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Super RugbySaison 2026

Hurricanes vs Chiefs

20. Juni 2026 um 09:05
605
Auswärts

Chiefs

AI

Hurricanes deklassieren Chiefs 60:5 im Super-Rugby-Grand-Final 2026 in Wellington. Neun Versuche, Rekord-Punktzahl und der erste Titel seit 2016.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Hurricanes feiern historischen Triumph im Super Rugby Grand Final

Die Hurricanes sind DHL Super Rugby Pacific Champion 2026! Vor ausverkauftem Haus im Hnry Stadium von Wellington demontierten die Hausherren die Chiefs mit einem atemberaubenden 60:5 (29:0) und sicherten sich ihren zweiten Meistertitel der Vereinsgeschichte – zehn Jahre nach dem ersten Triumph im Jahr 2016.

Es war eine einseitige Angelegenheit vom ersten Anpfiff an. Die Hurricanes, die in dieser Saison bereits als bestes Team der regulären Saison glänzten, zeigten einmal mehr, warum sie mit 104 Versuchen in 17 Spielen die produktivste Angriffsmaschine des weltweiten Klubrugbys waren.

Hurricanes dominieren von Beginn an

Schon in der 6. Minute schlug der Blitz ein: Josh Moorby tankte sich über die Linie und legte den Grundstein für einen Abend, der für die Chiefs zum Albtraum werden sollte. Ruben Love, der als Spielmacher eine herausragende Saison spielt, erhöhte per Straftritt auf 10:0, ehe Fehi Fineanganofo in der 23. Minute den dritten Versuch legte.

Die Hurricanes spielten wie entfesselt. Callum Harkin (37.) und Devan Flanders (47.) trugen sich ebenfalls in die Versuchsschützenliste ein, während Love mit seinen Konvertierungen und Straftritten für die nötigen Zusatzpunkte sorgte. Zur Pause führten die Gastgeber bereits komfortabel mit 29:0.

Zweite Hälfte: Keine Gnade aus Wellington

Nach dem Seitenwechsel machten die Hurricanes dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Moorby schnürte mit seinem zweiten Versuch in der 43. Minute einen Doppelpack, Kapitän Jordie Barrett (53.) und Jone Rova (77.) legten weitere Versuche nach. Ruben Love krönte seine herausragende Vorstellung mit einem eigenen Versuch in der 66. Minute.

Die Chiefs, die zum vierten Mal in Folge im Grand Final standen und seit 2013 auf einen Titel warten, fanden nie ins Spiel. Der einzige Trost war ein Versuch von Einwechselspieler Seuseu Naitoa Ah Kuoi in der 74. Minute, der den 5-Zähler auf 53:5 verkürzte – zu spät, um noch einmal Gefahr für die Hausherren darzustellen.

Rekordjagd der Hurricanes

Mit 60 Punkten im Finale stellten die Hurricanes einen neuen Rekord für die höchste Punktzahl in einem Super-Rugby-Grand-Final auf. Die neun erzielten Versuche untermauerten die Angriffswucht, die das Team von Trainer Clark Laidlaw in dieser Saison konstant gezeigt hatte.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl. Eine Heimfinale vor ausverkauftem Haus – besser geht es nicht", sagte Laidlaw nach dem Abpfiff. "Die Jungs haben heute alles abgerufen, was wir in dieser Saison gelernt haben. Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft."

Chiefs: Vierter Grand-Final-K.o. in Folge

Für die Chiefs war es die vierte Grand-Final-Niederlage in Serie – nach 2021, 2023 und 2025 gegen die Crusaders sowie 2024 gegen die Blues. Trainer Jono Gibbes zeigte sich dennoch gefasst: "Die Hurricanes waren heute einfach zu stark. Sie haben das ganze Jahr über dominiert und heute ihre beste Leistung abgerufen. Wir müssen daraus lernen und stärker zurückkommen."

Die Chiefs mussten auf wichtige Spieler wie Wallace Sititi (Gehirnerschütterung), Lalakai Foketi (Wade) und Isaac Hutchinson (Knie) verzichten, was die Aufgabe gegen das beste Team der Saison zusätzlich erschwerte.

Spielstatistiken

  • Versuche: Hurricanes 9 – Chiefs 1
  • Verwandlungen: Love 6/8 – McKenzie 0/1
  • Straftritte: Love 1/1 – McKenzie 0/0
  • Ballbesitz: Hurricanes 60 % – Chiefs 40 %
  • Gewonnene Gedsänge: Hurricanes 106 – Chiefs 96
  • 22m-Einritte: Hurricanes 15 (3,3 Punkte pro Einritt) – Chiefs 5 (1,0 Punkte pro Einritt)

Versuchsschützen

Hurricanes: Josh Moorby (2), Ruben Love, Fehi Fineanganofo, Callum Harkin, Devan Flanders, Jordie Barrett, Jone Rova, Brayden Iose

Chiefs: Seuseu Naitoa Ah Kuoi

Aufstellungen

Hurricanes: Callum Harkin – Josh Moorby, Billy Proctor, Jordie Barrett (K), Fehi Fineanganofo – Ruben Love, Cam Roigard – Peter Lakai, Du'Plessis Kirifi (K), Devan Flanders – Warner Dearns, Isaia Walker-Leawere – Pasilio Tosi, Asafo Aumua, Xavier Numia

Einwechslungen: Jacob Devery, Siale Lauaki, Tyrel Lomax, Brad Shields, Brayden Iose, Ereatara Enari, Jone Rova, Kini Naholo

Chiefs: Liam Coombes-Fabling – Leroy Carter, Kyle Brown, Quinn Tupaea (VK), Kyren Taumoefolau – Damian McKenzie, Cortez Ratima – Simon Parker, Luke Jacobson (K), Samipeni Finau – Tupou Vaa'i (VK), Josh Lord – Sione Ahio, Samisoni Taukei'aho, Ollie Norris

Einwechslungen: Brodie McAlister, Jared Proffit, George Dyer, Seuseu Naitoa Ah Kuoi, Kaylum Boshier, Xavier Roe, Josh Jacomb, Reon Paul

Schiedsrichter: Nic Berry (Australien)


Mit diesem Triumph krönen sich die Hurricanes zur besten Mannschaft der Saison 2026 und lösen die Vorherrschaft der Chiefs ab, die zum vierten Mal in Folge als Zweiter den Platz verlassen mussten. Wellington feiert seinen Champion – und Super Rugby Pacific einen würdigen Titelträger.

Rivalität seit 2009

Hurricanes vs Chiefs Direkter Vergleich· 31

Hurricanes und Chiefs trafen 31 Mal aufeinander — Hurricanes gewann 13 Mal, Chiefs 16 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Chiefs führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1435 Tore in diesen Partien, im Schnitt 46.29 pro Spiel (734 für die Heimmannschaft, 701 für die Gäste). Beide Teams trafen in 31 Spielen (100%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 47–19 im Jahr 2019.

13
Siege
Unentschieden
2
·
16
Siege
Tore gesamt
1435 · 46.3/Spiel
Beide getroffen
31/31 · 100%
Über 2,5
31/31 · 100%

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API-Daten: 21. Juni 2026