen hatte. Rush krönte seine Leistung kurz darauf mit seinem zweiten Versuch – dem vierten für Neuseeland – und baute die Führung auf 24:0 aus.
Großbritannien gelang in der Schlussphase ein Trostversuch durch Morgan Williams, der nicht erhöht wurde. Der Endstand lautete 24:5.
Der Wendepunkt
Der frühe Turnover und der darauffolgende Versuch von Roderick Solo in der dritten Minute brachten Großbritannien aus dem Konzept. Die Briten waren nach ihrem Überraschungssieg gegen Südafrika in der Vorrunde mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gegangen, doch der frühe Rückstand zwang sie zu einem offeneren Spiel, das Neuseelands schnelle Gegenstöße begünstigte.
Die Schlüsselspieler
Brady Rush (Neuseeland) – Der Scrum-Half war der Mann des Spiels. Mit zwei Versuchen, darunter sein 50. in der SVNS-Serie, und einer Vorlage zu Vais Versuch war er an drei von vier neuseeländischen Versuchen direkt beteiligt. Seine Tempobeschleunigung an der Gedrängebasis war für die britische Abwehr nicht zu kontrollieren.
Roderick Solo (Neuseeland) – Der Außendreiviertel eröffnete den Torreigen mit einem kraftvollen Lauf und feierte seinen 40. Versuch in der Serie. Seine Geschwindigkeit und sein Durchsetzungsvermögen waren ein ständiges Bedrohungspotenzial.
Kitiona Vai (Neuseeland) – Der Flügelspieler nutzte seine langen Beine für einen spektakulären Lauf zum dritten Versuch und stellte die britische Deckung vor unüberwindbare Probleme.
Finn Lloyd Gilmour (Großbritannien) – Der Brite kämpfte defensiv aufopferungsvoll und hielt mehrere Angriffe, doch gegen die geballte Offensivkraft Neuseelands war letztlich kein Kraut gewachsen.
Die Zahlen – interpretiert
Neuseeland dominierte das Spiel in Ballbesitz und Territorium nahezu nach Belieben. Wo Großbritannien gegen Südafrika noch von Balleroberungen und Umschaltmomenten lebte, fehlte ihnen gegen Neuseeland die Durchschlagskraft in der Offensive. Die 24:5-Führung zur Mitte der zweiten Halbzeit spiegelte das Kräfteverhältnis präzise wider. Neuseelands Effizienz im Abschluss – vier Versuche aus wenigen echten Torchancen – unterstrich die Klasse der All Blacks Sevens.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit dem Einzug ins Halbfinale sicherte sich Neuseeland die Chance auf den Turniersieg in Bordeaux. Im Halbfinale traf das Team auf Spanien, das sich ebenfalls durchsetzen konnte. Für Großbritannien bedeutete die Viertelfinalniederlage das Ende des Turniers. Die Mannschaft von Cheftrainer Tony Roques hatte sich mit einem Überraschungssieg gegen Südafrika für die K.-o.-Runde qualifiziert, scheiterte dann aber deutlich am Titelmitfavoriten.
Fazit
Neuseeland präsentierte sich im Viertelfinale in bestechender Form und ließ Großbritannien über weite Strecken keine Chance. Brady Rush und Roderick Solo führten die All Blacks Sevens mit Meilenstein-Versuchen zum verdienten Halbfinaleinzug. Großbritannien hingegen zeigte einmal mehr die fehlende Konstanz, um gegen die absolute Weltspitze bestehen zu können.
Rivalität seit 2016
New Zealand 7s vs Great Britain 7s Direkter Vergleich· 19
New Zealand 7s und Great Britain 7s trafen 19 Mal aufeinander — New Zealand 7s gewann 15 Mal, Great Britain 7s 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. New Zealand 7s führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 19 Begegnungen an. Insgesamt fielen 684 Tore in diesen Partien, im Schnitt 36.00 pro Spiel (432 für die Heimmannschaft, 252 für die Gäste). Beide Teams trafen in 19 Spielen (100%). In 19 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. New Zealand 7s ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 31–24 im Jahr 2026.
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API-Daten: 26. Juni 2026
