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27. Dezember 2009 um 15:00
Heim

Suhl W

30
Auswärts

Sinsheim W

AI

VfB 91 Suhl dominiert den Aufsteiger SV Sinsheim mit 3:0 (25:11, 25:13, 25:19) in der Wolfsgrube. Manja Simmank überzeugt als Ersatz-Zuspielerin.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Simmank dirigiert das Spiel

Die größte Herausforderung vor der Partie war eine personelle: Stammzuspielerin Lina Sundström fiel aufgrund einer Zerrung aus. Für sie rückte Manja Simmank in die Startformation – und spielte groß auf. Wie am Schnürchen lief das Zusammenspiel mit dem Angriff. "Regierungschefin beim siegreichen Team aus Suhl war dieses Mal Manja Simmank, die ohne Netz und doppelten Boden die Fäden im Spiel des VfB ziehen musste", beschrieb der Fanblog der Dynamics die Leistung der Ersatz-Zuspielerin. Und die Partie lief von Beginn an wie am Schnürchen.

25:11 – ein deutliches Ausrufezeichen

Der erste Satz geriet zur einseitigen Angelegenheit. Sinsheim fand überhaupt keinen Zugriff auf den Aufschlag und den Angriff der Gastgeberinnen. Mit 25:11 zogen die Suhlerinnen davon – ein klares Signal, wer Herr im Hause Wolfsgrube ist. Auch im zweiten Durchgang ließ der VfB nichts anbrennen. Mit 25:13 wurde die Führung souverän ausgebaut. Sinsheims Coach Ralf Sonnenbichler wirkte an der Seitenlinie zunehmend ratlos, seine Mannschaft fand gegen das druckvolle Spiel der Thüringerinnen kein Mittel.

Sinsheim stemmt sich im dritten Satz

Erst im dritten Satz kamen die Gäste aus dem Kraichgau besser ins Spiel. Der SV Sinsheim, der erst in der Vorsaison in die 1. Bundesliga aufgestiegen war, wehrte sich nun entschlossener und hielt das Spiel lange offen. Auch die mitgereisten Sinsheimer Fans, die in der riesigen Mehrzweckhalle ihre Mannschaft lautstark unterstützten, sorgten für Stimmung. Doch am Ende behielt Suhl die Oberhand: 25:19 lautete das Ergebnis des dritten Satzes nach gut einer Stunde Spielzeit.

Lauerova zurück im Team

Erfreulich aus Suhler Sicht: Miloslava Lauerova, die beim Auswärtssieg in Dresden ihr viel bejubeltes Comeback gefeiert hatte, war auch gegen Sinsheim wieder mit dabei. Der tschechischen Angreiferin gelang es, sich nach ihrer Verletzungspause Schritt für Schritt wieder ins Team zu kämpfen.

Auf der anderen Seite stand mit Jule Schneider eine ehemalige VfB-Spielerin im Trikot der Gäste. Die Libero, die noch aus gemeinsamen Zweitliga-Zeiten mit Suhl verbunden ist, hielt in der Defensive des Aufsteigers die Fäden in der Hand. Gegen die geballte Angriffskraft des VfB hatte aber auch sie letztlich keinen Durchschlagserfolg.

Tabellensituation und Ausblick

Mit dem klaren Erfolg untermauerte der VfB 91 Suhl seine Position im oberen Tabellendrittel. Spitzenreiter Schwerin zog weiterhin ungeschlagen seine Kreise, und auch die Verfolger aus Wiesbaden und Stuttgart ließen sich am 10. Spieltag keine Blöße. Dennoch: Mit nun sechs Saisonsiegen hatte Suhl den zweiten Tabellenplatz für einen weiteren Spieltag fest im Griff.

Doch der Liga-Alltag rückte bereits am darauffolgenden Mittwoch in den Hintergrund: Im DVV-Pokalviertelfinale stand für Suhl die schwere Aufgabe beim Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg an – ein absoluter "Knaller", wie der Fanclub anmerkte. Und die Art und Weise, wie der VfB gegen Sinsheim aufgetreten war, ließ durchaus hoffen, dass das Team gut vorbereitet in das "Spiel des Jahres" gehen würde.

Fazit

Der VfB 91 Suhl zeigte gegen den SV Sinsheim eine konzentrierte und dominante Vorstellung. Besonders bemerkenswert: Die Mannschaft agierte trotz der überraschenden Umstellung auf der Zuspielerposition wie aus einem Guss. Die Sätze 25:11, 25:13 und 25:19 sprechen eine klare Sprache – ein verdienter Heimsieg, der die Ambitionen der Thüringerinnen in der Saison 2009/2010 eindrucksvoll unterstrich.

Rivalität seit 2010

Suhl W vs Sinsheim W Direkter Vergleich· 6

Suhl W und Sinsheim W trafen 6 Mal aufeinander — Suhl W gewann 5 Mal, Sinsheim W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 20 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (16 für die Heimmannschaft, 4 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (33%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2011.

5
Siege
Unentschieden
0
·
Sinsheim W
1
Siege
Tore gesamt
20 · 3.3/Spiel
Beide getroffen
2/6 · 33%
Über 2,5
6/6 · 100%

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