VC Wiesbaden besiegte Suhl mit 3:2 nach einem 1:2-Satzrückstand und verdrängte die Thüringerinnen vom zweiten Tabellenplatz der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen 2009/10.
Spielzusammenfassung
VC Wiesbaden W besiegte Suhl W 3:2. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden vs. VfB Suhl — Spitzenspiel der Extraklasse
Der 1. VC Wiesbaden hat am 9. Januar 2010 das Gipfeltreffen der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen gegen den VfB 91 Suhl mit 3:2 (24:26, 25:18, 22:25, 25:18, 15:9) für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse drehten die Hessinnen einen 1:2-Satzrückstand und feierten den neunten Sieg in Serie — eine beeindruckende Serie, die sie auf Platz zwei der Tabelle katapultierte.
Spannender Schlagabtausch über fünf Sätze
Die Partie war von Beginn an auf höchstem Niveau. Suhl, das als Pokalfinalist und Tabellenzweiter angereist war, erwischte den besseren Start. Der erste Satz ging mit 26:24 an die Thüringerinnen, die ihre Nervenstärke in der Verlängerung unter Beweis stellten. Wiesbaden antwortete im zweiten Durchgang energisch und dominierte mit 25:18.
Doch Suhl schlug zurück: Mit 25:22 im dritten Satz gingen die Gäste erneut in Führung und standen nur einen Satzgewinn vor dem Auswärtssieg. Der VC Wiesbaden, angeführt von Cheftrainerin Xiaojun Yang, bewies jedoch Moral. Wie schon im zweiten Satz zog das Team im vierten Durchgang auf 25:18 davon und erzwang den Tiebreak.
Im entscheidenden fünften Satz ließen die Wiesbadenerinnen nichts mehr anbrennen. Mit 15:9 sicherten sie sich den Satz- und den viel umjubelten Gesamtsieg.
Wiesbaden verdrängt Suhl von Rang zwei
Der Sieg hatte weitreichende Folgen für das Tabellenbild. Wiesbaden hatte zu diesem Zeitpunkt neun Ligaspiele in Folge gewonnen und blieb in der heimischen Halle weiter ungeschlagen. Die Mannschaft von Xiaojun Yang, die von 2008 bis 2011 beim VCW als Cheftrainerin wirkte, verbesserte sich auf 18:2 Punkte und verdrängte Suhl von Platz zwei.
Nur Spitzenreiter Schweriner SC (18:0 Punkte) lag noch vor den Wiesbadenerinnen. Der deutsche Meister aus der Vorsaison präsentierte sich an diesem Wochenende ebenfalls in starker Form und gewann sein Auswärtsspiel in Sinsheim souverän mit 3:0.
Saisonkontext und Ausblick
Die Saison 2009/10 der 1. Volleyball-Bundesliga Frauen war hart umkämpft. Der VC Wiesbaden hatte bis dato lediglich eine Niederlage kassiert — am Auftaktspieltag ein 1:3 in Stuttgart. Die Mannschaft aus der hessischen Landeshauptstadt war damit der erste ernsthafte Verfolger des Serienmeisters aus Schwerin.
Für Suhl bedeutete die Niederlage den Sturz auf Platz drei, doch die Thüringerinnen sollten sich im weiteren Saisonverlauf als ernstzunehmende Größe in der Liga etablieren.
Beide Teams standen in dieser Saison auch im DVV-Pokal, wo Suhl sogar das Finale erreichte. Der VC Wiesbaden wiederum untermauerte mit diesem Erfolg seine Ambitionen, an der Spitze der deutschen Volleyball-Landschaft mitzuspielen.
Fazit
Der 3:2-Erfolg des VC Wiesbaden gegen Suhl war mehr als nur ein weiterer Sieg — er war eine Machtdemonstration und ein Statement im Kampf um die Spitzenplätze. Die Moral, einen 1:2-Satzrückstand zu drehen, gepaart mit der beeindruckenden Heimstärke und der Siegesserie von neun Spielen, machte Wiesbaden zu einem legitimen Titelanwärter in jener Saison.
Rivalität seit 2010
VC Wiesbaden W vs Suhl W Direkter Vergleich· 37
VC Wiesbaden W und Suhl W trafen 37 Mal aufeinander — VC Wiesbaden W gewann 19 Mal, Suhl W 18 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 137 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.70 pro Spiel (69 für die Heimmannschaft, 68 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (57%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2022.
Letzte Begegnungen
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026