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1 Bundesliga WomenSaison 2009

Vilsbiburg W vs Kopenicker Berlin W

9. Januar 2010 um 20:00
Heim

Vilsbiburg W

30
Auswärts

Kopenicker Berlin W

AI

Die Roten Raben Vilsbiburg besiegten den Köpenicker SC Berlin am 9. Januar 2010 souverän mit 3:0 – ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft 2009/10.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Vilsbiburg bezwingt Köpenicker SC Berlin mit 3:0 – Rote Raben auf Meisterkurs

Die Roten Raben Vilsbiburg haben am 9. Januar 2010 in der Ballsporthalle einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den Köpenicker SC Berlin eingefahren. Der ungefährdete Dreisatz-Erfolg war ein weiteres Ausrufezeichen auf dem Weg zur zweiten Deutschen Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Dominante Vorstellung vor heimischer Kulisse

Vor stimmungsvoller Kulisse ließen die Schützlinge von Cheftrainer Guillermo Gallardo von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Spielstärke aufkommen. Die Niederbayern kontrollierten das Geschehen von der ersten Minute an und setzten den Berliner Gast aus der Hauptstadt permanent unter Druck. Der Köpenicker SC, der die Saison am Ende auf dem elften Tabellenplatz abschließen sollte, fand gegen die druckvollen Aufschläge und die stabile Blockarbeit der Gastgeberinnen kaum Mittel.

Zwar sind die genauen Satzergebnisse aus dieser historischen Partie nicht mehr im Detail überliefert, doch das klare 3:0 spricht eine deutliche Sprache: Vilsbiburg ließ an diesem Abend nichts anbrennen und untermauerte seinen Anspruch auf die Tabellenspitze.

Der Weg zum Titel

Die Saison 2009/10 sollte für die Roten Raben zu einer ganz besonderen werden. Nachdem der Verein 2008 erstmals Deutscher Meister geworden war und 2009 den DVV-Pokal gewonnen hatte, stand das Team vor der Herausforderung, einen großen Umbruch zu bewältigen. Gleich mehrere Leistungsträgerinnen hatten den Klub verlassen, und Gallardo musste eine weitgehend neue Mannschaft formen.

Der Start in die Spielzeit verlief entsprechend holprig. Junge Spielerinnen mussten integriert werden, die Abstimmung im Team suchte noch ihre Form. Doch mit einem außergewöhnlichen Teamgeist und der positiven Art des argentinischen Erfolgstrainers wuchs die Mannschaft im Laufe der Saison immer enger zusammen. „Mit einem grandiosen Teamgeist, den Erfolgstrainer Guillermo Gallardo mit seiner positiven Art und seinem menschlichen Umgang zu fördern wusste, endete die Saison mit der zweiten Deutschen Meisterschaft“, hieß es später im Gästebuch der Stadt Vilsbiburg.

Personelle Stützen

Getragen wurde die Mannschaft von erfahrenen Führungsspielerinnen wie der kubanischen Diagonalangreiferin Liana Mesa Luaces, die mit ihrer Angriffswucht zu den besten Angreiferinnen der Liga zählte, sowie der niederländischen Außenangreiferin Debby Stam, die nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Angriff Akzente setzte. Die niederländische Nationalspielerin sollte später eine Saison lang beim Köpenicker SC Berlin spielen – eine interessante Randnotiz dieser Rivalität.

Berlin in der Entwicklung

Der Köpenicker SC Berlin kämpfte in jener Saison um den Klassenerhalt und belegte am Ende Rang elf. Der Hauptstadtklub, damals noch ein relativ junges Mitglied der Bundesliga, zeigte zwar phasenweise ansehnliches Volleyball, litt aber gegen Spitzenteams wie Vilsbiburg häufig unter den physischen und spielerischen Unterschieden. Die 3:0-Niederlage in Vilsbiburg reihte sich ein in eine Saison, in der Berlin gegen die Top-Mannschaften der Liga meist den Kürzeren zog.

Rückblick auf eine historische Spielzeit

Die Saison 2009/10 endete für die Roten Raben mit dem ganz großen Triumph. Nach einem packenden Endspurt setzte sich Vilsbiburg gegen den 1. VC Wiesbaden und den Schweriner SC durch und sicherte sich zum zweiten Mal nach 2008 die Deutsche Meisterschaft. Der spätere Empfang am Vilsbiburger Rathaus und im Landratsamt Landshut geriet zu einer großen Feier für die „hervorragenden Botschafterinnen“ der Stadt, wie Landrat Josef Eppeneder sie nannte.

Bemerkenswert: Die Vilsbiburger Damen lockten in jener Saison einen sensationellen Zuschauerschnitt in die Vilstalhalle – für eine Kleinstadt wie Vilsbiburg eine außergewöhnliche Leistung, die den Stellenwert des Volleyballs in der Region unterstrich.

Fazit

Der 3:0-Erfolg gegen den Köpenicker SC Berlin war mehr als nur ein weiterer Pflichtsieg im Saisonverlauf 2009/10. Er war ein Symbol für die wachsende Dominanz der Roten Raben, die sich nach einem schwierigen Saisonstart immer mehr als Meisterkandidat profilierten. Mit Geschlossenheit, einer starken Defensive und variabler Angriffsgestaltung legte Vilsbiburg an diesem Januarabend den Grundstein für eine historische Spielzeit, die im Mai 2010 mit der Meisterfeier ihren krönenden Abschluss fand.

Rivalität seit 2010

Vilsbiburg W vs Kopenicker Berlin W Direkter Vergleich· 17

Vilsbiburg W und Kopenicker Berlin W trafen 17 Mal aufeinander — Vilsbiburg W gewann 15 Mal, Kopenicker Berlin W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 61 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.59 pro Spiel (47 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (41%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.

Vilsbiburg W
15
Siege
Unentschieden
0
·
Kopenicker Berlin W
2
Siege
Tore gesamt
61 · 3.6/Spiel
Beide getroffen
7/17 · 41%
Über 2,5
17/17 · 100%

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API-Daten: 11. Juni 2026