Kanada 7s W besiegt Fidschi 7s W mit 29:14 im Viertelfinale der HSBC SVNS Bordeaux. Savannah Bauder erzielt drei Versuche und zwei Erhöhungen.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Kanada dominierte die Anfangsphase und ging schnell mit 12:0 in Führung. Taylor Perry tanzte mit schnellem Footwork durch die Fidschi-Defensive und legte den Ball perfekt für Savannah Bauder auf den Flügel, die zum 5:0 einschob. Bauder verwandelte selbst zur 7:0-Führung (1. Minute).
Nach einer langen Ballbesitzphase mit mehreren Phasen und starkem Druck der kanadischen Defence eroberte Bauder ihren zweiten Versuch – eine Belohnung für die Geduld der Kanadierinnen (12:0, ohne Erhöhung).
Fidschi kämpfte sich zurück: Mariana Talatoka tanzte sich durch die kanadische Deckung und erzielte den ersten Versuch für Fidschi, den sie selbst zum 7:12 erhöhte (6. Minute).
Doch Kanada schlug noch vor der Pause zurück. Bauder vollendete einen Hattrick im ersten Durchgang, indem sie den Ball selbst vor sich herkickte, ihn aufnahm und unter den Pfosten ablegte. Mit der eigenen Erhöhung stand es 19:7 zur Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzte Asia Hogan-Rochester einen Fidschi-Penalty mit einem schnellen Tap-and-Go, bediente Carmen Izyk, die zum 24:7 einschob (8. Minute). Pamphinette Buisa erhöhte wenig später auf 29:7 (11. Minute).
Fidschi gab nicht auf: Reapi Ulunisau erzielte in der 13. Minute einen weiteren Versuch, der von Talatoka erhöht wurde, und stellte den Endstand von 29:14 her.
Der Wendepunkt
Bauders Hattrick-Versuch auf der letzten Aktion vor der Halbzeitpause war der Knackpunkt. Fidschi hatte sich mit Talatokas Versuch auf 7:12 herangearbeitet und war im Spiel. Statt mit einem knappen 12:7-Vorsprung in die Kabine zu gehen, führte Kanada mit 19:7 – ein 12-Punkte-Vorsprung, der Fidschis Momentum brach und Kanada die komplette Kontrolle über die zweite Hälfte gab.
Die Schlüsselspielerinnen
- Savannah Bauder (Kanada) – Drei Versuche, zwei Erhöhungen, 18 Punkte. Eine nahezu perfekte Offensivleistung der Nord-Vancouver-Spielerin, die mit ihrem Kicking und Speed die Fidschi-Defensive immer wieder überwand. Spielerin des Spiels.
- Carmen Izyk (Kanada) – Ein wuchtiger Versuch in der zweiten Halbzeit, dazu konstante Arbeit am Ball und in der Defense.
- Pamphinette Buisa (Kanada) – Ihr erster Turnierversuch krönte eine starke Defensivleistung; sie leitete zudem mehrere Ballgewinne ein.
- Asia Hogan-Rochester (Kanada) – Entscheidende Vorlage via Quick-Tap zu Izyks Versuch, dazu starkes Spiel als Verbinderin.
- Mariana Talatoka (Fidschi) – Einzige Fidschi-Spielerin mit einem Versuch vor der Pause, versuchte ihr Team immer wieder mit Läufen aus der Halbfeld-Position zu befreien.
Die Statistiken – interpretiert
Kanadas 29 Punkte resultierten aus fünf Versuchen, Fidschi erzielte zwei. Der deutliche 19:7-Halbzeitstand spiegelt Kanadas Überlegenheit in den ersten sieben Minuten wider, als die Kanadierinnen Fidschi in der eigenen Hälfte einschnürten und keine Antwort der Fidschianerinnen zuließen. In der zweiten Hälfte konnte Kanada nachlegen, während Fidschi nur noch einen Versuch erzielte. Die Disziplin an den Rucks und die Geduld im Ballvortrag gaben den Ausschlag für Kanada – ein Muster, das sich bereits in den Vorrundenspielen gegen Spanien (14:12) und Großbritannien (35:14) angedeutet hatte.
Was das Ergebnis bedeutet
Kanada stand zum dritten Mal in Folge im Cup-Halbfinale eines Weltmeisterschafts-Stops – nach Platz 4 in Hongkong (April) und Valladolid (Mai). Die Kanadierinnen hatten sich bereits am Vortag durch die kombinierten Ergebnisse der Saison den Klassenerhalt in der SVNS-1-Division für 2026/27 gesichert. Im Halbfinale am 7. Juni traf Kanada auf Neuseeland, das zuvor Spanien mit 33:0 deklassiert hatte. Im anderen Halbfinale standen sich Australien und die USA gegenüber.
Fidschi schied im Viertelfinale aus – eine Enttäuschung für das Team, das 2024 olympisches Bronze gewonnen hatte. Der Fokus der Fidschianerinnen liegt nun auf der kommenden SVNS-Saison.
Fazit
Kanada spielte ein hochkonzentriertes Viertelfinale mit einer herausragenden Savannah Bauder, die allein 18 der 29 kanadischen Punkte erzielte. Die Defence stand, die Offensive fand immer wieder Lücken – eine Leistung, die im Halbfinale gegen die starken Neuseeländerinnen bestätigt werden musste. Fidschi konnte nur phasenweise dagegenhalten und scheiterte an der kanadischen Organisationsstärke.
Quellen: Rugby Canada (rugby.ca), CBC Sports, TSN/The Canadian Press, HSBC SVNS (svns.com)
Rivalität seit 2016
Fiji 7s W vs Canada 7s W Direkter Vergleich· 26
Fiji 7s W und Canada 7s W trafen 26 Mal aufeinander — Fiji 7s W gewann 10 Mal, Canada 7s W 16 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Canada 7s W führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 26 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1021 Tore in diesen Partien, im Schnitt 39.27 pro Spiel (464 für die Heimmannschaft, 557 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (96%). In 26 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 28–26 im Jahr 2021.
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API-Daten: 26. Juni 2026
