VC Wiesbaden besiegt VT Aurubis Hamburg auswärts mit 3:2 in einem packenden Fünf-Satz-Krimi der 1. Bundesliga Frauen am 28. Februar 2010.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVC Wiesbaden setzt sich in der Sporthalle Hamburg durch
Am 28. Februar 2010 empfing VT Aurubis Hamburg (als Hamburg W gelistet) den 1. VC Wiesbaden in der 1. Bundesliga Frauen. Vor heimischem Publikum lieferten die Hamburgerinnen dem späteren Vizemeister einen packenden Fünf-Satz-Krimi, mussten sich am Ende jedoch mit 2:3 geschlagen geben.
Die Ausgangslage
Der VC Wiesbaden befand sich in der Saison 2009/2010 auf dem Weg zu einer starken Spielzeit. Das Team aus der hessischen Landeshauptstadt sollte die Saison am Ende auf dem 2. Tabellenplatz abschließen – nur hinter Meister Rote Raben Vilsbiburg. VT Aurubis Hamburg kämpfte derweil um einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Liga.
Als Tabellenzweiter reiste Wiesbaden mit breiter Brust nach Hamburg. Doch die Gastgeberinnen waren entschlossen, dem Favoriten ein Bein zu stellen – und das gelang ihnen über weite Strecken auch.
Ein wilder Ritt über fünf Sätze
Anders als das spätere 0:3 im Januar 2015 (15:25, 22:25, 17:25) bot diese Begegnung ein völlig anderes Bild. Hamburg forderte Wiesbaden über die volle Distanz und zwang den Favoriten in die Verlängerung des Spiels.
Die Satzgewinne wechselten, beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken. Wiesbaden, das in dieser Saison mit einem tiefen Kader und starker Aufschlagannahme agierte, fand immer wieder Mittel, um die Hamburger Angriffe zu kontern. Hamburg wiederum zeigte Moral und kämpfte sich mehrfach zurück.
Letztlich behielt der 1. VC Wiesbaden in einem von vielen Führungswechseln geprägten Spiel die Oberhand und sicherte sich mit 3:2 beide Punkte. Es war ein typisches „Kampfspiel“ zweier Teams, die sich nichts schenkten – genau das, was die Fans in der Halle an diesem Februarsonntag erleben durften.
Bedeutung für die Tabelle
Der Sieg festigte Wiesbadens Position im oberen Tabellendrittel auf dem Weg zur Vizemeisterschaft. Am Saisonende standen für den 1. VC Wiesbaden 26 Spiele, 20 Siege und 6 Niederlagen zu Buche – eine Bilanz, die nur von Meister Vilsbiburg übertroffen wurde.
Für VT Aurubis Hamburg war es eine weitere knappe Niederlage in einer Saison, die mit einem Platz im Mittelfeld endete. Die Mannschaft von der Elbe zeigte jedoch, dass sie auch gegen Spitzenteams mithalten konnte, wenn die Tagesform stimmte.
Historischer Kontext
VC Wiesbaden und VT Aurubis Hamburg (später umbenannt) begegneten sich in den folgenden Jahren noch viele Male. Der direkte Vergleich spricht mit 8 Siegen für Wiesbaden und 5 für Hamburg (Stand Ende 2016) klar für die Hessen. Das Duell vom 28. Februar 2010 war eines der ersten Aufeinandertreffen dieser Rivalität.
Fazit
Ein intensiver Fünf-Satz-Krimi in der Hamburger Sporthalle: Der spätere Vizemeister VC Wiesbaden zeigte Nehmerqualitäten und entführte beide Punkte aus dem Norden. Hamburg konnte trotz der Niederlage Moral und Kampfgeist beweisen – eine Leistung, die in dieser Saison nicht immer belohnt wurde.
Rivalität seit 2009
Hamburg W vs VC Wiesbaden W Direkter Vergleich· 13
Hamburg W und VC Wiesbaden W trafen 13 Mal aufeinander — Hamburg W gewann 5 Mal, VC Wiesbaden W 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. VC Wiesbaden W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 43 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.31 pro Spiel (17 für die Heimmannschaft, 26 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (23%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2012.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026