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6. Juni 2026 um 18:30
2011
Auswärts

Stormers

AI

Leinster besiegt die Stormers 20:11 im URC-Halbfinale und trifft im Finale am 19. Juni auf die Bulls. Gibson-Park und Ioane legten die Versuche.

Match-Videos

Spielzusammenfassung

Leinster besiegte Stormers 20:11. Das Spiel fand in der United Rugby Championship 2025 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Leinster besiegt Stormers 20:11 und zieht ins URC-Finale ein

Leinster hat sich am Samstag im Aviva Stadium von Dublin mit einem 20:11 (13:8)-Sieg gegen die DHL Stormers den Einzug ins Finale der United Rugby Championship gesichert. Der Titelverteidiger trifft dort am 19. Juni im Croke Park erneut auf die Bulls aus Südafrika.

Starker Start der Hausherren

Die Mannschaft von Cheftrainer Leo Cullen erwischte einen Blitzstart. Bereits in der achten Minute schlug Leinster zu: Nach einer geduldigen Angriffsserie fand Sam Prendergast mit einem cleveren Pass Rieko Ioane, der durch eine Lücke in der Stormers-Abwehr hindurchstieß und den ersten Versuch des Abends legte. Prendergast erhöhte per Konversion auf 7:0.

Der junge irische Fly-Half legte in der 18. und 24. Minute zwei weitere Straftritte nach und baute die Führung auf 13:0 aus. Leinster dominierte Ballbesitz und Territorium deutlich, doch ein früher Ausfall von Andrew Porter trübte das Bild – der irische Nationalspieler verletzte sich und musste vorzeitig vom Feld.

Stormers kämpfen sich zurück

Die Gäste aus Kapstadt, die in dieser Saison unter anderem einen beeindruckenden 35:0-Sieg gegen Leinster verbucht hatten, fanden allmählich ins Spiel. In der 28. Minute war es Andre Smith, der nach mehreren kraftvollen Angriffswellen aus kurzer Distanz den Ball über die Linie drückte. Leinster wehrte die ersten beiden Wellen noch ab, doch der dritte Angriff war erfolgreich. Matthee vergab die anschließende Konversion, der Spielstand lautete 13:5.

Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Jurie Matthee per Straftritt auf 13:8. Es folgte eine hitzige Halbzeit – beide Teams lieferten sich im Tunnel eine verbale Auseinandersetzung, die die Spannung zwischen den Kontrahenten widerspiegelte.

Spannung bis zur Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel blieb Leinster zunächst ohne Punktgewinn, obwohl die Stormers früh in Unterzahl gerieten. Leolin Zas sah in der 47. Minute die Gelbe Karte wegen eines absichtlichen Knock-ons. Doch anstatt zu punkten, kassierte Leinster einen weiteren Straftritt durch Matthee (53. Minute), der den Rückstand der Stormers auf nur noch zwei Punkte verkürzte – 13:11.

Das Spiel stand auf des Messers Schneide, bis der Kartenfluch die Südafrikaner endgültig einholte. In der 69. Minute legte Ruan Ackermann eine gefährliche und rücksichtslose Clearing-Aktion gegen Ronan Kelleher hin – der Treffer gegen den Kopf des Leinster-Spielers führte zunächst zu einer Gelben Karte, die nach Überprüfung zur Roten Karte hochgestuft wurde.

Gibson-Park entscheidet die Partie

In Unterzahl leisteten die Stormers erbitterten Widerstand, doch in der 71. Minute schlug die Stunde von Jamison Gibson-Park. Der erfahrene irische Scrum-Half erkannte eine Lücke in der müden Stormers-Abwehr, umkurvte mehrere Verteidiger und legte den entscheidenden Versuch. Harry Byrne verwandelte zum 20:11-Endstand.

Die Schlussminuten waren geprägt von weiterer Unvernunft der Gäste: Salmaan Moerat kassierte in der 72. Minute Gelb, weil er den Ball aus Gibson-Parks Händen kickte – die Stormers waren nun auf 13 Mann reduziert. Leinster verwaltete die Führung souverän und ließ nichts mehr anbrennen.

Stimmen zum Spiel

Leo Cullen (Cheftrainer Leinster): „Es war ein wirklich physisches Spiel – ich war sehr zufrieden mit unserem Start, aber die nächsten 20 Minuten wurden etwas klebrig. Die Stormers hatten nach dem Aufbäumen ihrer starken Defensive den Schwanz oben. Es hatte ein bisschen von allem, aber ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Es war unser sechstes Play-off-Spiel in dieser Saison – das fordert seinen Tribut. Unglaubliche Atmosphäre heute. Wir freuen uns riesig auf ein weiteres Finale.“

John Dobson (Cheftrainer Stormers): „Sehr enttäuscht. Das ist nicht gut für den Rugby-Sport, diese Karte, die wir uns eingehandelt haben. Es war eine Schulter am Kopf zu einem kritischen Zeitpunkt – 13:11 stand es. Das war verheerend für uns. Ich entschuldige mich bei Leinster, denn das ist nicht das, was wir im Rugby sehen wollen. Als wir auf 13 Mann reduziert waren, war die Partie als Wettbewerb vorbei.“

Caelan Doris (Kapitän Leinster): „Ein echtes K.o.-Spiel. Wir hatten ein paar Chancen am Ende der ersten Halbzeit, die wir liegen ließen – die hätten den Spielverlauf möglicherweise verändert. Respekt an die Stormers. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis und ein weiteres Finale ist ein großes Privileg für diese Gruppe.“

Jamison Gibson-Park (Spieler des Spiels): „Wir haben es uns selbst ziemlich schwer gemacht, aber das ist ein Verdienst der Stormers – sie sind eine erstklassige Mannschaft. Wir haben Respekt vor ihnen und eine lange gemeinsame Geschichte. Hauptsache, wir haben es über die Linie gebracht. Es gibt einiges zu analysieren, aber mit dem Ergebnis sind wir zufrieden.“

Ausblick auf das Finale

Leinster trifft am 19. Juni im Croke Park erneut auf die Bulls, die sich am Samstag mit einem 22:21-Auswärtssieg gegen die Glasgow Warriors durchsetzten. Es ist die Neuauflage des letztjährigen URC-Finales, das Leinster für sich entscheiden konnte.

Caelan Doris blickt voraus: „Wir haben über die Jahre eine gute Rivalität mit den Bulls und großen Respekt vor ihrer Spielweise. Wir haben in den letzten Spielen einige große Duelle mit ihnen geliefert. Wir haben eine besondere Gruppe und einige Spieler, die am Ende der Saison gehen werden. Das war eine große Motivation für uns, die Saison zu verlängern und unsere gemeinsame Zeit zu genießen.“

Die Partie verspricht erneut Hochspannung – Leinster peilt die Titelverteidigung an, während die Bulls auf Revanche für die Finalniederlage des Vorjahres brennen.

Rivalität seit 2022

Leinster vs Stormers Direkter Vergleich· 5

Leinster und Stormers trafen 5 Mal aufeinander — Leinster gewann 1 Mal, Stormers 3 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Stormers führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 214 Tore in diesen Partien, im Schnitt 42.80 pro Spiel (83 für die Heimmannschaft, 131 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (80%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 42–12 im Jahr 2024.

1
Siege
Unentschieden
1
·
3
Siege
Tore gesamt
214 · 42.8/Spiel
Beide getroffen
4/5 · 80%
Über 2,5
5/5 · 100%

Letzte Begegnungen

Torsreichstes Spiel: 4212 v 2024

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026