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2. Dezember 2009 um 20:00
Heim

Hamburg W

23
Auswärts

Suhl W

AI

VT Aurubis Hamburg verliert vor 700 Zuschauern mit 2:3 gegen den VfB 91 Suhl – die zweite Niederlage gegen denselben Gegner innerhalb von vier Tagen.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VT Aurubis Hamburg unterliegt VfB 91 Suhl in fünf Sätzen

Zweite Niederlage gegen Suhl innerhalb von vier Tagen

Die Enttäuschung bei VT Aurubis Hamburg saß tief. Vor 700 Zuschauern in der Sportarena Süderelbe musste sich das Team von Trainer Helmut von Soosten dem VfB 91 Suhl mit 2:3 (25:22, 22:25, 25:23, 20:25, 11:15) geschlagen geben – und das nur vier Tage nach einer ebenfalls 2:3-Niederlage im DVV-Pokal in der Suhler Wolfsgrube.

„Nein, zufrieden kann man nicht sein“, sagte ein enttäuschter Helmut von Soosten nach der Partie. Seine Spielerinnen saßen noch minutenlang in der Halle und verarbeiteten die erneute Pleite gegen denselben Gegner.

Fünf-Satz-Krimi mit dem besseren Ende für Suhl

Die Partie am 2. Dezember 2009 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen war von Beginn an hart umkämpft. Hamburg startete stark und sicherte sich den ersten Durchgang mit 25:22. Suhl zeigte jedoch Charakter und glich im zweiten Satz mit 25:22 aus. Die Hausherrinnen kämpften sich zurück und gewannen Satz drei mit 25:23 – alles deutete auf einen Heimsieg hin.

Doch der VfB 91 Suhl bewährte sich als erfahrenes Team. Im vierten Satz erhöhten die Thüringerinnen den Druck und holten sich mit 25:20 den Durchgang, um den Tiebreak zu erzwingen. Dort waren die Gäste „einfach den Tick routinierter und cleverer“, wie von Soosten analysierte. Mit 15:11 entschied Suhl den Entscheidungssatz für sich und nahm beide Punkte mit auf die Heimreise.

Absturz in der Tabelle – Saisonziel in Gefahr

Die Niederlage war für VT Aurubis Hamburg bereits die vierte Saisonniederlage – und sie kam zur Unzeit. Der Hauptsponsor hatte Platz eins bis drei als Saisonziel ausgegeben, und auch Trainer von Soosten wollte mit seiner Mannschaft oben angreifen. Nach dieser Pleite rückte dieses Ziel jedoch in weite Ferne.

„Wir haben nicht konsequent umgesetzt, was wir im Training geübt und besprochen haben“, kritisierte von Soosten. Er vermisste bei seinem Team „ein wenig die Lockerheit und Leichtigkeit für ein freies Spiel“. Dennoch sah er eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den vorangegangenen Partien und blieb optimistisch: „Es ist eine Frage der Zeit, wann wir wieder punkten.“

Saison 2009/10 im Rückblick

Die Saison 2009/10 der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen stand ganz im Zeichen der Roten Raben Vilsbiburg, die sich am Ende den Meistertitel sicherten. VT Aurubis Hamburg beendete die Spielzeit auf dem 7. Platz, während der VfB 91 Suhl als Tabellensechster knapp vor den Hamburgerinnen landete. Die Ausgeglichenheit der beiden Teams spiegelte sich auch in den engen Duellen dieser Tage wider – beide Spiele endeten 2:3, beide Male mit dem besseren Ende für Suhl.

Für Hamburg ging es bereits am kommenden Sonnabend weiter: Ausgerechnet beim deutschen Meister Schweriner SC musste das Team antreten. „Auch wenn Schwerin das stärkste Team der Bundesliga ist, wollen wir mit Kampf und Leidenschaft dagegenhalten“, gab von Soosten die Marschroute vor.

Statistik und Details

  • Wettbewerb: 1. Bundesliga Frauen, Saison 2009/10
  • Datum: 2. Dezember 2009
  • Austragungsort: Sportarena Süderelbe, Hamburg
  • Zuschauer: 700
  • Ergebnis: 2:3 (25:22, 22:25, 25:23, 20:25, 11:15)
  • Trainer VT Aurubis Hamburg: Helmut von Soosten

Quelle: Hamburger Abendblatt

Rivalität seit 2010

Hamburg W vs Suhl W Direkter Vergleich· 15

Hamburg W und Suhl W trafen 15 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 7 Mal, Suhl W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 55 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.67 pro Spiel (28 für die Heimmannschaft, 27 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (53%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.

Hamburg W
7
Siege
Unentschieden
0
·
8
Siege
Tore gesamt
55 · 3.7/Spiel
Beide getroffen
8/15 · 53%
Über 2,5
15/15 · 100%

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