Suhl gewinnt souverän mit 3:0 (25:21, 25:21, 25:13) gegen Hamburg in der Wolfsgrube. Natasa Rapajic führt den VfB mit 16 Punkten zum ungefährdeten Heimsieg am 22. Spieltag der 1. Bundesliga Frauen 2009/10.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSuhl deklassiert Hamburg: Deutlicher 3:0-Heimsieg in der Wolfsgrube
Der VfB 91 Suhl hat am 22. Spieltag der Saison 2009/10 einen souveränen 3:0-Heimsieg (25:21, 25:21, 25:13) gegen den VT Aurubis Hamburg gefeiert. Vor 1.000 Zuschauern in der Sporthalle Wolfsgrube präsentierte sich das Team von Trainer Jean-Pierre Staelens in bestechender Form und ließ den Gästen aus der Hansestadt über die gesamte Spielzeit hinweg kaum eine Chance.
Überlegene Thüringerinnen
Von Beginn an bestimmte Suhl das Geschehen auf dem Feld. Mit einem starken Aufschlagspiel und einer stabilen Annahme legten die Gastgeberinnen den Grundstein für den ungefährdeten Erfolg. Bereits im ersten Satz zeigte sich die Überlegenheit des VfB: Beim Stand von 8:4, 16:11 und schließlich 21:15 zog Suhl unaufhaltsam davon und sicherte sich den Satz mit 25:21.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Kräfteverhältnis wenig. Wieder setzten sich die Suhlerinnen früh ab (8:6, 16:10) und brachten den Satz wie schon im ersten Durchgang mit 25:21 nach Hause. Hamburg kämpfte zwar verbissen, fand aber gegen die gut organisierte Abwehr und den effektiven Block der Thüringerinnen kein Mittel.
Machtdemonstration im dritten Satz
Im dritten Satz steigerte sich Suhl noch einmal. Mit einem 8:4, 16:10 und 21:11 deklassierte der VfB die Gäste regelrecht und gewann den Satz deutlich mit 25:13 nach nur 21 Minuten – die gesamte Partie dauerte lediglich 72 Minuten.
Herausragende Einzelleistungen
Natasa Rapajic avancierte mit 16 Punkten zur erfolgreichsten Angreiferin des Spiels. Die Diagonalangreiferin erzielte nicht nur 8 Angriffspunkte bei einer beeindruckenden Quote von 67 Prozent, sondern glänzte auch mit 4 Aufschlag-Assen und 4 Blockpunkten. Ihre Note von 7,3 unterstrich ihre herausragende Leistung.
Auch Maja Adam-Ilic überzeugte als Mittelblockerin mit 10 Punkten, darunter 4 direkte Blockpunkte und 2 Aufschlag-Asse (Note 6,8). Die schwedische Zuspielerin Lina Sundström dirigierte das Spiel souverän (Note 6,6) und brachte ihre Angreiferinnen immer wieder in aussichtsreiche Positionen.
Paulina Gomulka (11 Punkte) und Birgit Thumm (11 Punkte, 50 Prozent Angriffsquote) trugen ebenfalls maßgeblich zum Erfolg bei. Libera Hiroe Koganezawa sicherte mit einer Annahmequote von 69 Prozent (45 Prozent perfekt) das Fundament für die variablen Angriffskombinationen.
Tabellensituation
Mit diesem Erfolg festigte Suhl den sechsten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Frauen. Am Ende der Saison 2009/10 belegte der VfB 91 Suhl mit 32:20 Punkten und 57:40 Sätzen den sechsten Rang. Hamburg hingegen landete mit 30:22 Punkten und 56:44 Sätzen auf Platz sieben.
Die Meisterschaft sicherten sich in jener Saison die Roten Raben Vilsbiburg vor dem 1. VC Wiesbaden und dem Schweriner SC. Suhl verpasste als Sechster knapp die damals noch nicht existierenden Playoffs – diese wurden erst in der Folgesaison 2010/11 eingeführt.
Verletzungssorgen beim VfB
Bemerkenswert war der Erfolg auch vor dem Hintergrund der personellen Situation: Der VfB Suhl musste in dieser Phase der Saison auf mehrere verletzte Stammkräfte verzichten. Die kroatische Libera Lucija Cigic fiel bereits seit Wochen aufgrund einer Schulterverletzung aus und musste die Saison vorzeitig beenden. Auch Mittelblockerin Eszter Kovács hatte sich verletzt und stand nicht zur Verfügung. Umso beachtlicher war die geschlossene Mannschaftsleistung, die Hamburg keine Chance ließ.
Fazit
Der 3:0-Sieg gegen den VT Aurubis Hamburg war ein weiterer Beleg für die Heimstärke des VfB 91 Suhl in der Saison 2009/10. In der Wolfsgrube waren die Thüringerinnen eine Macht und ließen auch den Hamburgerinnen keine Gelegenheit, etwas Zählbares mit auf die Reise zu nehmen. Der deutliche Satzgewinn im dritten Durchgang mit 25:13 spiegelte die Klasse der Suhlerinnen an diesem Abend eindrucksvoll wider.
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Hamburg W Direkter Vergleich· 15
Suhl W und Hamburg W trafen 15 Mal aufeinander — Suhl W gewann 8 Mal, Hamburg W 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Suhl W führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 15 Begegnungen an. Insgesamt fielen 57 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.80 pro Spiel (27 für die Heimmannschaft, 30 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (60%). In 15 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2014.
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API-Daten: 11. Juni 2026