VT Aurubis Hamburg besiegte den SC Potsdam am 17. Januar 2010 mit 3:1 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen. Die Hanseatinnen dominierten vor heimischer Kulisse.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungHamburg kann sich gegen Potsdam durchsetzen
Am 17. Januar 2010 empfing VT Aurubis Hamburg in der Sporthalle der Gesamtschule Süderelbe den Aufsteiger SC Potsdam zum Rückrundenspiel der Saison 2009/10 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen. Die Hamburgerinnen sicherten sich mit einem 3:1 (25:23, 25:17, 15:25, 25:14) einen verdienten Heimsieg und untermauerten damit ihre Position im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Saisonkontext 2009/10
Die Spielzeit 2009/10 war für den SC Potsdam die erste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Verein war zur Saison 2009/10 aus der 2. Bundesliga aufgestiegen und gehörte damit zu den drei Neulingen im Oberhaus, die den Traditionsvereinen Paroli bieten wollten. VT Aurubis Hamburg dagegen hatte sich in den Vorjahren als etablierte Größe in der 1. Bundesliga etabliert und ging als Favorit in die Partie.
Zum Zeitpunkt des Spiels befand sich die Saison in der zweiten Hälfte. Die Hauptrunde lief seit Oktober 2009, und beide Teams kämpften um wichtige Punkte – Hamburg um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte, Potsdam um den Klassenerhalt. Am Ende der Saison belegte Hamburg den 7. Platz, während Potsdam als bester Aufsteiger den 10. Rang erreichte und damit den direkten Klassenerhalt schaffte.
Die Partie im Überblick
Der erste Satz entwickelte sich von Beginn an zu einer engen Angelegenheit. Beide Teams starteten konzentriert, die Abwehrreihen standen sicher und die Annahme funktionierte auf beiden Seiten. Erst in der Crunch-Phase konnten sich die Gastgeberinnen absetzen und holten sich mit 25:23 einen knappen Satzgewinn.
Im zweiten Durchgang steigerte sich Hamburg dann deutlich. Die Mannschaft von Trainer Dirk Hordorff fand immer besser ins Spiel, servierte druckvoller und blockte konsequent. Potsdam hatte in dieser Phase wenig entgegenzusetzen und verlor den Satz klar mit 17:25.
Der dritte Satz gehörte jedoch den Gästen. Potsdam zeigte Moral, kämpfte sich zurück in die Partie und ließ Hamburg kaum zur Entfaltung kommen. Mit 25:15 verkürzten die Potsdamerinnen auf 1:2 und hielten die Partie offen.
Im vierten Satz fand Hamburg jedoch zurück zu seiner starken Form. Vor heimischer Kulisse zogen die Hanseatinnen von Beginn an davon, ließen keine Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen und entschieden den Satz deutlich mit 25:14 für sich. Damit stand der 3:1-Endstand fest.
Duell mit Tradition
Diese Begegnung war eines der ersten Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Teams in der Bundesliga. Die Rivalität zwischen Hamburg und Potsdam reicht bis ins Jahr 2010 zurück – genau in diese Saison. In insgesamt 13 Begegnungen (Stand heute) konnte Hamburg sieben Siege verbuchen, Potsdam sechs. Die Partien sind traditionisch eng und torreich: In sämtlichen 13 Duellen fielen mehr als 2,5 Sätze – ein Beleg für die stets hohe Intensität dieser Begegnungen.
Ausblick auf den weiteren Saisonverlauf
Der Sieg war für Hamburg ein wichtiger Schritt, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren. Die Mannschaft aus der Hansestadt beendete die Saison 2009/10 letztlich als Siebtplatzierter und zeigte damit eine solide Leistung.
Für den SC Potsdam war die Premierensaison in der 1. Bundesliga eine wertvolle Erfahrung. Als Tabellenzehnter gelang dem Aufsteiger der Klassenerhalt, was den Grundstein für die weitere Entwicklung des Vereins legte, der sich in den folgenden Jahren zu einer festen Größe in der deutschen Volleyball-Landschaft entwickeln sollte.
Die Saison 2009/10 endete übrigens mit dem Titelgewinn der Roten Raben Vilsbiburg, die sich die deutsche Meisterschaft sicherten.
Fazit
Der 3:1-Heimsieg von VT Aurubis Hamburg gegen den SC Potsdam am 17. Januar 2010 war ein typisches Bundesliga-Duell zwischen einer etablierten Mannschaft und einem ambitionierten Aufsteiger. Hamburg zeigte vor allem in den Sätzen zwei und vier seine Klasse, während Potsdam im dritten Satz bewies, dass man auch in der 1. Bundesliga konkurrenzfähig war. Das Spiel markierte den Beginn einer Rivalität, die die deutsche Volleyball-Landschaft in den folgenden Jahren immer wieder mit spannenden Duellen bereichern sollte.
Rivalität seit 2010
Hamburg W vs Potsdam W Direkter Vergleich· 13
Hamburg W und Potsdam W trafen 13 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 7 Mal, Potsdam W 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Hamburg W führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.15 pro Spiel (29 für die Heimmannschaft, 25 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (77%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026