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7. November 2009 um 19:30
Heim

Suhl W

13
Auswärts

Stuttgart W

AI

VfB Suhl verliert zu Hause gegen Allianz Volley Stuttgart mit 1:3 (28:30, 25:21, 18:25, 18:25) vor 1.200 Zuschauern in der Wolfsgrube. Tatjana Zautys überragt mit 27 Punkten.

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Suhl W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VfB Suhl vs. Allianz Volley Stuttgart 1:3 (28:30, 25:21, 18:25, 18:25)

1200 Zuschauer in der Suhler Wolfsgrube erlebten am 7. November 2009 einen verdienten Auswärtssieg von Allianz Volley Stuttgart. Tatjana Zautys war mit 27 Punkten die überragende Spielerin auf dem Feld.

Enger Auftakt, knappe Satzentscheidung

Die Partie des 4. Spieltages der 1. Bundesliga Frauen begann äußerst umkämpft. Satz 1 war ein echter Krimi: Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell auf Augenhöhe, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Suhl kämpfte verbissen und erspielte sich über die starken Aufschläge von Natasa Rapajic (6 Blocks, 11 Angriffspunkte) und das konstant druckvolle Angriffsspiel von Birgit Thumm eine zwischenzeitliche Führung. Doch Stuttgart bewies Nervenstärke und nutzte seine Erfahrung in der Crunchtime. Beim 28:30 behielten die Gäste aus der Landeshauptstadt die Oberhand – ein Satz, der bereits 30 Minuten dauerte und die Intensität der gesamten Begegnung vorwegnahm.

Suhl schlägt zurück – Satzausgleich im zweiten Durchgang

Nach dem knapp verlorenen ersten Satz zeigte der VfB 91 Suhl eine starke Reaktion. Mit einer aggressiveren Aufschlagserie und konzentrierterer Annahme gelang es der Mannschaft von Trainer Jean-Pierre Staelens, die Stuttgarter Annahme unter Druck zu setzen. Die Tschechin Maja Adam-Ilic (7 Punkte) traf präzise im Angriff, und Mittelblockerin Claudia Steger sowie die aufmerksame Libera Lucija Cigic stabilisierten die Abwehr. Stuttgart leistete sich einige unnötige Eigenfehler, die Suhl eiskalt bestrafte. Mit 25:21 ging Satz 2 an die Gastgeberinnen, der Ausgleich war geschafft. Die Halle tobte, und die Hoffnung auf eine Überraschung war zurück.

Stuttgart übernimmt das Kommando

Doch ab Satz 3 entwickelte sich das Spiel zunehmend zu einer Demonstration der Stuttgarter Stärke. Insbesondere Tatjana Zautys (insgesamt 27 Punkte, darunter 24 Angriffspunkte) und die deutsche Nationalspielerin Atika Bouagaa (20 Punkte, 4 Blocks) fanden nun immer besser in die Partie. Die Annahme von Suhl geriet unter starken Aufschlagdruck, angeführt von der tschechischen Diagonalangreiferin Sarka Barborkova (14 Punkte, 3 Blocks), die immer wieder für direkte Punkte sorgte.

Satz 3 war nach 23 Minuten mit 18:25 beendet – Stuttgart zog unaufhaltsam davon. Auch im vierten Satz (18:25, 24 Minuten) ließen die Gäste nichts mehr anbrennen. Die Suhler Hoffnung auf den erneuten Ausgleich wurde früh erstickt. Mit 89:101 Gesamtpunkten fiel der Erfolg der Gäste am Ende deutlich aus.

Die Schlüsselspielerinnen

Tatjana Zautys (Stuttgart) war mit 27 Punkten bei herausragenden 45 Prozent Angriffseffizienz die überragende Akteurin. Die Außenangreiferin traf aus nahezu jeder Position und war auch im Aufschlag eine Waffe (6 Asse). Atika Bouagaa steuerte 20 Punkte bei und war mit 50 Prozent Angriffsquote die verlässlichste Kraft im Stuttgarter System. Im Mittelblock überzeugte Sabrina Duarte de Almeida mit 5 Blockpunkten.

Auf Seiten der Suhler war Natasa Rapajic mit 17 Punkten (11 Angriffspunkte, 6 Blocks) die beste Punktesammlerin. Birgit Thumm (11 Punkte) und Maja Adam-Ilic (7 Punkte) lieferten solide Leistungen ab, konnten das Spiel aber letztlich nicht drehen.

Statistik und Matchfakten

Satz VfB Suhl Allianz Volley Stuttgart Dauer
1 28 30 30 Min.
2 25 21 26 Min.
3 18 25 23 Min.
4 18 25 24 Min.
Gesamt 89 101 103 Min.
  • Ort: Sporthalle Wolfsgrube, Suhl
  • Zuschauer: 1.200
  • Schiedsrichter: Nicht genannt
  • Trainer Suhl: Jean-Pierre Staelens
  • Trainer Stuttgart: Jan Lindenmair

Saisonkontext 2009/10

Zu diesem Zeitpunkt der Saison befand sich die 1. Bundesliga Frauen mit 14 Teams in einer hochspannenden Phase. Der VfB 91 Suhl (später VolleyStars Thüringen) hatte sich nach einem starken Start in die Spielzeit (Hinspielsieg in Münster) im Mittelfeld der Tabelle etabliert. Allianz Volley Stuttgart, das sich in jener Ära noch in der Aufbauphase zu dem späteren Spitzenclub Allianz MTV Stuttgart befand, belegte zu diesem Zeitpunkt einen Platz in der oberen Tabellenhälfte und untermauerte mit diesem Auswärtssieg seine Ambitionen.

Am Ende der Saison 2009/10 wurden die Roten Raben Vilsbiburg Deutscher Meister vor dem 1. VC Wiesbaden. Stuttgart schloss die Spielzeit als 5. ab, während Suhl um den 6. Platz kämpfte. Der VfB Suhl sicherte sich am Saisonende noch die Pre-Playoff-Teilnahme.

Ausblick

Für Suhl war die Niederlage ein kleiner Rückschlag in einer ansonsten soliden Saison. Die Mannschaft von Trainer Staelens zeigte vor allem im zweiten Satz, dass sie mit den Topteams der Liga mithalten konnte, litt aber über die gesamte Spieldauer unter zu vielen Annahmeschwächen. Stuttgart hingegen bestätigte seine starke Form und festigte seine Position im Spitzenfeld – ein Vorgeschmack auf die Entwicklung des Clubs, der sich in den folgenden Jahren zur deutschen Volleyball-Großmacht entwickeln sollte.

Rivalität seit 2010

Suhl W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 39

Suhl W und Stuttgart W trafen 39 Mal aufeinander — Suhl W gewann 7 Mal, Stuttgart W 32 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 32 Siegen aus 39 Begegnungen an. Insgesamt fielen 148 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.79 pro Spiel (42 für die Heimmannschaft, 106 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (59%). In 39 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.

7
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
148 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
23/39 · 59%
Über 2,5
39/39 · 100%

Letzte Begegnungen

28.2.26DVV Cup Women
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Torsreichstes Spiel: 32 v 2026

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