Argentinien 7s W besiegte Südafrika 7s W 22:17 im 9.-Platz-Halbfinale des HSBC SVNS Bordeaux 2026 – der zweite Tagessieg für Argentinien gegen die Springbok Women. Vier Try-Scorerinnen entschieden die Partie.
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KI-ZusammenfassungArgentinien 7s W 22–17 Südafrika 7s W: Argentinien schlägt Südafrika im 9.-Platz-Halbfinale zum zweiten Mal an einem Tag
Argentinien 7s W besiegte Südafrika 7s W im 9.-Platz-Halbfinale des HSBC SVNS Bordeaux 2026 mit 22:17 (10:7) und feierte damit den zweiten Erfolg gegen die Springbok Women innerhalb weniger Stunden. Nach dem 17:5-Sieg in der Vorrunde setzten sich die Argentinierinnen auch im zweiten Duell durch. Vier verschiedene Try-Scorerinnen und ein früher 10:0-Vorsprung legten den Grundstein.
So lief die Partie
Argentinien startete furios. María Paula Pedrozo erzielte bereits in der 1. Minute den ersten Try, Marianela Escalante legte in der 3. Minute nach – 10:0 für die Südamerikanerinnen, noch bevor Südafrika überhaupt zu Ballbesitz kam.
Sudafrika kämpfte sich zurück. Maria Tshiremba, die bereits im Vorrundenspiel getroffen hatte, erlief in der 6. Minute den ersten Try für die Springbok Women. Byrhandré Dolf verwandelte zum 10:7 – der einzige erfolgreiche Extrapunkt Südafrikas an diesem Nachmittag.
María Brigido Chamorro, ebenfalls zweifache Try-Scorerin aus dem Vormittagsspiel, erhöhte in der 8. Minute auf 15:7. Ohne Conversion blieb es bei einem Fünf-Punkte-Vorsprung (15:7).
Tshiremba hielt Südafrika mit ihrem zweiten Try in der 11. Minute im Spiel (15:12). In der 13. Minute stellte Talia Rodich den alten Abstand wieder her – ihr Try brachte Argentinien auf 20:12, Sofía Gonzalez verwandelte zum 22:12.
Kapitänin Zintle Mpupha erzielte in der 15. Minute Südafrikas dritten Versuch und brachte ihr Team auf 22:17 heran. Die verbleibende Zeit reichte jedoch nicht mehr für die Wende.
Der Wendepunkt
Die ersten drei Minuten entschieden die Partie. Argentiniens Blitzstart mit zwei Tries innerhalb von 120 Sekunden zwang Südafrika in eine frühe Verfolgerrolle. Mit einer aggressiven Defensive (19 Tackles, nur 11 verpasste) und hoher Effizienz vor dem Mal (4 Tries aus 30 Ballträgen) hielten die Argentinierinnen den Vorsprung. Südafrika hatte 51 % Ballbesitz, erzielte daraus aber nur drei Tries – zu wenig gegen Argentiniens Durchschlagskraft.
Schlüsselspielerinnen
- María Brigido Chamorro (ARG) – Nach ihrem Doppelpack am Vormittag steuerte sie auch im Halbfinale einen Try bei und war mit 47 Pässen und mehreren Durchbrüchen der offensive Dreh- und Angelpunkt.
- Maria Tshiremba (RSA) – Die schnellste Angreiferin Südafrikas erzielte beide Tries ihres Teams (6. & 11. Minute) und war mit über 100 Laufmetern die auffälligste Spielerin.
- Marianela Escalante (ARG) – Ihr früher Try in der 3. Minute gab Argentinien die entscheidende Führung.
- Sofía Gonzalez (ARG) – Nicht nur mit einer Conversion, sondern auch mit 14 überwundenen Gegenspielerinnen (Defenders Beaten) ein zentraler Faktor im argentinischen Angriff.
By the Numbers – interpretiert
Argentiniens 299 zu 213 Laufmeter zeigen, dass die Südamerikanerinnen mehr Raumgewinn aus ihren Ballbesitzphasen erzielten – trotz 49 % Ballbesitz (zu 51 % für Südafrika). Die entscheidende Differenz lag bei den überwundenen Gegenspielerinnen (14:11) und den Offloads (7:1). Südafrika dominierte die letzten zehn Minuten mit 72 % Ballbesitz, konnte daraus aber nur einen Try (Mpupha, 15. Minute) erzielen. Die 4 vergebenen Straftritte Argentiniens (zu 2 Südafrikas) waren die einzige Schwachstelle.
Was das Ergebnis bedeutet
Südafrika beendete die Vorrunde sieglos (0:3 gegen Frankreich, Neuseeland und Argentinien) und verlor auch das 9.-Platz-Halbfinale gegen Argentinien. Als Vorrundenletzter stieg das Team aus der höchsten Spielklasse der SVNS World Series ab und wird in der Saison 2027 in der zweiten Liga antreten. Die Springbok Women trafen am Sonntag, den 7. Juni, auf Brasilien im Spiel um Platz 11. Argentinien qualifizierte sich für das 9.-Platz-Finale.
Fazit
Zwei Spiele, zwei Siege für Argentinien gegen Südafrika an einem Tag – der zweite enger, aber nicht weniger verdient. Argentiniens Blitzstart war der Schlüssel, Tshiremba hielt Südafrika zwar in Reichweite, doch die größere Durchschlagskraft der Argentinierinnen gab letztlich den Ausschlag. Ein enttäuschender Turnierabschluss für Südafrika, das den Abstieg aus der Weltspitze nicht verhindern konnte.
Rivalität seit 2024
Argentina 7s W vs South Africa 7s W Direkter Vergleich· 4
Argentina 7s W und South Africa 7s W trafen 4 Mal aufeinander — Argentina 7s W gewann 1 Mal, South Africa 7s W 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. South Africa 7s W führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 4 Begegnungen an. Insgesamt fielen 120 Tore in diesen Partien, im Schnitt 30.00 pro Spiel (55 für die Heimmannschaft, 65 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (100%). In 4 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 19–17 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 26. Juni 2026
