VfB 91 Suhl dominiert Alemannia Aachen 3:0 (25:11, 25:17, 25:16) in der 1. Bundesliga Frauen. Souveräner Heimsieg vor 500 Fans in der Sporthalle Wolfsgrube.
Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Aachen W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVfB 91 Suhl deklassiert Alemannia Aachen: Klarer 3:0-Heimsieg
Suhl – Der VfB 91 Suhl hat am 10. Februar 2010 in der Sporthalle Wolfsgrube eine souveräne Vorstellung abgeliefert und die Alemannia Aachen mit 3:0 (25:11, 25:17, 25:16) besiegt. Vor 500 Zuschauern benötigten die Suhlerinnen lediglich 61 Minuten, um den deutlichen Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen.
Erholung nach dem Schwerin-Krimi
Nur drei Tage nach dem kräftezehrenden Samstagsspiel gegen den Schweriner SC präsentierte sich der VfB 91 Suhl bestens erholt. Das Team von Trainer Jean-Pierre Staelens zeigte von Beginn an, dass es die Enttäuschung über die Niederlage gegen Schwerin abgeschüttelt hatte. Die Gastgeberinnen dominierten die Partie von der ersten Minute an und ließen den Gästen aus Aachen kaum eine Chance.
Überlegene Satzgestaltung
Den ersten Satz entschied Suhl mit 25:11 in nur 18 Minuten für sich – ein Start nach Maß. Die Mannschaft um die überragende Paulina Gomulka (13 Punkte) und Maja Adam-Ilic (9 Punkte) fand früh zu ihrem Rhythmus. Besonders die Aufschläge der Suhlerinnen bereiteten der Aachener Annahme erhebliche Probleme. Die Gäste um Trainer Stefan Falter kamen in der Annahmequote auf lediglich 25 % positive Annahmen und 9 % perfekte Annahmen – ein Wert, der gegen einen gut aufgelegten Gegner nicht reichen kann.
Auch der zweite Satz ging mit 25:17 an die Hausherrinnen, wobei Aachen diesmal etwas besser im Spiel war und 22 Minuten kämpfte. Esther Stahl, mit 11 Punkten die erfolgreichste Angreiferin der Alemannia, und Rita Liliom (8 Punkte) versuchten, ihr Team im Spiel zu halten. Doch die Suhler Blockarbeit (6 Blockpunkte insgesamt) und die überlegene Angriffseffizienz von 47 % machten alle Mühen der Gäste zunichte.
Den dritten Satz entschied Suhl mit 25:16 für sich und machte den ungefährdeten 3:0-Erfolg perfekt.
Schlüssel zum Erfolg
Auffällig war die deutliche Überlegenheit Suhls in allen Spielfacetten. Während die Gastgeberinnen 49 eigene Punkte erzielten, profitierten sie auch von 34 Fehlern der Aachenerinnen. Besonders die Aufschlagstärke der Suhlerinnen (9 Asse bei nur 5 Aufschlagfehlern) und die stabile Annahme (55 % positiv, 36 % perfekt) legten das Fundament für den klaren Sieg.
Trainer Jean-Pierre Staelens konnte auf eine breite Aufstellung bauen. Neben den Top-Scorerinnen Gomulka und Adam-Ilic überzeugten auch Birgit Thumm mit 8 Punkten (davon 2 Aufschlagassen), Natasa Rapajic mit 8 Punkten (darunter 4 Asse) und Grit Lehmann mit 7 Angriffspunkten.
Auf Seiten der Alemannia Aachen stemmten sich vor allem Esther Stahl (11 Punkte, 45 % Angriffseffizienz) und Rita Liliom vergeblich gegen die Niederlage. Die Außenangreiferin Jana Franziska Poll kam auf 7 Punkte, hatte aber in der Annahme (21 % positiv) sichtbare Probleme.
Tabellarische Bedeutung
Der 16. Spieltag der Saison 2009/2010 war für beide Teams von unterschiedlicher Bedeutung. Suhl festigte mit dem deutlichen Erfolg den Mittelfeldplatz und untermauerte seine Ambitionen, in der oberen Tabellenhälfte zu überwintern. Die Alemannia Aachen hingegen steckte tief im Abstiegskampf – am Ende der Saison sollte der letzte Platz und der Gang in die Relegation stehen.
Spielstatistiken im Überblick
| Kategorie | Suhl | Aachen |
|---|---|---|
| Punkte Angriff | 34 | 27 |
| Punkte Block | 6 | 5 |
| Punkte Aufschlag | 9 | 2 |
| Fehler Gegner | 34 | 12 |
| Gesamtpunkte | 75 | 44 |
| Angriffseffizienz | 47 % | 36 % |
| Positive Annahme | 55 % | 25 % |
| Perfekte Annahme | 36 % | 9 % |
Fazit
Der VfB 91 Suhl präsentierte sich an diesem Februar-Abend in bestechender Form und ließ der Alemannia Aachen keine Chance. Die deutliche 3:0-Niederlage war ein Rückschlag für Aachen im Kampf um den Klassenerhalt, während sich Suhl für die kommenden Aufgaben – darunter das anstehende DVV-Pokalfinale – in eine gute Position brachte. Mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und einer beeindruckenden Aufschlag- und Angriffsquote zeigten die Suhlerinnen, zu welcher Leistungsstärke sie in der Lage sind.
Suhl W und Aachen W trafen 33 Mal aufeinander — Suhl W gewann 22 Mal, Aachen W 11 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 22 Siegen aus 33 Begegnungen an. Insgesamt fielen 123 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.73 pro Spiel (75 für die Heimmannschaft, 48 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (48%). In 33 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Suhl W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2025.
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