Schweriner SC gewinnt souverän mit 3:0 bei Alemannia Aachen. Patricia Thormann führt SSC mit 12 Punkten zum ungefährdeten Auswärtssieg in der 1. Bundesliga Frauen.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchwerin von Beginn an überlegen
Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern ließen von der ersten Minute an keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Bereits im ersten Satz dominierte der SSC das Geschehen und zog schnell auf 8:5 davon. Bis zur zweiten technischen Auszeit hatte Schwerin den Vorsprung auf 16:10 ausgebaut und entschied den Durchgang nach 24 Minuten mit 25:19 für sich.
Auch im zweiten Satz änderte sich am Kräfteverhältnis nichts. Schwerin setzte sich früh ab (8:4, 16:7) und ließ Aachen nicht mehr herankommen. Nach nur 20 Minuten stand es 25:18 – der SSC war auf der Siegerstraße.
Der dritte Satz begann ausgeglichener. Aachen kämpfte verbissen und lag zur ersten technischen Auszeit nur mit 6:8 zurück. Auch bei 14:16 war die Partie noch offen. Doch dann zog Schwerin das Tempo an und entschied die Begegnung nach 23 Minuten mit 25:18.
Patricia Thormann als Matchwinnerin
Die überragende Spielerin auf dem Feld war Schwerins Patricia Thormann. Die Diagonalangreiferin erzielte 12 Punkte bei herausragenden 50 Prozent Angriffseffizienz (7 Kills aus 14 Angriffen) und steuerte zwei Blockpunkte sowie vier Aufschlagasse bei. Ihre Breakpunkt-Bilanz von +8 unterstrich ihre Dominanz in den entscheidenden Phasen.
Auch Sylvia Roll überzeugte auf der Außenposition mit 8 Punkten, darunter 6 Angriffspunkte bei 46 Prozent Erfolgsquote. Carlijn Janz trug drei Blockpunkte zum Schweriner Erfolg bei. Zuspielerin Denise Hanke dirigierte das Spiel souverän und sammelte selbst 6 Punkte, darunter drei Aufschlagasse.
Aachen mit schwacher Angriffsquote
Die Gastgeberinnen von Alemannia Aachen, trainiert von Stefan Falter, taten sich vor allem im Angriff schwer. Mit lediglich 26 Prozent Angriffseffizienz (17 Kills aus 65 Versuchen) und 11 Angriffsfehlern fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft. Esther Stahl und Alexandra Preiß waren mit je 7 Punkten die besten Aachener Angreiferinnen. Libera Brynn Maurer kämpfte sich durch eine schwierige Annahme (46 % positiv, nur 13 % perfekt bei 24 Annahmen).
Statistische Dominanz
Der Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Schweriner Überlegenheit: 49 gewonnene Punkte gegenüber 27 für Aachen, 30 Breakpunkte gegen 15. Besonders auffällig war die Blockarbeit: Schwerin kam auf 10 Blockpunkte, Aachen lediglich auf drei. Bei den Aufschlagassen lag der SSC mit 12 zu 9 vorn, bei der Annahmequalität mit 58 Prozent positiven Annahmen (28 % perfekt) deutlich vor Aachen (40 % positiv, 16 % perfekt).
Tabellensituation
Mit diesem Auswärtssieg hielt der Schweriner SC den Druck auf die Tabellenspitze der 1. Bundesliga Frauen aufrecht. Die Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen, die in der Vorsaison noch den Deutschen Meistertitel gewonnen hatte, präsentierte sich in bestechender Form. Für Aachen war es nach zuvor wechselhaften Ergebnissen ein Rückschlag im Kampf um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle.
Ausblick
Während der SSC auf die Rückkehr in die neu gebaute Schweriner Arena hinarbeitete (die Eröffnung stand nur einen Monat später an), musste Aachen weiter um Konstanz kämpfen. Die Statistik des direkten Vergleichs sprach bereits damals eine deutliche Sprache: Schwerin führte die Rivalität mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an und sollte auch in den folgenden Jahren ein unangenehmer Gegner für die Damen aus Aachen bleiben.
Rivalität seit 2009
Aachen W vs SC Schweriner W Direkter Vergleich· 31
Aachen W und SC Schweriner W trafen 31 Mal aufeinander — Aachen W gewann 5 Mal, SC Schweriner W 26 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. SC Schweriner W führt den Direktvergleich mit 26 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 115 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.71 pro Spiel (32 für die Heimmannschaft, 83 für die Gäste). Beide Teams trafen in 16 Spielen (52%). In 31 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. SC Schweriner W ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026