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6. Juni 2026 um 17:50
3522
Auswärts

Japan 7s W

AI

Neuseeland besiegt Japan 35:22 im Viertelfinale des HSBC SVNS Bordeaux. Jorja Miller mit zwei Versuchen und Saisonrekord.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Neuseeland übersteht späte Aufholjagd der Sakura Sevens

Bordeaux – Die Black Ferns Sevens haben sich am Samstag im Stade de Bordeaux mit einem 35:22 (35:5)-Sieg gegen Japan für das Halbfinale des HSBC SVNS World Championship-Turniers in Bordeaux qualifiziert. Jorja Miller erzielte zwei Versuche und zog damit in der vereinsinternen Saisonrekordliste mit Michaela Brake gleich.

So lief die Partie

Neuseeland begann vor rund 12.000 Zuschauern im Stade Atlantique erwartungsgemäß dominant. Die Mannschaft von Trainerin Cory Sweeney nutzte ihre körperliche Überlegenheit in den Anfangsminuten konsequent aus. Mahina Paul eröffnete den Torreigen, bevor Jorja Miller mit ihrem ersten von zwei Versuchen nachlegte. Manaia Nuku und Miller zum zweiten Mal ließen weitere Versuche folgen, ehe Jazmin Felix-Hotham den fünften Neuseeland-Versuch zum 35:5-Pausenstand legte.

Japan, das in der Vorrunde noch gegen Australien (7:35) und Fidschi (12:24) verloren hatte, zeigte im zweiten Abschnitt eine bemerkenswerte Moral. Die Sakura Sevens um Kapitänin Michiyo Suda kamen mit drei späten Versuchen durch Marin Kajiki, Mayu Yoshino und Shiori Okyudo noch einmal auf 22:35 heran. Nur eine von vier japanischen Erhöhungen fand ihr Ziel, während Neuseeland alle fünf Versuche erfolgreich erhöhte – der entscheidende Unterschied auf der Anzeigetafel.

Der Wendepunkt

Japan startete furios in die zweite Halbzeit und erzielte innerhalb von fünf Minuten zwei Versuche, die das Stadion aufhorchen ließen. Der dritte japanische Versuch durch Okyudo in der Schlussminute brachte die Neuseeländerinnen kurzzeitig in Bedrängnis. Doch der Rückstand aus der ersten Halbzeit war zu groß – Neuseeland verwaltete die letzten Angriffe Japans souverän und brachte den Vorsprung ins Ziel. „Nicht so, wie wir das Spiel beenden wollten“, kommentierte Jorja Miller gegenüber Rugbypass. „Wir wissen, dass wir über die vollen 14 Minuten stärker sein müssen.“

Die Schlüsselspielerinnen

Jorja Miller (Neuseeland) – Die Spielmacherin erzielte zwei Versuche und war mit ihren Läufen durch die japanische Abwehr stets gefährlich. Mit ihren Saisontoren 52 und 53 zog sie mit Michaela Brakes Neuseeland-Rekord gleich. Sie wurde zur Spielerin des Spiels gekürt.

Manaia Nuku (Neuseeland) – Einer der Versuche des Spiels: Nuku tanzte durch die japanische Deckung und krönte einen starken Angriff.

Marin Kajiki (Japan) – Die japanische Außenspielerin leitete die Aufholjagd der zweiten Halbzeit mit ihrem kraftvollen Versuch ein und war eine der wenigen Spielerinnen, die der neuseeländischen Defensive immer wieder entkommen konnte.

Michiyo Suda (Japan) – Die Kapitänin übernahm die einzige erfolgreiche Erhögung Japans und führte ihr Team in der schwierigen zweiten Halbzeit zurück ins Spiel.

Die Statistik – interpretiert

Neuseeland dominierte die ersten 14 Minuten mit 62 % Ballbesitz und fünf verwerteten Versuchen bei fünf Versuchen – eine 100-%-Quote, die den Klassenunterschied in der ersten Hälfte deutlich machte. Japan hingegen verwandelte nur einen von vier Versuchen (25 % Erfolgsquote) und ließ damit wertvolle Zähler liegen. Die Black Ferns gewannen 29 Tackles bei lediglich 11 verpassten – ein Tackle-Erfolg von über 72 %, der die Japanerinnen immer wieder in die zweite Reihe drängte. Japans 64 % Ballbesitz in der zweiten Halbzeit zeigen jedoch, dass der Underdog kämpferisch alles gab.

Was das Ergebnis bedeutet

Neuseeland zog ins Halbfinale des HSBC SVNS World Championship-Turniers in Bordeaux ein, wo sie am 7. Juni auf Kanada trafen. Die Kanadierinnen hatten sich zuvor mit einem 29:7 gegen Fidschi durchgesetzt. Für Japan bedeutete die Niederlage den Weg in die Platzierungsspiele; am Ende belegten die Sakura Sevens den siebten Platz beim Turnier, sicherten sich aber dank ihrer starken Leistungen in den ersten beiden Weltmeisterschafts-Wochenenden (Hongkong und Valladolid) den sechsten Platz in der Gesamtwertung des World Championships und damit den Klassenerhalt für die Saison 2027.

Fazit

Ein klassisches Viertelfinale, das seinen Spannungsbogen erst in der zweiten Halbzeit fand. Neuseeland zeigte in den ersten sieben Minuten, warum das Team als einer der Titelfavoriten gilt, ließ aber nach – ein Warnsignal vor dem Halbfinale gegen Kanada. Japan bestätigte seine Entwicklung und kämpfte sich eindrucksvoll zurück, zahlte aber Lehrgeld in der ersten Hälfte. Die 22:35-Niederlage war das respektabelste Ergebnis des Turniers für die Sakura Sevens gegen eine Topnation.

Rivalität seit 2017

New Zealand 7s W vs Japan 7s W Direkter Vergleich· 21

New Zealand 7s W und Japan 7s W trafen 21 Mal aufeinander — New Zealand 7s W gewann 21 Mal, Japan 7s W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. New Zealand 7s W führt den Direktvergleich mit 21 Siegen aus 21 Begegnungen an. Insgesamt fielen 911 Tore in diesen Partien, im Schnitt 43.38 pro Spiel (774 für die Heimmannschaft, 137 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (76%). In 21 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. New Zealand 7s W ist in den letzten 21 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 47–14 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
911 · 43.4/Spiel
Beide getroffen
16/21 · 76%
Über 2,5
21/21 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 26. Juni 2026