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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Stuttgart W vs Potsdam W

27. Dezember 2009 um 15:00
31
Auswärts

Potsdam W

AI

Allianz Volley Stuttgart gewinnt zum Jahresabschluss 2009 gegen den Aufsteiger SC Potsdam mit 3:1 (25:19, 25:12, 21:25, 25:18) in der Hegel-Sporthalle Vaihingen.

Spielzusammenfassung

Stuttgart W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Allianz Volley Stuttgart setzt sich gegen SC Potsdam durch

Am 27. Dezember 2009 empfing Allianz Volley Stuttgart als Tabellenvierter der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen den Aufsteiger SC Potsdam in der Hegel-Sporthalle Vaihingen. Vor heimischem Publikum feierte das Team von Trainer Jan Lindenmaier einen souveränen 3:1 (25:19, 25:12, 21:25, 25:18)-Erfolg und untermauerte damit seine Ambitionen in der Spitzengruppe der Liga.

Ausgangslage: Klassenunterschied zwischen Tabellenvierter und Aufsteiger

Stuttgart ging als klarer Favorit in die Partie. Die Mannschaft hatte in der Hinrunde lediglich eine Niederlage kassiert – gegen den amtierenden Deutschen Meister Schweriner SC. Mit einem Kader, der international besetzt war und mit Außenangreiferin Atika Bouagaa sowie Zuspielerin Mona Elwassimy gleich zwei Spielerinnen im DVL Allstar Team-Süd stellte, gehörte Stuttgart zu den Spitzenteams der Liga.

Der SC Potsdam reiste als krasser Außenseiter in die baden-württembergische Landeshauptstadt. Der Liganeuling stand nach einer durchwachsenen Hinrunde auf dem zehnten Tabellenplatz, konnte aber zuletzt mit einem überraschenden 3:0-Erfolg gegen den USC Münster Selbstvertrauen tanken. „Wir wollen uns mit einer guten Leistung in Stuttgart aus dem Sportjahr 2009 verabschieden“, kündigte Potsdams Cheftrainer Michael Merten vor der Partie an. Die Weihnachtspause fiel für die Mannschaft kurz aus – bereits am 26. Dezember trat der Kader die Anreise nach Stuttgart an.

Erster und zweiter Satz: Stuttgarter Dominanz

Von Beginn an zeigte Stuttgart, warum es in der oberen Tabellenhälfte stand. Die Gastgeberinnen um die starke Aufschlagspielerin Mona Elwassimy setzten Potsdam früh unter Druck und diktierten das Geschehen an Netz. Mit einer stabilen Annahme und effektiven Angriffskombinationen zog Stuttgart im ersten Satz schnell davon und sicherte sich diesen ungefährdet mit 25:19.

Im zweiten Durchgang steigerte sich Stuttgart noch einmal. Die Blockarbeit um die Mittelblockerinnen funktionierte nahezu perfekt, während Potsdam immer wieder in der Abstimmung zwischen Annahme und Zuspiel haderte. Mit 25:12 deklassierte Stuttgart den Aufsteiger in Satz zwei und schien auf dem Weg zu einem ungefährdeten Dreisatzsieg.

Dritter Satz: Potsdamer Aufbäumen

Doch der SC Potsdam gab sich nicht geschlagen. Motiviert von der guten Leistung in den letzten Tagen und angeführt von Kapitänin Sandra Landvoigt, stemmte sich das Team gegen die drohende Niederlage. Die Gäste steigerten ihre Aufschlagqualität und setzten die Stuttgarter Annahme unter Druck. Die Folge war eine deutlich stabilere eigene Spielanlage, die Potsdam den Satzgewinn mit 25:21 einbrachte. Trainer Mertens Ankündigung einer „guten Leistung“ schien sich zu bewahrheiten.

Vierter Satz: Stuttgart bringt den Sieg nach Hause

Nach der kurzen Verschnaufpause fand Stuttgart zurück zu seiner Konzentration. Die Gastgeberinnen erhöhten wieder den Druck und ließen dem Aufsteiger kaum Raum für offensive Lösungen. Über eine sichere Annahme und variable Angriffe über Außen und Mitte stellte Stuttgart die Potsdamer Abwehr vor große Probleme. Mit 25:18 entschied Allianz Volley Stuttgart den vierten Satz und damit die Partie für sich.

Endstand: 3:1 (25:19, 25:12, 21:25, 25:18).

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem Sieg untermauerte Stuttgart seine Position in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga. Die Mannschaft belegte zur Halbserie mit 20:6 Punkten aus 13 Spielen den vierten Rang – gleichauf mit den Roten Raben Vilsbiburg und nur hinter Schwerin, Wiesbaden und punktgleich mit Dresden. Der SC Potsdam blieb nach der Niederlage auf dem zehnten Platz (8:18 Punkte) und musste im Kampf um den Klassenerhalt weiter kämpfen.

Die Rückrunde der Saison 2009/10 begann für Stuttgart bereits Mitte Januar mit der Partie in Wiesbaden. Am Ende der Spielzeit sollten die Roten Raben Vilsbiburg die Meisterschaft gewinnen, während Allianz Volley Stuttgart einen starken fünften Platz belegte. Der SC Potsdam schloss die Saison auf Rang zwölf ab und schaffte – für einen Aufsteiger respektabel – den Klassenerhalt.

Rivalität seit 2010

Stuttgart W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 44

Stuttgart W und Potsdam W trafen 44 Mal aufeinander — Stuttgart W gewann 30 Mal, Potsdam W 14 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 30 Siegen aus 44 Begegnungen an. Insgesamt fielen 165 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.75 pro Spiel (101 für die Heimmannschaft, 64 für die Gäste). Beide Teams trafen in 24 Spielen (55%). In 44 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.

Unentschieden
0
·
14
Siege
Tore gesamt
165 · 3.8/Spiel
Beide getroffen
24/44 · 55%
Über 2,5
44/44 · 100%

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