VfB 91 Suhl schlägt SC Potsdam 3:1 in der 1. Bundesliga Frauen. Nach einem 27:29 im ersten Satz dreht Suhl auf und gewinnt 25:21, 25:11, 25:13.
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Spielzusammenfassung
Suhl W besiegte Potsdam W 3:1. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2009 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSuhl W bezwingt Potsdam W 3:1 in der Wolfsgrube
Der VfB 91 Suhl hat sein Heimspiel gegen den SC Potsdam in der 1. Bundesliga Frauen mit 3:1 (27:29, 25:21, 25:11, 25:13) gewonnen. In der Suhler Wolfsgrube benötigten die Gastgeberinnen 98 Minuten, um sich gegen ein junges und hungriges Potsdamer Team durchzusetzen.
Erster Satz: Herzschlagfinale für Potsdam
Der Auftakt verlief denkbar knapp. Suhl und Potsdam lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem kein Team entscheidend davonziehen konnte. Am Ende sicherte sich Potsdam den Durchgang mit 29:27 – nach einem intensiven Fight, der bereits die Qualität der Partie erahnen ließ. Für den SC Potsdam, bei dem mit Charly Spieß und Sandra Landvoigt zwei ehemalige Suhlerinnen im Kader standen, war dies ein wichtiger Moralboost.
Satz zwei und drei: Suhl übernimmt das Kommando
Nach dem verlorenen ersten Satz schaltete Suhl einen Gang höher. Mit verbesserter Annahme und druckvollen Aufschlägen brachten die VfB-Damen die Potsdamer Annahmereihe ins Wanken. Satz zwei ging mit 25:21 an Suhl – der Ausgleich war geschafft.
Im dritten Satz legte Suhl eine beeindruckende Leistungssteigerung hin. Vor 700 Zuschauern in der Wolfsgrube dominierte das Heimteam nach Belieben und ließ Potsdam nur 11 Punkte. Die 25:11-Demonstration war der vorentscheidende Schritt Richtung Sieg.
Satz vier: Potsdam wehrt sich vergeblich
Potsdam versuchte im vierten Durchgang noch einmal alles, um die Verlängerung zu erzwingen. Doch Suhl blieb konzentriert und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Mit 25:13 machten die Gastgeberinnen den Deckel drauf und sicherten sich den dritten Saisonsieg gegen den SC Potsdam in dieser Saison.
Spiel 1 nach dem Pokalfinale
Die Partie fand nur wenige Tage nach dem DVV-Pokalfinale statt, an dem Suhl als Pokal-Heldinnen teilgenommen hatte. Trainer und Team waren gewarnt – immerhin hatte Potsdam im Dezember den USC Münster bezwungen. Die ehemaligen Suhlerinnen Charly Spieß und Sandra Landvoigt (2008 Pokalsiegerin mit dem VfB) kehrten erstmals nach ihrem Wechsel an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Doch Suhl zeigte sich von der Pokal-Euphorie unbeeindruckt und erledigte die Hausaufgaben in der Liga souverän.
Satzstatistiken im Überblick
| Satz | Suhl W | Potsdam W |
|---|---|---|
| 1 | 27 | 29 |
| 2 | 25 | 21 |
| 3 | 25 | 11 |
| 4 | 25 | 13 |
| Gesamt | 102 | 74 |
Ausblick
Mit dem 3:1-Heimsieg wahrte Suhl die Minimalchance auf eine Medaille in der Meisterschaft. Für Potsdam, das in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit überzeugte, war es eine lehrreiche Erfahrung gegen ein eingespieltes Spitzenteam, das kurz zuvor im Pokalfinale geglänzt hatte.
Suhl W und Potsdam W trafen 40 Mal aufeinander — Suhl W gewann 12 Mal, Potsdam W 28 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Potsdam W führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 40 Begegnungen an. Insgesamt fielen 150 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.75 pro Spiel (56 für die Heimmannschaft, 94 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (50%). In 40 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2025.
Letzte Begegnungen
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API-Daten: 11. Juni 2026
