VfB Suhl verliert sein Saisonauftaktspiel gegen Smart Allianz Stuttgart mit 0:3 – Felix Koslowskis Debüt als Cheftrainer endet mit einer klaren Heimniederlage.
Spielzusammenfassung
Stuttgart W besiegte Suhl W 3:0. Das Spiel fand in der 1. Bundesliga Women 2010 statt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungStuttgarter Dominanz zum Saisonauftakt
Der Smart Allianz Stuttgart hat am 24. November 2010 seinen Status als erster DVV-Ligapokal-Sieger eindrucksvoll untermauert. Beim VfB Suhl gewannen die Gäste aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt klar mit 3:0 (25:22, 25:14, 25:21) und sorgten damit für eine denkbar schlechte Heimpremiere des neuen Suhler Trainers Felix Koslowski.
Felix Koslowskis unglückliches Debüt
Es war der erste Spieltag der Saison 2010/11 in der 1. Volleyball-Bundesliga der Frauen, und für den VfB Suhl begann die Ära unter dem neuen Cheftrainer Felix Koslowski. Doch die Partie gegen den Ligapokal-Sieger aus Stuttgart geriet zur bitteren Lehrstunde. „Meine Spielerinnen konnten nie ihre Nervosität ablegen“, resümierte Koslowski nach der Partie. Der Druck der Heimpremiere und die Qualität des Gegners waren an diesem Abend eine Nummer zu groß für das Thüringer Team.
Satz für Satz: Stuttgart lässt nichts anbrennen
Erster Satz (22:25)
Der erste Durchgang begann noch ausgeglichen. Suhl hielt zu Beginn gut mit und zwang die Stuttgarterinnen zu frühen Mühen. Der Satz blieb bis zum Ende eng, doch Stuttgart behielt in den entscheidenden Phasen die Nerven und sicherte sich den Auftaktsatz mit 25:22 – ein erstes Ausrufezeichen.
Zweiter Satz (14:25)
Im zweiten Satz legte Stuttgart eine Schippe drauf. Die Mannschaft von Trainer Konstantin Bitter dominierte nach Belieben und ließ Suhl bei einer gnadenlosen 25:14-Führung keine Chance. Die Thüringerinnen fanden gegen das druckvolle Aufschlag- und Angriffsspiel der Gäste kein Mittel und verloren den Satz deutlich – der Wendepunkt der Partie.
Dritter Satz (21:25)
Suhl stemmte sich im dritten Satz zwar noch einmal gegen die drohende Niederlage und zeigte mehr Gegenwehr als im Durchgang zuvor. Der Widerstand reichte jedoch nicht, um den Stuttgarter Express zu bremsen. Stuttgart schloss den Satz mit 25:21 ab und sicherte sich den ungefährdeten 3:0-Auswärtserfolg.
Stuttgarts starke Form bestätigt
Der Smart Allianz Stuttgart, der sich bereits als erster Sieger des DVV-Ligapokals einen Namen gemacht hatte, bestätigte mit diesem Auftritt seine Ambitionen für die Saison 2010/11. Die Mannschaft von Trainer Konstantin Bitter präsentierte sich von Beginn an in beeindruckender Frühform und zeigte, warum sie zu den Topteams der Liga zählt.
Bemerkenswert: An diesem ersten vollständigen Spieltag der Saison setzten sich sämtliche Auswärtsteams durch – ein ungewöhnliches Bild, das die Ausgeglichenheit und die Heimstärke der Liga in Frage stellte. Neben Stuttgart gewannen auch der Dresdner SC in Sinsheim, der SC Potsdam beim Köpenicker SC und die Roten Raben Vilsbiburg in Münster jeweils mit 3:0.
Ausblick auf die Saison
Für den VfB Suhl war dies ein Rückschlag zum Auftakt, doch die Mannschaft von Felix Koslowski sollte sich im Laufe der Saison fangen. Am Ende der Hauptrunde belegte Suhl den 7. Tabellenplatz mit 13 Siegen aus 22 Spielen – eine solide Leistung, die den Einzug in die Play-offs ermöglichte. Stuttgart hingegen klassierte sich mit 17 Siegen aus 23 Partien auf dem 4. Platz und untermauerte seine Spitzenposition im deutschen Frauen-Volleyball.
Im direkten Vergleich zwischen Suhl und Stuttgart führt Stuttgart die Statistik mit 32 Siegen aus 39 Begegnungen (Stand 2026) deutlich an – ein Zeichen der anhaltenden Dominanz, die an diesem Novemberabend 2010 ihren Anfang nahm.
Fazit
Die 0:3-Niederlage gegen den Smart Allianz Stuttgart war ein ernüchternder Start für Felix Koslowski und den VfB Suhl in die Saison 2010/11. Stuttgart präsentierte sich von der ersten Minute an als stärkere Mannschaft und ließ dem Gastgeber keine Chance auf eine Überraschung. Für Suhl galt es, aus dieser Niederlage zu lernen – was dem Team im weiteren Saisonverlauf auch gelang.
Rivalität seit 2009
Suhl W vs Stuttgart W Direkter Vergleich· 39
Suhl W und Stuttgart W trafen 39 Mal aufeinander — Suhl W gewann 7 Mal, Stuttgart W 32 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Stuttgart W führt den Direktvergleich mit 32 Siegen aus 39 Begegnungen an. Insgesamt fielen 149 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.82 pro Spiel (43 für die Heimmannschaft, 106 für die Gäste). Beide Teams trafen in 24 Spielen (62%). In 39 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–2 im Jahr 2026.
Letzte Begegnungen
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