Kopenicker Berlin W
Hamburg W
VT Aurubis Hamburg gewinnt 3:1 beim Köpenicker SC Berlin – nach drei Niederlagen in Serie kehrt der Erfolg zurück, gestützt auf eine starke Lousiane Penha Souza (21 Punkte).
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVT Aurubis Hamburg beendet Niederlagenserie mit 3:1 in Berlin
Die Volleyballerinnen des VT Aurubis Hamburg haben ihre Negativserie in der 1. Bundesliga beendet. Beim Köpenicker SC Berlin feierte das Team von Trainer Helmut von Soosten einen verdienten 3:1 (27:25, 25:14, 20:25, 25:18)-Auswärtserfolg – und das trotz angeschlagener Personallage.
Nach drei Niederlagen in Folge – in Dresden, Wiesbaden und das knappe 2:3 in der Vorwoche gegen die Roten Raben Vilsbiburg – war der Druck auf die Hamburgerinnen gewachsen. Am neunten Tabellenplatz stehend, war der Sieg in der Bundeshauptstadt für den VT Aurubis von großer Bedeutung.
Krankenstand und Rückkehrerinnen
Die personellen Sorgen hatten sich in den Tagen vor der Partie zugespitzt. Gleich fünf Spielerinnen waren grippegeschwächt: Lisa Rühl, Danubia Costa Caldara, Lousiane Penha Souza, Séverine Lienard und Saskia Radzuweit. Ausfälle, die das Training in der Vorwoche nahezu unmöglich machten. Anne Friedrich reiste zwar mit nach Berlin, wurde aber geschont. Jana Köhler fuhr vorsorglich aus der zweiten Mannschaft mit, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Immerhin: Die genesenen Spielerinnen kehrten rechtzeitig zurück. Libera Lisa Rühl stand von Beginn an auf dem Feld, auch wenn ihr der zehntägige Ausfall anzumerken war. Séverine Lienard rückte wieder in den Außenangriff.
Enger Start, klare Durchgänge
Der erste Satz wurde zur Zitterpartie. Der VT Aurubis legte vielversprechend los und führte bereits 16:11. Doch der Köpenicker SC kämpfte sich Punkt für Punkt zurück und zog auf 19:21 davon. Die Hamburgerinnen mussten sogar einen Satzball abwehren, bevor sie den Durchgang mit 27:25 für sich entscheiden konnten – eine wichtige psychologische Momentaufnahme.
Im zweiten Satz dominierten die Gäste nach Belieben. Mit 25:14 ließen sie den Berlinerinnen keine Chance und stellten die Weichen auf 2:0.
Im dritten Durchgang deutete sich zunächst eine ähnlich deutliche Führung an, doch dann schlug Köpenick erneut zurück. Eine Punkteserie der Gastgeberinnen brachte Hamburg aus dem Rhythmus, der VT Aurubis verlor den Satz mit 20:25.
Der vierte Satz ließ keine Zweifel mehr offen. Mit 25:18 sicherten sich die Hamburgerinnen den Satz und damit den insgesamt verdienten 3:1-Auswärtssieg.
Souza und Radzuweit als Garanten
„Wir haben 3:1 in Berlin gewonnen“, sagte Trainer von Soosten mit spürbarer Erleichterung nach der Partie. „Noch läuft es nicht hundertprozentig rund“, schränkte er ein, doch der Sieg war für das gesamte Team ein wichtiger Schritt aus dem Tabellenkeller.
Lousiane Penha Souza avancierte mit 21 Punkten zur Topscorerin der Partie. Nationalspielerin Kathy Radzuweit steuerte 15 Punkte bei – immer wieder mustergültig von Zuspielerin Stephanie Volle in Szene gesetzt, die zugleich eine der sichersten Annahmespielerinnen auf dem Feld war.
Ausblick
Der Erfolg beim Köpenicker SC Berlin war nicht nur in der Bundesliga-Hauptrunde von Wert. Für die Hamburgerinnen ging es nur eine Woche später im Achtelfinale des DVV-Pokals weiter. Gegner war der VfB Suhl – eine Aufgabe, die das Team selbstbewusst angehen konnte.
Der VT Aurubis Hamburg zeigte in Berlin, dass die Mannschaft trotz angespannter Personalsituation und einer schwierigen Phase zurück in der Erfolgsspur ist. Die Luft im Kampf um die Playoff-Plätze bleibt dennoch dünn.
Quelle: Hamburger Abendblatt (23.11.2009)
Rivalität seit 2010
Kopenicker Berlin W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 18
Kopenicker Berlin W und Hamburg W trafen 18 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 10 Mal, Hamburg W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Kopenicker Berlin W führt den Direktvergleich mit 10 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 68 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.78 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 33 für die Gäste). Beide Teams trafen in 11 Spielen (61%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Kopenicker Berlin W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2016.
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API-Daten: 11. Juni 2026