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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Aachen W vs Stuttgart W

22. November 2009 um 18:00
03
Auswärts

Stuttgart W

AI

Allianz Volley Stuttgart besiegt Alemannia Aachen am 22. November 2009 in der 1. Bundesliga der Frauen mit einem klaren 3:0. Die Stuttgarterinnen dominieren von Beginn an.

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Stuttgart dominiert in Aachen und bleibt in der Erfolgsspur

Allianz Volley Stuttgart hat am 22. November 2009 einen souveränen 3:0-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen gefeiert. Die Gäste aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen und entschieden die Partie in Aachen ohne Satzverlust für sich.

Stuttgarter Start mit viel Druck

Von der ersten Minute an zeigte sich Allianz Volley Stuttgart als das aktivere Team. Die neu formierte Mannschaft, die erst 2007 als VC Stuttgart gegründet worden war und in der Vorsaison 2008/09 den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft hatte, präsentierte sich in der Aachener Halle von ihrer besten Seite. Mit konsequentem Aufschlagspiel und einer stabilen Annahme nahm Stuttgart den Gastgeberinnen früh den Wind aus den Segeln.

Alemannia Aachen, die Volleyball-Abteilung des traditionsreichen Tivoli-Vereins, kämpfte zwar verbissen, konnte aber gegen die druckvollen Angriffe der Stuttgarterinnen nur selten eigene Akzente setzen. Die Gastgeberinnen, die in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft hatten, mussten sich der spielerischen Überlegenheit des Aufsteigers aus dem Vorjahr geschlagen geben.

Stuttgarts zweite Bundesliga-Saison

Für Allianz Volley Stuttgart war die Saison 2009/10 erst die zweite Spielzeit im deutschen Volleyball-Oberhaus. Der Verein mit der ambitionierten Namensführung hatte sich nach dem rasanten Aufstieg aus der 2. Bundesliga in der Spitzengruppe etabliert und gehörte bereits zu den Überraschungsmannschaften der Liga. Der deutliche Erfolg in Aachen untermauerte diesen Anspruch nachdrücklich.

Das Team von Trainer Jan Whitley überzeugte durch geschlossene Mannschaftsleistung und variable Angriffskombinationen. Insbesondere die Außenangreiferinnen der Stuttgarterinnen fanden immer wieder Lücken in der Aachener Abwehr. Stuttgart zeigte sich trotz der anstrengenden englischen Woche mit mehreren Spielen binnen kurzer Zeit gut erholt und hochkonzentriert.

Alemannia Aachen mit Moral

Alemannia Aachen, deren Frauen-Team zu diesem Zeitpunkt noch unter dem traditionsreichen Namen des Clubs aus der Kaiserstadt auflief (erst 2013 folgte die Umbenennung in Ladies in Black Aachen), zeigte trotz der klaren Niederlage Moral. Die Mannschaft von der Sporthalle am Neuköllner Weg kämpfte in jedem Satz bis zum Ende und ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht entmutigen.

Die Aachenerinnen, die in dieser Saison vor allem auf den Zusammenhalt im Team und die Unterstützung ihrer treuen Fans setzten, konnten die individuelle Klasse der Stuttgarterinnen jedoch nicht kompensieren. Die Gäste aus Stuttgart erwiesen sich in allen Elementen des Spiels als einen Tick schneller und präziser.

Bedeutung für die Tabelle

Mit dem klaren 3:0-Erfolg festigte Allianz Volley Stuttgart seine Position im oberen Tabellendrittel der 1. Bundesliga. Für Aachen war es dagegen ein Rückschlag im Kampf um den Anschluss an die Play-off-Plätze. Die Saison 2009/10 war insgesamt von großer Ausgeglichenheit geprägt, und jeder Sieg war für die Teams von hohem Wert.

Die Meisterschaft sollte in dieser Saison an den Schweriner SC gehen, der sich am Ende der Spielzeit die Deutsche Meisterschaft sicherte. Stuttgart, das sich noch im Aufbau befand, legte mit diesem Sieg in Aachen einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung zum heutigen Spitzenteam der Bundesliga.

Ausblick

Für Alemannia Aachen hieß es nach der Niederlage, die Köpfe nicht hängen zu lassen und im nächsten Spiel wieder anzugreifen. Die Mannschaft wusste um ihre Stärken und die Unterstützung der Fans, die sie auch an diesem Novembernachmittag lautstark anfeuerten. Der Klassenerhalt war das erklärte Ziel, und dafür mussten in den folgenden Partien Punkte her.

Stuttgart hingegen konnte mit breiter Brust in die nächsten Aufgaben gehen. Der Verein, der in den Folgejahren zur nationalen Spitze aufsteigen und mehrfach Deutscher Meister werden sollte (2019, 2022, 2023, 2024), zeigte bereits in dieser frühen Phase seiner Bundesliga-Zugehörigkeit, welches Potenzial in ihm steckte.

Der 3:0-Erfolg von Allianz Volley Stuttgart bei Alemannia Aachen war ein weiterer Beleg für die beeindruckende Entwicklung des damals noch jungen Vereins aus Stuttgart, der sich in der Saison 2009/10 in der deutschen Volleyball-Szene nachhaltig zu etablieren begann.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 41

Aachen W und Stuttgart W trafen 41 Mal aufeinander — Aachen W gewann 4 Mal, Stuttgart W 37 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 37 Siegen aus 41 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.63 pro Spiel (35 für die Heimmannschaft, 114 für die Gäste). Beide Teams trafen in 23 Spielen (56%). In 41 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Stuttgart W ist in den letzten 32 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

4
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
149 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
23/41 · 56%
Über 2,5
41/41 · 100%

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Torsreichstes Spiel: 23 v 2024

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