Iran W schlägt Indonesia W 3:1 im Viertelfinale der Asienmeisterschaft in Tianjin und zieht ins Halbfinale ein, wo am Samstag Gastgeber China wartet.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Indonesien erwischte den besseren Start und dominierte Satz 1. Mit starkem Aufschlagdruck und effizienten Angriffen über Außenangreiferin Arsela Nuari sicherte sich das Team von Trainer Pedro Lilipaly den ersten Durchgang souverän mit 25:16.
Der Iran zeigte jedoch eine beeindruckende Reaktion. Im zweiten Satz steigerte sich die Mannschaft vor allem im Block und in der Abwehr. Mittelblockerin Fatemeh Khalili wurde zur zentralen Figur, und der Iran glich mit einem klaren 25:12 aus.
Satz 3 war eine Machtdemonstration des Iran. Die Mannschaft aus dem Nahen Osten ließ Indonesien kaum Raum zur Entfaltung, gewann 25:12 und zeigte dabei eine nahezu fehlerfreie Vorstellung in der Offensive.
Der Wendepunkt
Der Schlüsselmoment war die taktische Umstellung des Iran nach dem verlorenen ersten Satz. Die Mannschaft schaltete aggressiver auf den Block um und zwang Indonesien zu schwierigen Angriffen aus der Hinterfeldzone. Die Annahme des Iran stabilisierte sich, während Indonesiens Angriffsquote dramatisch einbrach – von über 50 % im ersten Satz auf unter 30 % in den folgenden Durchgängen.
Die Schlüsselspielerinnen
Fatemeh Khalili (Iran) – Die Mittelblockerin dominierte am Netz und war mit ihren Angriffen aus der Mitte kaum zu stoppen. Sie traf die entscheidenden Punkte in den kritischen Phasen der Sätze 3 und 4.
Arsela Nuari (Indonesien) – Die Diagonalangreiferin war die beste Punktesammlerin Indonesiens, besonders im ersten Satz. Nach der Umstellung des Iran fand sie jedoch zunehmend schwerer Lücken im gegnerischen Block.
Elaheh Poor Saleh Shahdehsari (Iran) – Die Zuspielerin des Iran verteilte die Bälle effektiv und hielt das Tempo hoch, sodass der indonesische Block stets zu spät kam.
By the Numbers
Die Satzverhältnisse von 16:25, 25:12, 25:12 und 25:19 zeigen eine klare Dominanz des Iran nach dem ersten Durchgang. Insgesamt kamen die Teams auf etwa 85 Punkte für den Iran und 72 für Indonesien. Besonders auffällig: Nach Satz 1 fiel Indonesiens Angriffseffizienz drastisch ab, während der Iran bei eigenem Aufschlag eine Serie von neun ununterbrochenen Punkten in Satz 2 und 3 erzielte.
Was das Ergebnis bedeutet
Der Iran steht erstmals seit 2014 wieder im Halbfinale der Asienmeisterschaft. Gegner am Samstag, den 29. August 2026, ist Gastgeber China, das sich im Parallel-Viertelfinale gegen Vietnam durchsetzte. Indonesien spielt in der Platzierungsrunde um die Ränge 5 bis 8 weiter.
Fazit
Eine Geschichte von zwei Gesichtern: Indonesien begann stark, doch nach der Systemumstellung des Iran kippte die Partie vollständig. Der Iran zeigte Moral und taktische Flexibilität – Qualitäten, die im Halbfinale gegen China gefragt sein werden.
Rivalität seit 2019
Indonesia W vs Iran W Direkter Vergleich· 2
Indonesia W und Iran W trafen 2 Mal aufeinander — Indonesia W gewann 1 Mal, Iran W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Insgesamt fielen 10 Tore in diesen Partien, im Schnitt 5.00 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2020.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Sept. 2026