Uganda W
D.R. Congo W
Uganda W setzt sich im Achtelfinale der African Championship Women 2026 mit 3:0 (25:16, 27:25, 25:18) gegen DR Congo W durch und zieht ins Viertelfinale ein.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Satz 1 (25:16): Uganda startete dominant. Joan Tushemereirwe und Catherine Ainembabazi trafen früh aus dem Hinterfeld, während Jennifer Alungat mit zwei frühen Blocks für Stabilität am Netz sorgte. DR Congo fand nur schwer in die Partie – Christelle Makiese Ndongo erzielte zwar die ersten Punkte, doch Ugandas Aufschlagdruck (drei Asse bei nur einem Aufschlagsfehler im gesamten ersten Satz) ließ die Kongolesinnen nie ins Spiel finden.
Satz 2 (27:25): Der engste Durchgang. DR Congo kämpfte sich nach einem 0:2-Satzrückstand zurück und führte zwischenzeitlich 16:14. Christelle Makiese Ndongo war nicht zu stoppen und traf aus allen Positionen. Uganda rettete sich durch eine starke Blockleistung von Scovia Frances Alungat (vier Blocks im Spiel) und zwei späte Angriffspunkte von Tushemereirwe in die Verlängerung. Nach drei Satzbällen für DR Congo verwandelte Tushemereirwe mit einem platzierten Schlag den 27:25-Sieg.
Satz 3 (25:18): DR Congo konnte den Schwung aus Satz 2 nicht mitnehmen. Uganda zog früh auf 8:3 davon. Hadijah Otin steuerte fünf Angriffspunkte und ein Ass bei, während Jennifer Alungat mit zwei weiteren Blocks und einem Aufschlag-Ass den Vorsprung ausbaute. Die Kongolesinnen verkürzten zwischenzeitlich auf 16:19, doch Uganda ließ sich nicht mehr vom Weg abbringen. Hadijah Acelun servierte den finalen Punkt zum 25:18-Endstand.
Der Wendepunkt
Der zweite Satz war die entscheidende Phase der Partie. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sich DR Congo zurück und hatte bei 24:23 Satzball. Ugandas Trainer reagierte mit einer taktischen Anpassung in der Annahmeformation, die den kongolesischen Aufschlagdruck neutralisierte. Zwei Blockpunkte von Scovia Alungat und ein entschlossener Angriff von Tushemereirwe drehten die Partie – hätte DR Congo diesen Satz gewonnen, wäre eine Verlängerung des Spiels wahrscheinlich gewesen.
Die Schlüsselspielerinnen
Joan Tushemereirwe (Uganda) – 15 Punkte: Die Opposite war die wertvollste Spielerin der Partie. Mit 14 von 30 Angriffspunkten (46,7 % Quote) traf sie in den entscheidenden Momenten und übernahm Verantwortung, als es eng wurde.
Jennifer Alungat (Uganda) – 13 Punkte: Die Mittelblockerin überzeugte mit Effizienz im Angriff (6 von 9, 66,7 %) und war mit drei Assen und vier Blocks die Spielerin mit der größten Vielseitigkeit.
Catherine Ainembabazi (Uganda) – 13 Punkte: 13 von 26 Angriffspunkten (50 %) bei einer Effizienz von 38,5 % – die Außenangreiferin war eine verlässliche Option in der Offensive.
Christelle Makiese Ndongo (DR Congo) – 22 Punkte: Die kongolesische Opposite war mit Abstand die beste Angreiferin ihres Teams (18/47, 38,3 %), bekam aber zu wenig Unterstützung von den Nebenleuten.
Spielstatistiken im Vergleich
Ugandas Überlegenheit spiegelt sich in den Teamstatistiken wider: 42 zu 30 Angriffspunkten, 12 zu 9 Blockpunkten und 5 zu 3 Aufschlagassen. Die 18 Eigenfehler der Kongolesinnen (Uganda: 17) hielten sich in etwa die Waage, doch Ugandas höhere Effizienz im Angriff (39,3 % zu 28,3 %) machte am Ende den Unterschied aus.
Was das Ergebnis bedeutet
Uganda steht nach diesem Sieg im Viertelfinale der African Championship Women 2026 und hat sich damit unter die besten acht Mannschaften Afrikas gespielt. Die Lady Volleyball Cranes, die als CAVB Zone V-Meister nach Nairobi gereist waren, zeigten gegen DR Congo ihre beste Turnierleistung. Die Mannschaft von Trainer Protus Soita wartet auf den Gegner aus der nächsten Runde.
DR Congo W beendet das Turnier nach einem Sieg gegen Burundi in der Gruppenphase (3:0) und drei Niederlagen gegen Ruanda, Algerien und nun Uganda im Achtelfinale. Die Delegation reist nach Nairobi ab, hat aber mit Christelle Makiese Ndongo eine Spielerin, die ihr Können auf kontinentaler Bühne unter Beweis gestellt hat.
Fazit
Uganda W zeigte im Achtelfinale eine reife, abgeklärte Leistung und bewies vor allem im engen zweiten Satz Nervenstärke. DR Congo W konnte phasenweise mithalten, scheiterte aber an der eigenen mangelnden Durchschlagskraft jenseits von Christelle Makiese Ndongo. Uganda ist ein ernstzunehmender Kandidat für das Halbfinale – vorausgesetzt, die Mannschaft hält ihr Niveau aus dem zweiten Satz.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 8. Sept. 2026