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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Aachen W vs SV Lohhof W

7. Dezember 2009 um 20:15
31
Auswärts

SV Lohhof W

AI

Alemannia Aachen besiegt SV Lohhof mit 3:1 in der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2009/10. Deutlicher Auftaktsatz, Wackler im dritten Durchgang und souveräne Reaktion.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Aachen W behält die Oberhand: 3:1-Heimsieg gegen SV Lohhof W

Die Volleyballerinnen der Alemannia Aachen haben am 7. Dezember 2009 einen souveränen 3:1 (25:13, 25:23, 24:26, 25:18)-Heimsieg gegen den Aufsteiger SV Lohhof gefeiert. Vor heimischer Kulisse am Tivoli zeigte das Team von Trainer Stefan Falter eine geschlossene Mannschaftsleistung und belohnte sich mit dem dritten Heimsieg der Saison.

Start nach Maß für die „Ladies in Black“

Ohne ihre Kapitänin Alexandra Preiss, dafür aber mit breiter Brust nach dem Auswärtssieg in Potsdam in der Vorwoche, gingen die Gastgeberinnen in die Partie. Der erste Satz war geprägt von einer beeindruckenden Aufschlagserie von Mareike Hindriksen, die den Aachenerinnen eine komfortable 21:10-Führung bescherte. Am Ende hieß es 25:13 – eine klare Ansage an den Gegner.

Auch der zweite Durchgang blieb in Aachener Hand, wenngleich er umkämpfter war als der Auftakt. Nach zahlreichen Führungswechseln erkämpfte sich Alemannia beim 24:18 mehrere Satzbälle. Dass es am Ende nur 25:23 wurde, lag an einer kleinen Unkonzentriertheit – gefährdet war der Satzgewinn zu keiner Zeit.

Satzverlust im dritten Durchgang

Im dritten Satz schien die Partie bereits entschieden: Mit 19:15 lagen die Gastgeberinnen vorn, ehe sie den Gegner starkmachten. Eine der wenigen Annahmeschwächen von Brynn Maurer an diesem Abend besiegelte den Satzverlust – 24:26 für die Gäste aus Lohhof, die damit noch einmal Hoffnung schöpften.

„Wir haben konzentriert unser Spiel durchgezogen, der Verlust des dritten Satzes hat uns nicht umgehauen. Man muss immer damit rechnen, dass der Gegner nochmal zurückkommt“, sagte Rita Liliom, die ihr Heimdebüt feierte. „Es ist ein wahnsinniges Gefühl, hier mit den tollen Fans den Sieg einzufahren.“

Starke Reaktion im vierten Satz

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Im vierten Satz zeigte die Mannschaft von Stefan Falter wieder die Sicherheit der ersten beiden Durchgänge. Mit starken Aufschlägen setzte Aachen die Annahme des SV Lohhof immer wieder unter Druck. Esther Stahl – als Ersatzkapitänin eingesetzt – gelang der letzte Punkt zum umjubelten 25:18 und damit der dritte Heimsieg der Saison. „Der Sieg ist insgesamt hochverdient. Wir haben unser Ding gemacht, starke Angriffe durchgezogen. Dass wir nach dem dritten Satz zurückgekommen sind und den Deckel draufgemacht haben, spricht für unseren Willen!“, so Stahl.

Herausragende Spielerinnen

Annika Brinkmann spielte ihr wohl bislang bestes Spiel im Aachener Trikot und war sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine verlässliche Größe. Auch Mareike Hindriksen und Esther Stahl glänzten mit gefährlichen und spielentscheidenden Aufschlagserien. Auf Seiten des SV Lohhof fand insbesondere der junge Kader um Trainer Benedikt Frank nur phasenweise ins Spiel.

„Wir haben zu viel Unsicherheit und zu wenig Willen ausgestrahlt. Wir müssen nun mal Lehrgeld in der Liga zahlen, wollen aber unseren Spaß am Spiel behalten, dann wird der Erfolg sich auch einstellen“, resümierte Benedikt Frank nach der Partie.

Tabellensituation

Mit dem Erfolg katapultierte sich Alemannia Aachen auf den zehnten Tabellenplatz der 1. Bundesliga Frauen. Nach zuvor durchwachsenen Ergebnissen war es der zweite Sieg in Folge – ein wichtiger Schritt Richtung Liga-Mittelfeld. Der SV Lohhof dagegen blieb als Aufsteiger in der unteren Tabellenhälfte und kämpfte in jener Saison um den Klassenerhalt.

Trainer Stefan Falter zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Mein Team hat sich als widerstandsfähig bewiesen, das macht mich zufrieden. Wie gegen Potsdam haben wir die nötige Coolness bewiesen, die man zum Erfolg braucht. Und bei der Begeisterung in unserer Halle schwimmt man eh auf der Welle der Begeisterung. Wir dürfen nach den beiden Siegen erstmal zufrieden sein.“

Ausblick

Für die „Ladies in Black“ ging es in der Folge darum, den positiven Trend zu bestätigen und weitere Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der SV Lohhof musste derweil an seiner Konstanz arbeiten, um den Anschluss an das untere Mittelfeld zu halten. Die Saison 2009/10 sollte für Lohhof am Ende den bitteren Gang als Tabellenletzter bedeuten – der Verein verzichtete auf die Beantragung einer Erstligalizenz und stand als einziger Absteiger fest.

Rivalität seit 2010

Aachen W vs SV Lohhof W Direkter Vergleich· 1

Aachen W und SV Lohhof W trafen 1 Mal aufeinander — Aachen W gewann 1 Mal, SV Lohhof W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Aachen W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 1 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2010.

1
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
4 · 4.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

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