Kopenicker Berlin W
Vilsbiburg W
Vilsbiburg gewinnt deutlich mit 3:0 beim Köpenicker SC Berlin in der PlayDown-Runde der 1. Bundesliga Frauen 2009/10 – 25:15, 25:21, 25:11.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungVilsbiburg dominiert PlayDown-Partie in Berlin
Die Roten Raben Vilsbiburg haben ihre Vormachtstellung in der 1. Bundesliga Frauen 2009/10 auch in der PlayDown-Runde eindrucksvoll untermauert. Am 17. April 2010 setzten sie sich beim Köpenicker SC Berlin mit einem klaren 3:0 (25:15, 25:21, 25:11) durch und fuhren einen ungefährdeten Auswärtssieg ein.
Satz für Satz: Überlegene Gäste
Von Beginn an bestimmte Vilsbiburg das Geschehen in der Berliner Sporthalle. Im ersten Durchgang ließen die Gäste aus Niederbayern keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und gewannen Satz eins mit 25:15. Der Köpenicker SC fand nur schwer in die Partie und leistete vor allem im zweiten Satz Widerstand, als die Mannschaft um die 21-Punkte-Marke kam – doch auch diesen Satz entschieden die Roten Raben mit 25:21 für sich.
Im dritten Satz brachen die Kräfte der Berlinerinnen endgültig ein. Vilsbiburg spielte konzentriert zu Ende und ließ den Gastgeberinnen nur noch elf Punkte zu – ein klares 25:11 besiegelte den 3:0-Auswärtserfolg.
Tabellarischer Kontext: Abstiegskampf für Berlin
Die Partie war Teil der PlayDown-Runde der Saison 2009/10, in der die unteren Tabellenplätze um den Klassenerhalt kämpften. Während Vilsbiburg in dieser Spielzeit ohnehin eine Klasse für sich war und am Ende der Saison 2010 zum zweiten Mal nach 2008 die Deutsche Meisterschaft gewann, steckte der Köpenicker SC Berlin mitten im Abstiegskampf. Die Berlinerinnen belegten in der Hauptrunde einen der hinteren Ränge und mussten in den PlayDowns um den Ligaverbleib zittern.
Historische Einordnung
Die Saison 2009/10 war die letzte in der Ära der 14 Mannschaften umfassenden eingleisigen Bundesliga, bevor das Ligasystem reformiert wurde. Die Roten Raben Vilsbiburg krönten sich am 8. Mai 2010 mit einem Finalsieg gegen den Dresdner SC zum Deutschen Meister – ein Erfolg, der sich an diesem Apriltag in Berlin bereits andeutete. Schlüsselspielerinnen wie Margareta Kozuch, die spätere Nationalspielerin, und die starke Aufschlag- und Blockarbeit der Gäste ließen den Gastgeberinnen über die gesamte Spielzeit kaum eine Chance.
Für den Köpenicker SC Berlin (damals noch als KSC Berlin firmierend) war diese Partie eine von vielen schwierigen Begegnungen in einer Übergangssaison, in der der Verein um den Anschluss an das obere Tabellendrittel kämpfte. Der deutliche 0:3-Rückstand spiegelte das Leistungsgefälle an diesem Tag wider.
Fazit
Vilsbiburg präsentierte sich an diesem 17. April 2010 in bestechender Form und untermauerte seinen Anspruch auf die Meisterschaft. Der Köpenicker SC war an diesem Tag chancenlos und musste die Überlegenheit des späteren Doublesiegers neidlos anerkennen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 75:47 (in Sätzen 3:0) fiel der Sieg der Roten Raben mehr als deutlich aus und zeigte die Klasse des Teams aus Vilsbiburg auf.
Rivalität seit 2010
Kopenicker Berlin W vs Vilsbiburg W Direkter Vergleich· 17
Kopenicker Berlin W und Vilsbiburg W trafen 17 Mal aufeinander — Kopenicker Berlin W gewann 2 Mal, Vilsbiburg W 15 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Vilsbiburg W führt den Direktvergleich mit 15 Siegen aus 17 Begegnungen an. Insgesamt fielen 61 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.59 pro Spiel (14 für die Heimmannschaft, 47 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (41%). In 17 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Vilsbiburg W ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2017.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 11. Juni 2026