Der 1. VC Wiesbaden besiegte VT Aurubis Hamburg am 8. November 2009 mit 3:0 (25:15, 30:28, 25:16) und festigte damit Platz zwei in der 1. Bundesliga Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden dominiert VT Aurubis Hamburg mit 3:0
Der 1. VC Wiesbaden hat am 8. November 2009 in der Sporthalle am 2. Ring einen ungefährdeten 3:0-Heimsieg gegen VT Aurubis Hamburg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Paul Sens setzte sich mit 25:15, 30:28 und 25:16 durch.
Knapper zweiter Satz als Wendepunkt
Von Beginn an bestimmte der VC Wiesbaden das Geschehen auf dem Feld. Im ersten Satz ließen die Hessinnen dem Gast aus der Hansestadt keine Chance und zogen mit 25:15 davon. Die Wiesbadener Blockarbeit stand hervorragend und machte es den Hamburger Angreiferinnen schwer, zu Punktgewinnen zu kommen.
Der zweite Satz entwickelte sich zur entscheidenden Phase der Partie. VT Aurubis Hamburg, das mit der wiedergenesenen brasilianischen Mittelblockerin Danubia Costa Caldara antrat, die ihre Saisonpremiere feierte, kämpfte sich zurück und bot Wiesbaden lange Paroli. Beide Teams lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch, der bis in die Verlängerung ging. Am Ende behielt Wiesbaden mit 30:28 die Oberhand – ein psychologischer Knackpunkt, der die Partie endgültig zugunsten der Gastgeberinnen kippen ließ.
Im dritten Satz ließ Wiesbaden nichts mehr anbrennen. Mit 25:16 machte die Mannschaft den Deckel auf den dritten Saisonsieg zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison 2009/10.
Tabellensituation vor dem Spiel
Vor der Begegnung standen beide Teams mit 4:2 Punkten punktgleich im oberen Tabellendrittel. Der 1. VC Wiesbaden belegte den zweiten Platz, während VT Aurubis Hamburg auf Rang vier folgte – ein direktes Duell um die Spitzenplätze also.
VT Aurubis-Coach Helmut von Soosten hatte vor der Partie betont, dass er die Vergleiche mit Wiesbaden schätze, da sie seiner Mannschaft traditionell lägen. „Wir haben nur einmal schlecht ausgesehen“, blickte er vor dem Anpfiff auf die bisherigen Duelle zurück und erinnerte an das Pokalhalbfinale vor anderthalb Jahren, als Hamburg locker gewann. Personell konnte von Soosten fast aus dem Vollen schöpfen – auch Danubia Costa Caldara stand nach Verletzung vor ihrem Saisondebüt.
VC Wiesbadens Weg zur Vizemeisterschaft
Der deutliche Heimsieg gegen Hamburg war ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur bis dahin erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte. Der 1. VC Wiesbaden krönte die Spielzeit 2009/10 mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft – der größte Erfolg des Clubs seit seinem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2004.
Unter Trainer Paul Sens präsentierte sich das Team über die gesamte Saison hinweg als Spitzenteam der Liga und forderte den Meister aus Schwertin und andere Topmannschaften heraus. Das 3:0 gegen Hamburg war dabei ein Beispiel für die Heimstärke, die Wiesbaden in jener Saison auszeichnete.
Spielstatistik
- Ergebnis: 3:0 (25:15, 30:28, 25:16)
- Gesamtpunktzahl: 80:59
- Datum: 8. November 2009, 17:00 Uhr
- Austragungsort: Sporthalle am 2. Ring, Wiesbaden
- Zuschauer: - (keine Angabe)
Fazit
Der 1. VC Wiesbaden untermauerte mit diesem klaren 3:0-Erfolg seine Ambitionen in der Saison 2009/10. Während Wiesbaden den Grundstein für die spätere Vizemeisterschaft legte, blieb VT Aurubis Hamburg (das spätere ETV Hamburg) in dieser Spielzeit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Sieg war zugleich ein weiterer Beleg für die Heimstärke der Wiesbadenerinnen, die in dieser Saison nur schwer zu bezwingen waren.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 13
VC Wiesbaden W und Hamburg W trafen 13 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 8 Mal, Hamburg W 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 45 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.46 pro Spiel (26 für die Heimmannschaft, 19 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (31%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
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