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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Potsdam W vs Vilsbiburg W

31. Oktober 2009 um 19:00
03
Auswärts

Vilsbiburg W

AI

Rote Raben Vilsbiburg besiegen Aufsteiger SC Potsdam mit 3:0 (25:7, 25:12, 25:15) in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2009/10.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Rote Raben Vilsbiburg deklassieren Aufsteiger SC Potsdam: 3:0 (25:7, 25:12, 25:15)

Die Rote Raben Vilsbiburg haben am 31. Oktober 2009 ihre Visitenkarte in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen eindrucksvoll abgegeben. Beim Aufsteiger SC Potsdam feierte der amtierende DVV-Pokalsieger einen 3:0-Kantersieg – und das mit Satzergebnissen, die an Deutlichkeit kaum zu überbieten waren: 25:7, 25:12 und 25:15.

Für den SC Potsdam war es die erste Saison nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga Nord. Das Team von der Havel hatte sich im Sommer 2009 durch den Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft erstmals für die höchste deutsche Spielklasse qualifiziert und stand vor einer enormen Herausforderung. Die MBS Arena am Luftschiffhafen erlebte an diesem Samstagabend eine sportliche Lehrstunde.

Vilsbiburg von Beginn an überlegen

Die Gäste aus Niederbayern ließen von der ersten Minute an keinen Zweifel an ihrer Klassenüberlegenheit aufkommen. Mit einer aggressiven Aufschlagserie und einer nahezu fehlerfreien Annahme nahm Vilsbiburg dem Aufsteiger früh den Wind aus den Segeln. Der erste Satz geriet mit 25:7 zur einseitigsten Angelegenheit des Spieltags – ein klares Statement der Roten Raben, die in dieser Saison ihren zweiten Meistertitel nach 2008 anstrebten.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht. Vilsbiburgs Angriffswelle um die tschechische Diagonalangreiferin Tereza Matuszková und die niederländische Außenangreiferin Alice Blom fand in der Potsdamer Abwehr kaum ein Gegenmittel. Mit 25:12 zogen die Gäste auch Satz zwei souverän an sich.

Potsdam wehrt sich – aber Vilsbiburg bleibt souverän

Der dritte Satz war der umkämpfteste der Partie. Der SC Potsdam, angeführt von seiner erfahrenen Zuspielerin, fand nun besser ins Spiel und kämpfte um jeden Punkt. Die Gastgeberinnen verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf wenige Zähler, doch die individuelle Klasse der Roten Raben machte am Ende den Unterschied. Mit 25:15 schloss Vilsbiburg auch den dritten Satz ab und fuhr einen ungefährdeten 3:0-Auswärtssieg ein.

Saisonkontext: Der Weg des Aufsteigers

Die Saison 2009/10 war für den SC Potsdam eine Bewährungsprobe. Als Aufsteiger stand die Mannschaft vor der schwierigen Aufgabe, sich in der Bundesliga zu etablieren – eine Herausforderung, die das Team aus Brandenburg letztlich erfolgreich meisterte. Der Klassenerhalt wurde gesichert, und der Grundstein für die Entwicklung zu einem der führenden deutschen Volleyballclubs war gelegt.

Die Roten Raben Vilsbiburg hingegen bestätigten ihre Favoritenrolle. Nachdem der Verein 2008 bereits die deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, krönte sich das Team aus der 12.000-Einwohner-Stadt in Niederbayern am Ende der Saison 2009/10 erneut zum Deutschen Meister – der zweite Titel innerhalb von drei Jahren. Zudem hatte Vilsbiburg im Februar 2009 den DVV-Pokal gewonnen.

Historische Bedeutung

Interessant ist die Rivalität im Rückblick: Bis heute (Stand 2026) trafen Potsdam und Vilsbiburg in 37 Pflichtspielen aufeinander. Potsdam gewann 23 dieser Begegnungen, Vilsbiburg 14 – der Aufsteiger von damals hat sich längst zum Seriensieger im direkten Duell entwickelt. Das torreichste Spiel endete 2024 mit einem 2:3. Doch an diesem Oktoberabend 2009 waren die Kräfteverhältnisse noch klar verteilt: Die etablierte Spitzenmannschaft aus Vilsbiburg ließ dem Bundesliga-Neuling aus Potsdam keine Chance.

Fazit

Der 3:0-Erfolg der Roten Raben Vilsbiburg gegen den SC Potsdam war eine frühe Machtdemonstration des späteren Meisters. Mit den Satzergebnissen von 25:7, 25:12 und 25:15 setzte Vilsbiburg ein klares Ausrufezeichen und zeigte dem Aufsteiger die Klasseunterschiede in der Bundesliga auf. Für Potsdam war es eine wichtige Erfahrung auf dem Weg zur Etablierung in der höchsten deutschen Spielklasse.

Rivalität seit 2010

Potsdam W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 37

Potsdam W und Vilsbiburg W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 23 Mal, Vilsbiburg W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 23 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 143 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.86 pro Spiel (75 für die Heimmannschaft, 68 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Potsdam W ist in den letzten 12 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

23
Siege
Unentschieden
0
·
Vilsbiburg W
14
Siege
Tore gesamt
143 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
21/37 · 57%
Über 2,5
37/37 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 11. Juni 2026