Der VC Wiesbaden besiegte den SC Potsdam am 13. Februar 2010 mit 3:1 (24:26, 25:11, 25:17, 25:18) und untermauerte seine Ambitionen auf die Vizemeisterschaft.
Spielzusammenfassung
VC Wiesbaden W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden besiegt SC Potsdam mit 3:1
Der 1. VC Wiesbaden hat am 13. Februar 2010 sein Auswärtsspiel beim SC Potsdam mit 3:1 (24:26, 25:11, 25:17, 25:18) gewonnen. Vor 600 Zuschauern in der fast voll besetzten Sporthalle Heinrich-Mann-Allee drehte der Tabellenführer aus Hessen die Partie nach einem verlorenen ersten Satz und feierte einen ungefährdeten Erfolg.
Auftakt nach Maß für Potsdam – dann dreht Wiesbaden auf
Der SC Potsdam erwischte einen optimalen Start und gewann den ersten Satz in der Verlängerung mit 26:24. Die Gastgeberinnen um Zuspielerin Sandra Sydlik zeigten eine konzentrierte Leistung und ließen den Favoriten aus Wiesbaden zunächst verzweifeln. „Die Sache hier ist gut voran gekommen. Das merkt man ganz deutlich“, sagte Wiesbadens Libera Linda Dörendahl nach der Partie über die Entwicklung des SC Potsdam.
Doch der erste Satzverlust schien den VC Wiesbaden erst richtig wachzurütteln. Was folgte, war eine Machtdemonstration der Gäste. Mit einer überragenden Annahme und einer konsequent genutzten Größenüberlegenheit im Angriff dominierten sie den zweiten Satz nach Belieben – 25:11 lautete das deutliche Ergebnis. „Eine Stunde lang fast abgestraft“, beschrieb der Tagesspiegel die Leistung des Tabellenführers nach dem Satzverlust.
Wiesbaden lässt nichts mehr anbrennen
Auch in den folgenden beiden Sätzen ließ der VC Wiesbaden nichts mehr anbrennen. Mit 25:17 und 25:18 entschieden die Hessinnen die Sätze drei und vier klar für sich. SC-Trainer Michael Merten resümierte nach der Partie, dass seine Mannschaft „an Wiesbaden zerbrach“. Zudem waren einige Spielerinnen wie Ramona Stucki und Kristina Bognar angeschlagen – beide waren erkältet und praktisch erst zum Spiel selbst wieder einigermaßen zu Kräften gelangt.
Linda Dörendahl, die siebenfache deutsche Nationalspielerin und zweimalige deutsche Meisterin mit dem Schweriner SC (2006, 2009), zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: „Vor der heutigen Partie hatten wir Respekt, waren allerdings auch zuversichtlich. Dass wir uns dafür allerdings zusammenreißen mussten, war klar.“
Das Aus für Potsdam besiegelte Sandra Sydlik in der letzten Aktion der Partie, als sie einen Aufschlag ins Aus setzte.
Saisonkontext: Wiesbaden auf Vizemeister-Kurs
Die Partie fand im Rahmen der Saison 2009/10 der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen statt – einer Saison, die für den VC Wiesbaden die bislang erfolgreichste der Vereinsgeschichte werden sollte. Die Mannschaft aus Hessen beendete die Spielzeit auf dem zweiten Platz und wurde deutscher Vizemeister, was den bis heute größten Erfolg des 1977 gegründeten Vereins darstellt.
Für den SC Potsdam war es die zehnte Saisonniederlage. Der Aufsteiger aus Brandenburg, der 2009 in die höchste deutsche Spielklasse zurückgekehrt war, konnte sich jedoch weiterhin auf einem einstelligen Tabellenplatz behaupten. Am Ende der Saison belegte Potsdam den zehnten Rang und war damit der beste der drei Aufsteiger – ein Achtungserfolg für den damals noch jungen Bundesligisten.
Spielverlauf in Kürze
| Satz | SC Potsdam | VC Wiesbaden |
|---|---|---|
| 1 | 26 | 24 |
| 2 | 11 | 25 |
| 3 | 17 | 25 |
| 4 | 18 | 25 |
| Ende | 1 | 3 |
Fazit
Der VC Wiesbaden zeigte nach einem verschlafenen Start seine Klasse und fuhr einen verdienten 3:1-Auswärtssieg in Potsdam ein. Die Mannschaft von Trainer Michael Merten (SC Potsdam) konnte nur im ersten Satz mithalten, ehe die Überlegenheit des designierten Vizemeisters aus Hessen übermächtig wurde. Für den SC Potsdam blieb trotz der Niederlage die Gewissheit, sich als Aufsteiger respektabel in der Bundesliga zu behaupten.
Rivalität seit 2009
Potsdam W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 37
Potsdam W und VC Wiesbaden W trafen 37 Mal aufeinander — Potsdam W gewann 17 Mal, VC Wiesbaden W 20 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 20 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 142 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.84 pro Spiel (69 für die Heimmannschaft, 73 für die Gäste). Beide Teams trafen in 22 Spielen (59%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2019.
Letzte Begegnungen
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026