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17. Oktober 2009 um 19:00
03
Auswärts

Suhl W

AI

Alemannia Aachen verliert den Saisonauftakt in der Volleyball-Bundesliga 2009/10 vor 950 Zuschauern mit 0:3 gegen den VfB 91 Suhl.

Spielzusammenfassung

Suhl W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Alemannia Aachen verliert Saisonauftakt gegen VfB Suhl mit 0:3

Aachen – Die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen (heute Ladies in Black Aachen) sind mit einer Niederlage in die Saison 2009/10 der 1. Bundesliga gestartet. Vor 950 Zuschauern in der Sporthalle Neuköllner Straße unterlag das Team von Trainer Stefan Falter dem VfB 91 Suhl mit 0:3 (19:25, 22:25, 19:25).

Die Gäste aus Thüringen, die in der Vorsaison den siebten Platz belegt hatten, erwiesen sich als abgeklärter und nutzten ihre Erfahrung in den entscheidenden Phasen der drei Sätze. Dabei zeigte die Aachener Mannschaft über weite Strecken ansprechende Leistungen, ließ es aber immer wieder an der nötigen Konsequenz in den entscheidenden Momenten fehlen.

Enger erster Satz

Der erste Durchgang war zunächst hart umkämpft und ausgeglichen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, bis Suhl beim Stand von 12:16 erstmals eine Vier-Punkte-Führung herausspielte. Die Aachenerinnen kämpften sich zwar heran, doch die Gäste ließen sich den Satz nicht mehr nehmen. Nach 21 Minuten hieß es 19:25 aus Aachener Sicht.

Satz zwei: Verpasste Chancen

Auch im zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen vielversprechend und gingen früh in Führung. Beim Stand von 17:15 bot sich die Gelegenheit, den Vorsprung auszubauen, doch die Mannschaft von Stefan Falter konnte sich nicht entscheidend absetzen. Der VfB Suhl blieb geduldig, zog vorbei und sicherte sich auch diesen Durchgang – diesmal mit 25:22. „Wir waren nah dran am Satzgewinn, haben es aber nicht geschafft, uns abzusetzen“, analysierte die schwedische Mittelblockerin Anna Ronnbäck später.

Suhl zieht davon

Im dritten Satz präsentierte sich die Partie zunächst wieder ausgeglichen. Bis zum 17:17 wechselte die Führung hin und her, keine Mannschaft wollte nachgeben. Dann schlug die Stunde der schwedischen Nationalspielerin Lina Sundström, die mit einer starken Aufschlagserie die Wende zugunsten der Gäste einleitete. Suhl zog auf 17:20 davon und ließ sich die Chance nicht mehr nehmen. Am Ende hieß es 19:25.

Starker Block der Gäste

Auffällig war vor allem die starke Blockarbeit des VfB Suhl. Maja Adam-Ilic und ihre Kolleginnen brachten die Angriffe der Aachenerinnen immer wieder konsequent zu Ende. Auf Aachener Seite gefielen vor allem Anika Brinkmann, die sich im Laufe des Spiels sowohl im Außenangriff als auch mit knallharten Aufschlägen steigerte, sowie Anna Ronnbäck, die sich so häufig wie nie zuvor auch im Angriff zeigte.

Stimmen zum Spiel

Stefan Falter (Trainer Alemannia Aachen): „Beide Teams haben ein gutes Spiel geliefert, Glückwunsch an den VfB! Wir haben uns bemüht, sind ein hohes Risiko gegangen, leider sind wir heute nicht belohnt worden, aber das wird kommen, da bin ich sicher! Die Angriffskombinationen greifen, und wir haben allen Grund, weiter selbstbewusst zu sein.“

Jean-Pierre Staelens (Trainer VfB Suhl): „Mein Team hat nervös begonnen, wir haben auch später nicht immer unser bestes Volleyball gezeigt. Ich denke, dass die Aachenerinnen sich zu Recht Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, mit Esther Stahl haben sie jedenfalls eine Spielerin von internationaler Klasse!“

Anna Ronnbäck (Alemannia Aachen): „Wir waren nah dran am Satzgewinn, haben es aber nicht geschafft, uns abzusetzen. Ich weiß von Lina Sundström, dass Suhl viel und hart trainiert hat, sie haben starke Aktionen gezeigt und letztlich verdient gewonnen.“

Ausblick

Aachens Manager André Schnitker zog trotz der Niederlage ein versöhnliches Fazit: „Wir haben ein schönes Spiel gesehen.“ Der einhellige Tenor im Aachener Lager: Darauf lässt sich aufbauen. Für Suhl war der Auftaktsieg ein wichtiges Signal in einer Saison, in der am Ende der siebte Tabellenplatz stehen sollte. Aachen hingegen kämpfte in jener Spielzeit um den Klassenerhalt und belegte am Saisonende den 13. Rang.

Die Saison 2009/10 war die erste Spielzeit, in der die 1. Bundesliga der Frauen mit 14 Mannschaften antrat. Neben Aachen und Suhl waren in jenem Jahr unter anderem der SSC Schwerin, der Dresdner SC, der USC Münster und der TSV Sonthofen am Start.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Suhl W Direkter Vergleich· 33

Aachen W und Suhl W trafen 33 Mal aufeinander — Aachen W gewann 11 Mal, Suhl W 22 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 123 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (48 für die Heimmannschaft, 75 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (48%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.

11
Siege
Unentschieden
0
·
22
Siege
Tore gesamt
123 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
16/33 · 48%
Über 2,5
33/33 · 100%

Letzte Begegnungen

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Torsreichstes Spiel: 32 v 2025

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